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06.07.2017 17:41 Uhr

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Toyota Corolla: Grundsolide Familienkutsche

Frankfurt (Oder) (Mäma) Raten sie mal, von welcher Marke das meistverkaufte Auto der Welt stammt: Von Volkswagen? Nein! Von Ford oder GM? Auch nicht! Von Toyota und gemeint ist der Corolla. Seit seinem Debüt im Jahr 1966 wurden von ihm mehr als 44 Millionen Modelle verkauft, meist als Stufenheck. Der Märkische Markt hat den kompakten Rucksack-Japaner mal ausprobiert.

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Die Front mit dem geschwungenen Grill wirkt elegant und selbstbewusst.

© Toyota

Trendforscher prophezeien zwar bei uns dem kompakten Stufenheck keine rosige Zukunft. Das störte indes Toyota nicht, aller Kaffeesatzleserei zum Trotz hierzulande vom Corolla weiterhin die Stufenhecklimousine anzubieten. Es ist bei uns übrigens das einzige Modell mit dem altbekannten Namen Corolla. Fließheck als auch Kombi heißen hier nämlich seit 2006 Auris, außerhalb Europas indes meist weiterhin Corolla - eine nicht für jedermann begreifliche Marketingstrategie.

Bei der Verpackung des 4,62 Meter langen Viertürers setzt Toyota auf Sportivität und Lifestyle. Schauen Sie mal auf die fast schon kraftvoll modellierte Silhouette, den prominenten Grill, das muskulöse Heck, den kessen Schwung der Fenster. Die Front mit dem geschwungenen Grill wirkt elegant und selbstbewusst, die Scheinwerfer samt LED-Tagfahrlichtern sind lang und schmal, das Dach biegt sich beinahe wie bei einem Coupé.

Freilich haben wir Deutsche beim Design meist unsere ganz eigenen Vorstellungen. So wird manchem das Outfit gefallen, anderen weniger. Der kompakte Japaner misst 4,62 Meter, überragt damit das Fließheck um 29 Zentimeter. Wir nehmen Platz auf passgerechten Sitzen, geben im Testprotokoll ein Plus-Sternchen für den großen Fußraum im Fond. Auch wenn die Kommandozentrale schlicht gehalten ist - mit einer Sparschablone waren die Designer nicht am Werk. Alle Schalter und Knöpfe sind gut erreichbar, das Audio-Touchscreen lässt sich mit Navi und Rückfahrkamera erweitern, die rechte Hand greift noch zum klassischen Handbremshebel. Und dann ist da ja noch der riesige, gut ausstaffierte Kofferraum von 530 Liter, üppige 190 Liter mehr als beim Fünftürer.

Bei der Antriebs-Palette hat man keine Wahl, es gibt nur einen Motor. Der 1.6er Benziner mit 132 PS ist logischerweise kein sportlich angehauchter Tausendsassa, will er auch nicht sein. Er erweist sich in der Praxis ruhig im Ton, reagiert auf Gaspedalbefehle spontan und ist somit ein angenehmer und durchaus solider Reisegefährte, der ordentlich die Drehzahlleiter (160 Nm) raufklettert. Als Schaltung haben wir das CVT-Getriebe (1.350 Euro Aufpreis) an Bord. Zu so einer Limousine gehört natürlich ein Fahrwerk, das sich nicht so schnell aus der Ruhe bringen lässt. Hat er. Unterwegs begeistern Komfort und Federung des Viertürers. Zur Basis-Comfort-Ausstattung gehören unter anderem Klimaanlage, Berganfahrhilfe, CD-Audio-Anlage, Fensterheber, Nebelscheinwerfer, Tempomat, Kollisionswarner und Spurhalteassistent.

Unser Fazit: Der Corolla ist eine grundsolide Familienkutsche, ein Praktiker zum vernünftigen Preis, nicht mehr und nicht weniger. Wer sich für ihn entscheidet, fährt immerhin das meistverkaufte Auto der Welt.

Rainer Bekeschus

Toyota Corolla 1.6

Motor: 1,6-Liter-Vierzylinder, 132 PS

0-100 km/h: 10,0 Sek.,

Spitze: 200 km/h

Durchschnittsverbrauch:

6,0 Liter Super,

C02-Wert: 139 g/km

Kofferraum: 530 Liter

Preis: mit stufenloser Automatik (CVT) ab 22.570 Euro.

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