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Tipps für den Last-Minute Besuch im Herbst

Claudia Kalinowski, Chefin des Kletterparks und der Bergwelt in Strausberg an der Holz-Skulptur. Noch bis 6. November kann hier geklettert werden.
Claudia Kalinowski, Chefin des Kletterparks und der Bergwelt in Strausberg an der Holz-Skulptur. Noch bis 6. November kann hier geklettert werden. © Foto: MOZ
12.10.2017, 13:58 Uhr
Frankfurt (Oder) (MOZ) Langsam aber sicher neigt sich die Outdoor-Saison dem Ende zu. Bei schönem Herbst-Wetter kann man jedoch noch draußen viel erleben, beispielsweise in den Brandenburger Themenparks. Bei schlechtem Wetter lässt sich auch sehr gut die eine oder andere Ausstellung besuchen. Wir haben einige Beispiele zusammengestellt.

Ein Highlight der Ausstellung "Pückler. Babelsberg. Der grüne Fürst und die Kaiserin" ist der wunderschöne Blick durch die großen Fenster von Schloss Babelsberg, der faszinierende Aussichten auf die wiederhergestellten Terrassen, den Park Babelsberg und die Potsdamer Parklandschaft bietet und die noch bis zum Sonntag, 15. Oktober, spannende Einblicke in die gartenkünstlerische Trickkiste des Fürsten Pückler (1785-1871) gibt, der zu seiner Zeit als eigenwilliger Standesherr, Weltreisender und Schriftsteller bekannt war und heute als Gartenkünstler wiederentdeckt wird. Bei gutem Wetter lässt es sich auch entspannt draußen im Park und am Wasser flanieren. (Infos: www.spsg.de)

Die Herbsttage eignen sich auch gut zu einem Besuch im Ziegeleipark Mildenberg, der noch bis zum 5. November geöffnet ist. "Ziegeleipark-Einsteiger" können bis dahin auch noch das Gelände bei einer 45-minütigen Rundfahrt mit der Ziegeleibahn erkunden. Die Fahrten finden täglich statt (10.30/11.30/12.30/13.30/16/17 Uhr) und sind im Eintrittspreis enthalten. In der Galerie Kugelmühle zeigt die Ausstellung "20 Jahre Ziegeleipark - von der Industriebrache zu einem der größten Industriemuseen Deutschlands" die Geschichte der Anlage. (Infos: www.ziegeleipark.de)

Eine spannende und aufschlussreiche Ausstellung anlässlich des Reformationsjubiläums gibt es in Jüterbog im Museum im Mönchenkloster noch bis zum 26. November zu sehen. In der großen Sonderausstellung "Tetzel, Ablass, Fegefeuer" lässt sich unter anderem der sagenumwobene "Tetzelkasten" bestaunen und der eindrucksvolle Fegefeuer-Altar von Cranach entdecken. Zu sehen sind auch die 106 Gegenthesen von Tetzel sowie originale Ablassbriefe. (Infos: www.jueterbog.de)

In der Bergwelt Strausberg kann man noch bis zum 6. November an zehn verschiedenen Kletterrouten ein weltweit einzigartiges Fels- und Höhlenklettern erleben. Dabei geht es entlang an Fels, in Höhlen, auf dem Grat, vor und hinter einem 7m hohen Wasserfall - ganz wie in den Bergen. Auf dem Weg gibt es sogar steinzeitliche Höhlenmalerei, beleuchtete Mineralien, prähistorische Fossilien sowie einen freigelegten T-Rex zu entdecken. Am Gipfelkreuz kann man sich sogar in ein Gipfelbuch eintragen. (Infos: www.climbup.de)

Das Gelände rund um den Gollenberg ist ein ideales Ausflugsziel für die ganze Familie. Neben der IL 62 mit dem Lilienthal-Museum gibt es hier naturnahe Wege, die zum Spazierengehen und Wandern einladen. Bis Ende Oktober kann man noch das legendäre Flugzeug besichtigen, das nach Otto Lilienthals Frau benannte Langstreckenflugzeug vom Typ Iljuschin Il-62. Dann ist Winterpause bis Februar. Hier auf dem Gollenberg experimentierte der einstige Luftfahrtpionier mit seinen Fluggeräten. (Infos: www.otto-lilienthal.de)

Bei schönem Wetter kann man auch noch hoch hinaus in Brandenburg: Ein außergewöhnliches Diplom lässt sich noch bis 31. Oktober (Di-So 10-17 Uhr) auf dem Turmwanderweg um Bad Freienwalde herum erwerben: Das Turm-Diplom. Der Weg verbindet auf zwölf Kilometer Länge und insgesamt 490 Höhenmetern vier Aussichtstürme sowie mehrere Aussichtspunkte und zeigt Bad Freienwalde von einer seiner hügeligen Seite. Steile Anstiege, tiefe Schluchten, tiefe Wälder und nicht zuletzt die schönen Aussichten auf das Niederoderbruch und Bad Freienwalde als älteste märkische Kurstadt wechseln sich dabei ab. (Infos: www.seenland-oderspree.de)

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