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Himmlisch, exotisch und historisch

Den Sommer im Winter schnuppern kann man beispielsweise bei den Führungen durch die Orangerie in Potsdam.
Den Sommer im Winter schnuppern kann man beispielsweise bei den Führungen durch die Orangerie in Potsdam. © Foto: SPSG
29.11.2017, 11:25 Uhr
(MäMa/Märker) Himmlische Geschichten im Schloss Rheinsberg, eine Führung durch die exotische Pflanzenwelt der Orangerie, Einblicke in die Jagdgewohnheiten Friedrich Wilhelm I. - himmlisch, exotisch und historisch ist das Angebot der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg während der Winterzeit. Wir haben einige Empfehlungen zusammengestellt.

Exoten im Winterschlaf in Sanssouci

Im Sommer zieren Palmen, Agaven, Lorbeer- und Orangenbäumchen den Schlosspark Sanssouci. Jetzt überwintern sie gut geschützt in der mehr als 300 Meter langen Orangerie, die König Friedrich Wilhelm IV. nach eigenen Entwürfen errichten ließ. An den italienisch anmutenden Mittelbau des Orangerieschlosses schließen sich rechts und links die Pflanzenhallen an, die bis heute als Winterquartier für subtropische Kübelpflanzen dienen. Bei der Führung informieren Experten über die exotischen Gewächse und die historischen Heizsysteme, die zum Teil noch heute genutzt werden. (Termine: 16. Dez. 10.30 Uhr.; 13. u. 27. Jan.; 10. u. 24. Feb.; 10. u. 24. März 2018 jeweils 13 Uhr; Treffpunkt: Besucherzentrum Historische Mühle; Preis p.P. 10 Euro, Anmeldung erforderlich.)

Auf Amors Spuren durch das Schloss Rheinsberg

Engelsgleich, aber mit Zauberpfeilen bewaffnet schwirrt Amor mit vielen seiner Artgenossen durch das Schloss Rheinsberg. Ohne Respekt lässt sich die ausgelassene Horde auf königlichen Stühlen nieder oder schaut den Schlossbewohnern beim Essen oder Ankleiden zu, und trotz ungebührlichen Verhaltens kann man ihnen nicht böse sein. Auf der Suche nach den kleinen Wesen erfährt man bei einer Schlossführung Interessantes, Herzerwärmendes und Lustiges über den Liebesgott sowie seine Begleiter. (Termine: Januar-Februar, täglich, außer montags, 11 Uhr; Treffpunkt: Schlosskasse im Marstall, Schloss Rheinsberg; Preis p.P.: 8 Euro, Anmeldung erforderlich)

Geschichten über die Jagd im Schloss Königs Wusterhausen

Für mindestens zwei Monate kam Friedrich Wilhelm I. jedes Jahr nach Wusterhausen. Ausgiebig konnte er in den umliegenden Wäldern seiner Jagdleidenschaft nachgehen. Welche Jagdgewohnheiten er hatte, wie die Abläufe der Jagd aussahen - das erfährt man bei einer Führung durch das Schloss Königs Wusterhausen. Mit einer Geräusche- und Fühlbox wird der Wald sogar ins Schloss geholt. Zum Schluss ist Kreativität gefragt, wenn ein Jagdlappen bemalt werden kann. Dabei erfährt man auch, woher die Redewendung "durch die Lappen gegangen" kommt. (Termine: 20. Jan. und 17. Feb. jeweils 14 Uhr; Treffpunkt: Schloss Königs Wusterhausen; Preis p.P.: 8 Euro. Anmeldung erforderlich. Tickets aller Veranstaltungen unter: https://tickets.spsg.de

Weitere Tipps und Empfehlungen gibt es auch in der neuen Winterbroschüre "Winterauszeit in Brandenburg" 2017/2018.)

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