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Toyota C-HR Hybrid: Neuling mit vielen Kanten und Rundungen

Das Outfit des neuen Toyota wird von vielerlei Kanten und Rundungen gleichermaßen betont.
Das Outfit des neuen Toyota wird von vielerlei Kanten und Rundungen gleichermaßen betont. © Foto: Toyota
02.08.2017, 13:01 Uhr
Frankfurt (Oder) () Freilich hat Toyota mit dem RAV4 einen nach wie vor durchaus erfolgreichen Crossover in der Pipeline. Doch die Kundschaft, die sich zuletzt bei der Marke für ein etwas kleineres, kompakteres Modell dieser Art interessierte, musste anderweitig ihr Glück suchen. Das dürfte sich jetzt mit dem von den Asiaten jüngst offerierten C-HR ändern. Gibt sich doch der Neuling mit seinen 4,36 Metern Länge nicht nur angenehm handlich, sondern schaut auch noch ziemlich selbstbewusst und extrovertiert ins Autoleben. Und selbst umweltseitig geht er mit der Zeit, ist unter anderem als Hybrid zu haben. Der Märkische Markt hat den Kompakt-SUV mal als Greencar-Variante ausprobiert.

Vorn ähnelt der auffällig gestylte Toyota beinahe einem Lexus. Das Outfit wird von vielerlei Kanten und Rundungen gleichermaßen, einem auffälligen Spoiler am Heck und dynamisch anmutenden Coupé-Linien betont, die sich in absteigenden Dach- und ansteigender Fensterlinien äußern. Pfiffig sind die knapp unter dem Dach geschickt integrierten Türgriffe der Fondtüren, die den Crossover erst auf den zweiten Blick als Viertürer enttarnen.

Ebenso flott und modern, aber nicht zu extravagant präsentiert sich der C-HR im Innenraum. Einzig die Bewegungsfreiheit ist hier und da beengt, vor allem in der Fond-"Höhle" mit ihren nur schmalen Fenstern. Die Sicht nach hinten ist entsprechend katastrophal. Hier hilft praktischerweise eine serienmäßige Rückfahrkamera, die ihre Bilder auf den freistehenden 8-Zoll-Monitor im aufwändig und praktikabel gestalteten Cockpit zeigt. Die Sitze bieten guten Seitenhalt, einzig die Beinauflage ist etwas kurz geraten.

Und was bietet die Antriebstechnik? Per Startknopf erwacht das Hybrid-Mobil. Der Minihebel der stufenlosen Automatik muss nur noch auf "D" gelegt werden und los geht´s. Nahezu lautlos setzt sich das Hybrid-Auto in Bewegung. Zum Summen des reinen Elektroantriebs (reicht für knapp 1,5 Kilometer bei bis zu 50 km/h) gesellen sich nur leichte Reifen-Abrollgeräusche. Bewegt wird der C-HR von einem 1,8-Liter-Vierzylinder-Benziner (98 PS, 142 Nm) sowie einem E-Motor mit 72 PS. Systemleistung: 122 PS und 142 Nm. Unterwegs speist den Elektromotor eine Nickel-Metallhydridbatterie, oder der Generator. Vorteil: Beim Bremsen, im Schiebebetrieb oder beim Anhalten arbeitet der Elektroantrieb nämlich als Generator, wandelt dabei ständig die kinetische Energie in Elektroenergie um. Die Batterien müssen daher nie an die Dose zum Aufladen. Derlei Betriebsamkeit wird dem Fahrer nur im Monitor grafisch demonstriert. Ansonsten merkt er von all der technischen Gemeinschaftsarbeit nichts.

Und sonst? Das Fahrwerk mit Doppelquerlenkern an der Hinterachse bietet einen ausgewogenen Mix aus solider Straßenlage und angenehmem Komfort, die Lenkung agiert verbindlich wie ein Händedruck, die Seitenneigung in Kurven ist noch moderat.

Schon die günstigste Hybrid-Variante mit Flow-Ausstattung hat viele Annehmlichkeiten an Bord wie u. a. Multimedia-System mit DAB-Radio, Klimaautomatik, Berganfahrhilfe, Nebelscheinwerfer, Rückfahrkamera, beheizbares Lederlenkrad, 17-Zoll-Alufelgen als auch verschiedenste Assistenzsysteme, wie solche zur Verkehrsschilderkennung oder zur Notbremsung sowie einen Spurhalte- und Fernlichtassistenten. Rainer Bekeschus

Toyota C-HR 1.8 Hybrid Flow

Motor: 1,8-Liter-Vierzylinder-Benziner mit 98 PS, Elektromotor mit 72 PS, Systemleistung 122 PS

0-100 km/h: 1,0 Sek.

Spitze: 170 km/h

Durchschnittsverbrauch:

3,8 Liter Super

C02-Wert: 82 g/km

Kofferraum: 377 bis 1160 l, Preis: ab 27.390 Euro

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