Montag, 21. April 2014



Hubertus Rößler 30.01.2013 20:54 Uhr

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Union Berlin eröffnet seine Haupttribüne

Berlin (MOZ) Fußball-Zweitligist 1. FC Union Berlin kann als Tabellensiebter unbeschwert ins neue Jahr gehen. Drei Spieler haben den Verein verlassen, einer ist gekommen. Ein weiterer Neuzugang steht nicht auf, sondern neben dem Rasen: die Haupttribüne.

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 Stadion des Zweitligisten 1. FC Union Berlin  

Stadion des Zweitligisten 1. FC Union Berlin

© dpa

Am Freitagabend wird es im Stadion An der Alten Försterei noch ein wenig lauter werden als sonst. Denn im Auftaktspiel des Fußballjahres gegen den SV Sandhausen eröffnet Union seine neue Haupttribüne. Dafür wurde in den vergangenen Monaten fleißig gewerkelt, 3617 Sitzschalen sind befestigt - natürlich in Union-Rot. Somit können nun insgesamt 21 704 Zuschauer Teil der einzigartigen Atmosphäre im größten reinen Fußballstadion der Hauptstadt sein.

Die Erweiterung ist längst überfällig, denn in der bisherigen Saison war das Stadion bei sechs der zehn Partien ausverkauft. "Nun können unsere Fans endlich wieder Freunde und Bekannte mitbringen. Das war in dieser Saison ja bislang kaum möglich", sagt Dirk Zingler. Der Präsident der Eisernen freut sich außerdem, dass die Alte Försterei trotz des Umbaus ihrem Charakter als Stehplatzstadion gerecht wird, schließlich verfolgen künftig knapp 18 000 Zuschauer stehend das Geschehen auf dem Rasen.

Damit dieses auch erfolgreich wird, dafür soll unter anderem Baris Özbek sorgen. Der gebürtige Castrop-Rauxeler ist der einzige Winter-Neuzugang. Im letzten Testspiel bei Tabellenführer Eintracht Braunschweig, bei dem sich Union mit einem 0:0 achtbar schlug, wurde der 26-jährige Mittelfeldspieler nach der ersten Halbzeit ausgewechselt. Özbek hat noch konditionelle Rückstände, nachdem er beim türkischen Erstligisten Trabzonspor in der Hinrunde nur zu sieben Einsätzen kam und sich nach seiner dortigen Vertragsauflösung lediglich mit Einzeltraining fit hielt. "Ihm fehlt noch ein bisschen die Kraft. Aber ich bin mir sicher, dass er mit seiner Erfahrung eine wertvolle Verstärkung für uns sein kann", hofft Neuhaus.

Dem einen neuen Gesicht stehen drei Abgänge gegenüber. Vor allem der zum 1. FC Kaiserslautern abgewanderte Markus Karl hinterlässt eine große Lücke. Der Mittelfeldspieler gehörte in der ersten Saisonhälfte zur Stammelf und verpasste nur eine Partie aufgrund einer Gelbsperre. "Ich hätte gerne mit ihm weitergearbeitet. Wenn ein Spieler jedoch glaubt, seine Ziele auf anderem Wege schneller zu erreichen, akzeptiere ich das", kommentiert Neuhaus. Weitaus weniger ins Gewicht fallen werden hingegen die Abgänge Tijani Belaid (Moreirense FC) und Maurice Trapp (ausgeliehen an Hansa Rostock), die in Köpenick beide über den Status eines Ergänzungsspielers nicht hinauskamen.

Die Vorbereitung lief rund, das Trainingslager in Andalusien erwies sich als Erfolg. Union blieb in allen sechs Testspielen ohne Niederlage. "Das hilft uns für die Meisterschaft nicht weiter und hat keine Aussagekraft", tritt Neuhaus jedoch auf die Euphoriebremse. Gegen den Tabellenvorletzten aus Sandhausen stehen zudem noch Fragezeichen hinter Christian Stuff, Daniel Göhlert und Björn Jopek, die sich krankheitsbedingt abmeldeten. Zudem fehlen die Langzeitverletzten Felipe Gallegos und Silvio sowie Verteidiger Marc Pfertzel wegen einer Gelbsperre.

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