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Azubis arbeiten und lernen in der Gedenkstätte

Mit scharfem Blick: Lehrlinge, die in Hennigsdorf zu Vermessungstechnikern ausgebildet werden, sorgten für eine Neuvermessung der Gedenksteine verschiedener Opfer.
Mit scharfem Blick: Lehrlinge, die in Hennigsdorf zu Vermessungstechnikern ausgebildet werden, sorgten für eine Neuvermessung der Gedenksteine verschiedener Opfer. © Foto: Klaus D. Grote
Klaus D. Grote / 30.09.2017, 12:16 Uhr - Aktualisiert 01.10.2017, 17:16
Oranienburg (OGA) 40 Auszubildende aus Bremen und vom Hennigsdorfer Eduard-Maurer-Oberstufenzentrum havben am Freitag ihre Projektwoche ind er Gedenkstätte Sachsenhausen beendet. Beim "Lernen und Arbeiten" führten Tischler, Maler und Maurer dringende Renovierungsarbeiten durch, putzen Fenster und führten Vermessungen durch.

Bei einer Projektwoche "Lernen und arbeiten" haben 40 Auszubildende aus Oberhavel und Bremen in der Gedenkstätte Sachsenhausen Sanierungs- und Pflegearbeiten ausgeführt sowie ein Zeitzeugengespräch mit dem KZ-Überlebenden Leon Schwarzbaum  geführt.
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Lernen und arbeiten in der Gedenkstätte Sachsenhausen

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Neben der handwerklichen Arbeit, für die sich Gedenkstättendirektor Günter Morsch bedankte, blieb Zeit für die Auseinandersetzung mit der Geschichte des Orts. Die Azubis trafen auch den den KZ-Überlebenden Leon Schwarzbaum. "Die Geschichte gräbt sich einem ein und man erkennt die Dimension. Jeden Tag wird es absurder, was hier passiert ist", sagte Tischler-Azubi Norman Reents aus Bremen. Und Maler-Lehrling Alexander Schade ergänzt: "Wissen aus dem Geschichtsunterricht ist etwas anderes als das Bewusstsein, das man hier bekommt." Maurer Thomas Hoppe hat aus diesen Gründen als einziger Geselle extra Urlaub genommen, um erneut teilnehmen zu können.

Das inzwischen merhfach preisgekrönte Projekt, das 1994 durch das Schulzentrum an der Alwin-Lonke-Straße in Bremen ins Leben gerufen wurde, wird seit 1998 in Kooperation mit dem Oberstufenzentrum Hennigsdorf durchgeführt.

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