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Linum lässt nicht abreißen

Enteilt: Der zweifache Dabergotzer Stürmer Michael Gerth (rechts) hatte es in dieser Szene sowohl mit Rheinsbergs Keeper Patrick Ebert als auch Benny Lammel zu tun. TuS holte mit dem 5:2 den zweiten Saisonsieg.
Enteilt: Der zweifache Dabergotzer Stürmer Michael Gerth (rechts) hatte es in dieser Szene sowohl mit Rheinsbergs Keeper Patrick Ebert als auch Benny Lammel zu tun. TuS holte mit dem 5:2 den zweiten Saisonsieg. © Foto: Kersten Knoblioch
Jens Hasenkopf / 12.09.2017, 20:31 Uhr
Prignitz/Ruppin (RA) Ein Duo führt die Tabelle der Alt-Herren-Fußballer nach dem dritten Spieltag an. Sowohl der MSV Neuruppin als auch die SG Linum haben die maximale Punktzahl auf dem Konto. Sie treffen am 24. September in Linum aufeinander.

TuS Dabergotz -

Rheinsberg 5:2 (2:1)

Tore: 1:0 David Pöhl (9.), 2:0 Michael Gehrt (26.), 2:1 Marcus Hoffer (27.), 3:1 Oliver Kaiser (46.), 3:2 Fabian Jankowski (65.), 4:2 Michael Gehrt (77.), 5:2 Oliver Kaiser (79.)

Dass der TuS-Elf einige Stammkräfte fehlten, wurde ihr nicht angemerkt. Die 2:0-Führung hatte sich das Team um Trainer Guido Plötz erarbeitet, weil es seine taktische Vorgabe, aus einer Konterstellung zu Torchancen zu kommen, gut umsetzte. Rheinsberg schlug spielerisch die etwas feinere Klinge. So hielt sich das Team um René Korinke durch die Anschlusstreffer im Spiel. Beide Mannschaften hatten zahlreiche Torchancen, die überhastet vergeben wurden oder Beute der sehr gut haltenden Torhüter (Ingo Wagener, Dabergotz / Patrick Ebert, Rheinsberg) vereitelt wurden. Das Rheinsberger Team steckte auch nach dem Rückstand nicht auf und tauchte immer wieder gefährlich vor dem Dabergotzer Gehäuse auf. Mit dem 5:2 durch den Doppeltorschützen Oliver Kaiser war jedoch der "Deckel drauf" und das etwas glücklicher agierende Team als Sieger gefunden. Besonders zu erwähnen ist, dass Oliver Kaiser sein erster Doppelpack in seiner aktiven Zeit gelang.SV 90 Fehrbellin -

Herzberger SV 5:1 (3:0)

Tore: 1:0 Thomas Pietrus (8.), 2:0 Sven Sorge (32.), 3:0 Thomas Ihden (35.), 3:1 Sid Ahmed Benachour (62.), 4:1 Dennis Stellmacher (77.), 5:1 Thomas Rennefahrt (79.)

Fehrbellin richtete sich auf eine schwere Aufgabe ein, um dem HSV Paroli zu bieten. Doch die Gäste reisten ohne einige Leistungsträger an und hatten im Spielverlauf keine Chance. "So einfach hatten wir uns das heute nicht vorgestellt", sagte Thorsten Foltin vom Gastgeber. Herzberg stand tief, und SV 90 machte das Spiel und stellte mit dem 3:0 zur Pause schon fast alles klar. Andreas Rischer vom Gast musste zur Pause raus, so dass Herzberg in Unterzahl agieren musste. Trotzdem führte ein sehenswerter Soloauftritt von Sid Ahmed Benachour zum Ehrentreffer. Fehrbellin agierte in Hälfte zwei zu unkonzentriert, um weiter Druck aufzubauen. Trotzdem gelangen noch zwei Treffer in den Schlussminuten.

SV Eintracht Alt Ruppin -

SV Protzen 2:0 (1:0)

Tore: 0:1, 0:2 Jens Morawietz (12., 47.)

