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19.03.2016 07:50 Uhr
Red. Uckermark, schwedt-red@moz.de

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Sieben Podestplätze beim Osterturnier

Eberswalde (msc) Beim internationalen Osterturnier des Judoclubs in der Barnim-Kreisstadt gingen knapp 100 Starter aus Schwedt, Templin, Angermünde, Berlin, Frankfurt (Oder), Fürstenwalde, Wriezen, aber auch aus Tschechien und Polen auf die Matte, um die besten Kämpfer der Alterklassen 9, 11 und 13 zu ermitteln.

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Coach André Kielack (l.) freute sich über das Abschneiden von Robert Bröske, Patryk Ostaszewski, Jakob Gröschel, Paul Werth, Bela Kasch, Paul Stephanek und Tim Werth (v. l.).

© Matthias Schwarz

Obwohl die Schwedter Blau-Weiß-Judokas mitten in den Vorbereitungen zur Gürtelprüfung stecken, konnte sich das Trainerteam um André Kielack über sieben Podestplätze seiner Schützlinge freuen (zweimal Gold und Bronze, dreimal Silber).

Robert Bröske (U 9) setzte das erste Erfolgssignal. Er beendete alle drei Kämpfe vorzeitig und bewies gerade im Weiterführen seiner Wurftechniken am Boden großes Geschick, den Gegner zur Aufgabe zu zwingen.

Bei den bis Elfjährigen behaupteten sich Tim Werth und Jakob Gröschel gegen starke Konkurrenz. Beide mussten in ihren ersten Kämpfen als Verlierer die Matte verlassen, steigerten sich dann aber, um letztlich jeweils Bronze zu erringen. Werth bestritt seine Kämpfe trotz einer schmerzhaften Verletzung an der rechten Hand, mit der er bereits zum Turnier anreiste, souverän. Nach gutem Zureden und einer Behandlung mit dem Eisbeutel zwischen den Kämpfen, arbeitete er verbissen weiter.

Große Erwartungen bestanden natürlich auch an die U-13-Kämpfer Paul Werth, Bela Kasch, Patryk Ostaszewski und Paul Stephanek - allesamt wettkampferfahrene TSV-Judokas. Kasch und Werth behaupteten sich mit Durchsetzungsvermögen insbesondere in den Haltetechniken beim Übergang vom Stand- in die Bodenarbeit. Schön für die Trainer war festzustellen, dass beide das Prinzip des Gleichgewichtsbrechens in der Standtechnik gut umsetzten. Sie verließen sich auf ihr Bewegungsgefühl und konnten geschickt Aktionen der Gegner durch Ausweichen in Wurftechniken umwandeln. Ein Aha-Erlebnis, das beweist, wie wichtig es ist, sich auf sein Körpergefühl zu verlassen und Judo wie selbstverständlich anzuwenden.

Ostaszewski fand im ersten Kampf noch nicht zu seiner eigentlichen Form. Offenbar zu sehr wollte er alles richtig machen, die Anspannung war riesig. Um so besser, dass Patryk in der folgenden Pause nach gutem Zureden aufgebaut werden konnte und die nachfolgenden Kämpfe souverän vorzeitig für sich entschied. So sicherte er sich die dritte Schwedter Silbermedaille.

Letzter Oderstädter war Stephanek in der schweren Gewichtsklasse. Es gab viele taktische Absprachen vor dem ersten Kampf. Zum Auftakt erwies sich gegen einen Angermünder Konkurrenten als glücklicher Zug, dass Paul immer wieder angehalten wurde, seine Gegner vor seinen Kämpfen zu beobachten. So wurde hier schnell ein Entschluss gefasst, wie der erste Kontrahent besiegt werden kann. Mit einem Wurf nach hinten durch Überlaufen und anschließender Festhaltetechnik gewann Stephanek und tankte somit genug Selbstvertrauen für die kommenden Begegnungen.

Im entscheidenden letzten Kampf stand er einem untersetzten, kompakten und agilen Kämpfer aus Trutnov (Tschechien) gegenüber, den er mit dem Coach auch gut studiert hatte. Der Gegner dominierte immer wieder durch schnelles Eindrehen. Es galt, ihn zu blocken und nach hinten auszuheben oder ihn mit einer Fußfegetechnik zu attackieren. Letztlich nutzte Paul einen Fehltritt seines Gegners beim Eindrehen, um ihn auf die Knie zu bringen - ein sogenannter gerollter Armstreckhebel brachte ihm die Goldmedaille.

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