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01.06.2017 12:02 Uhr

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Alfa Romeo Stelvio: Atemberaubende Ausblicke

Frankfurt (Oder) . Die Durststrecke bei Alfa Romeo war lang und hausgemacht. Vorbei, davon will man bei den Italienern nichts mehr hören. Mit neuen, hoffnungsvollen Modellen wolle man in den nächsten Jahren ins automobile Establishment zurückkehren, heißt es. Wie der Sportlimousine Giulia, die jüngst nicht nur bei der angestammten Kundschaft für Furore sorgte. Als nächster Paukenschlag folgt jetzt mit dem Stelvio der erste SUV der Mailänder Marke. Was taugt der hochbeinige Strahlemann? Der Märkische Markt hat sich einen ersten Eindruck verschafft.

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Sportlicher Auftritt: Geschwungenen Linien und geduckte Haltung sollen einen dynamisches Aussehen vermitteln.

© Alfa Romeo

Vom ersten SUV, der das Scudetto (zu deutsch Wappen) stolz im wohlgeformten Grill trägt, dürften nicht nur die hartgesottenen Alfisti schwärmen. Der Name Stelvio ist eine Hommage an den mit 2758 m höchsten asphaltierten Pass in den italienischen Alpen, der atemberaubende Ausblicke bietet. Atemberaubend geriet auch die Form des 4,69 m langen Edel-Offroaders. Geschickt angebrachte Rundungen und geschwungene Linien sorgen gleichermaßen für harmonische Proportionen und stilistische Geradlinigkeit. Zum Fest für die Sinne geriet auch der Innenraum. Trotz längs verbauter Motoren geht es in Sachen Platzangebot (1,67 m hoch) überall luftig zu. Dazu trägt auch der mit 2,82 m längste Radstand im Segment bei. Cockpit und Mittelkonsole kennen wir aus der Giulia. Wir sitzen auf einem gut geformten Gestühl, schauen überall auf augenfälligen Zierrat. Für den Piloten selbst gibt es ein unten abgeflachtes edles Lenkrad auf dem auch der Motorstartknopf prangt. Dahinter ertasten wir fast eselohrgroße Schaltpaddel und schauen auf einen TFT-Farbbildschirm der über alle wichtigen Betriebswerte informiert. Daneben wurde ein (ausstattungsbedingt) bis zu 8,8 Zoll großer Navi-Monitor platziert. Minus: schlechte Sicht nach hinten. Hinter den fünf Sitzen bietet der Kofferraum ordentliche 525 l. Zum Marktstart hält Alfa zwei leistungsfähige Motoren bereit, einen 2,2-l-Turbodiesel mit 210 PS sowie einen 280 PS starken Vierzylinder Turbobenziner mit 2 l Hubraum. Das Cuore sportive, das sportliche Herz des Benziners, ist getrimmt auf absolute Power (400 Nm), schenkt einen ordentlichen Espresso ein, unten kräftig (5,7 s auf Tempo 100!), über 5.000 Touren ist er gar ein Herzschrittmacher. Ein Ausbund an Sportlichkeit ist auch der Ölbrenner, spendiert er doch spritzige 470 Nm. Indes dürften die angegebenen durchschnittlichen 4,8 l allenfalls bei zögerlicher Fahrweise erreichbar sein. In der Disziplin Fahrverhalten mimt der Stelvio eher einen Sportwagen als einen herkömmlichen SUV, mit seiner fast perfekt ausbalancierten Gewichtsverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse, der direktesten Lenkung im Segment sowie einem modernen Fahrwerk. Immer an Bord ist ein variabler Allradantrieb. Zusammen mit den 20 cm Bodenfreiheit ist er daher auch tauglich für gröbere Ausfahrten. Passend dazu arbeitet die Lenkung mit ihrer geradezu digitalen Präzision. Auch die stets verbaute Acht-Gang-Automatik sorgt für eine prima Verbindung Maschinenraum und nicht zuletzt sorgen die pizzagroßen Bremsscheiben für Sicherheit (Bremsweg 37 m). Insgesamt ist der neue Stelvio aus Bella Italia ein mobiler Hochsitz im feinen Zwirn, mit toller Technik und reichlich Emozione. So gesehen eine durchaus empfehlenswerte Alternative zu solch sportlichen Wettbewerbern wie Porsche Macan oder BMW X3. Die günstigste Variante (210-PS-Diesel) steht vorerst mit 47.500 Euro in der Preisliste, der Benziner ab 49.000 Euro. Preiswertere Modelle folgen erst später.

Rainer Bekeschus

Alfa Romeo Stelvio 2.2 Diesel

Motor: 2,2-Liter-Vierzylinder-TD, Allradantrieb, 210 PS, 0-100 km/h: 6,6 Sek., Spitze: 215 km/h, Tank 64 Liter, Verbrauch: 4,8 Liter Diesel, C02-Wert 127 g/km, Wendekreis 11,7 Meter, Kofferraum 525 - 1.600 Liter. Preis: ab 47.500 Euro.

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