Die Eintracht war sofort spielbestimmend. Jedoch sollten aus dem Spiel heraus trotz vieler Chancen keine Erfolge erzielt werden. Dies lag einerseits an der mangelhaften Treffsicherheit, andererseits auch am Protzener Torhüter Andreas Sturm. Jens Morawietz war der entscheidende Akteur. Er münzte zwei Freistoßchancen in Tore um. In der 22. Minute traf er aus 22Metern in den spitzen Winkel. In der 49. Minute nutzte er die Mithilfe des Innenpfostens und netzte unten links ein. Das Ergebnis hätte noch höher ausfallen können, wenn Angelo Borchardt nicht einen Elfmeter verschossen hätte (68.). Antreiber waren Michel Duschek, der "Kilometer schrubbte", so Dirk Salzsieder, und Michael Kuphal.

Wildberg - SG Linum 3:4 (2:3)

Tore: 0:1 Tony Kloskowski (5.), 1:1 Alexander Kositzki (8.), 1:2 Sebastian Renz (15.), 1:3 Kloskowski (25.), 2:3 Detlef Werth (40./Foul-Elfmeter), 2:4 Renz (63.), 3:4 Tobias Brüning (78.)

"Ein Spiel auf Augenhöhe mit einem verdienten Sieg für Linum", konstatierte Detlef Werth. Linum agierte wie in den voran gegangenen Spielen aus einer starken Abwehr und ging früh in Führung. Wildberg glich umgehend aus, aber Linum zog die Linie durch und sicherte sich die Halbzeitführung. Tony Kloskowski war der Mann der ersten Hälfte. Der schnelle Stürmer war kaum zu stellen und legte mit seinen zwei Treffern die Grundlage für die Fortführung der Linumer Serie. Inzwischen sind es drei Siege in drei Spielen). Allerdings wird er seiner Truppe demnächst fehlen, da er sich im Nachmittagsspiel in der Kreisligaelf in Wustrau den Roten Karton als Torhüter eingehandelt hat. Ein Handspiel außerhalb des Strafraumes war der Auslöser. Die Wertung des Staffelleiters steht noch aus. Linum bleibt im Endeffekt am Sonntagmittag mit weißer Weste ärgster Widersacher des Spitzenreiters MSV Neuruppin.

MSV Neuruppin -

GG/Rägelin 15:2 (8:0)

Tore: 1:0 Joerg Redmann (5.), 2:0 Henry Bloch (13.), 3:0, 4:0 Enrico Hinzer (14., 21.), 5:0 Bloch (24.), 6:0, 7:0 Volkmar Rechenberg (34., 37.), 8:0 Hinzer (39.), 9:0 Bloch (42.), 9:1 David Dankemeyer (48.), 10:1 Redmann (49.), 11:1, 12:1 Hinzer (57., 59.), 12:2 Dankemeyer (65.), 13:2 Hinzer (67.), 14:2 Christian Stölke (77.), 15:2 Hinzer (79.)

Der in der Sommerpause etwas neu formierte Vize-Kreismeister wollte dem Gegner keine Torchancen zulassen. Das klappte lange Zeit sehr gut. Erst zum Ende hin kamen die Gastgeber zu zwei Toren, als der MSV munter durchgewechselt hatte. Mit Robert Schröder (zu Dabergotz) und Martin Dombrowski (Union Neuruppin) verließen zwei Säulen das Team. Doch es kamen laut Betreuer Volkmar Rechenberg einige hinzu und diejenigen, die vorigen Jahr nicht so häufig im Einsatz waren, bekamen mehr Spielzeit. Herausragend spielte Enrico Hinzer auf. Er markierte in seinem letzten Pflichtspiel als 39-Jähriger sieben Tore und hat inzwischen zwölfmal eingenetzt. Ihm am nähesten in der Torschützenliste kommten mit jeweils sechs Michael Gehrt (Dabergotz) und Marcel Niechziol (Wildberg). Es folgen Henry Bloch (MSV) sowie Fabian Jankowski (Rheinsberg) mit fünf, Christian Prasse (Union) mit vier Saisontoren.

Die Partie der Spielgemeinschaft Langen/Lindow gegen Union Neuruppin ist abgesetzt worden. Der Gastgeber bekam am Sonntag keine spielfähige Mannschaft zusammen. Am kommenden Spieltag steht der SV 90 Fehrbellin als Kontrahent der Langen/Lindower auf dem Plan.

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