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Bauzeichner/in

Bauzeichner/innen erstellen Zeichnungen und bautechnische Unterlagen für Häuser, Brücken, Straßen und andere Bauwerke. Dazu arbeiten sie in der Regel am Computer mit CAD-Programmen (Computer Aided Design). Nach den Entwurfsskizzen oder Anweisungen von Architekten und Architektinnen sowie Bauingenieuren und ?ingenieurinnen fertigen sie Grundrisse, Bau- und Ausführungszeichnungen, Bauansichten und Detailzeichnungen. Dabei beachten sie die einschlägigen technischen Vorschriften.

Neben der zeichnerischen Arbeit stellen sie fachspezifische Berechnungen an. So ermitteln sie z.B. den Bedarf an Baustoffen, erstellen Stücklisten und fertigen Aufmaße, d.h. mit Maßen versehene zeichnerische Darstellungen der Bauleistungen. Sie beobachten Planungs- und Bauprozesse der Bauvorhaben und sorgen dafür, dass die erforderlichen Unterlagen, Be- und Abrechnungen jeweils rechtzeitig zur Verfügung stehen. Außerdem verwalten Bauzeichner/ innen die unterschiedlichen Zeichnungsversionen zu einem Projekt und sichern die Daten.

Bauzeichner brauchen eine ruhige zum Zeichnen - und müssen sehr exakt arbeiten.
Foto: iStock

Ausbildungsort/-dauer

Betrieb / Berufsschule/3 Jahre

Wo arbeit man?

Bauzeichner/innen arbeiten hauptsächlich:

– in Bauämtern
– in Architektur- und Ingenieurbüros
– bei Baufirmen mit eigener Planungsabteilung

Worauf kommt es an?

– Räumliches Vorstellungsvermögen und rechnerische Fähigkeiten (z.B. beim Anfertigen, Lesen und Umsetzen von Skizzen und Zeichnungen, beim Berechnen des Baustoffbedarfs)
– Zeichnerische Befähigung und Geschicklichkeit (z.B. beim Anfertigen maßstabsgerechter Detailzeichnungen, beim Beschriften von Bauplänen)
– AugeHandKoordination (z.B. beim Durchführen von Vermessungen)
– Organisatorische Fähigkeiten (z.B. für das Planen von Arbeitsabläufen)
– Sorgfalt (z.B. beim Anfertigen präziser und normgerechter Zeichnungen)

 

Schulfächer:

– Werken/Technik (z.B. zum Konstruieren von Bauteilen wie Treppen und Dächer sowie zum Erstellen von Werk und Detailzeichnungen; technisches Zeichnen)
– Mathematik (z.B. zum Berechnen der Tragfähigkeit einer Konstruktion, der Fläche eines Daches oder der benötigten Betonmenge für ein Bauteil)
– Physik (z.B. beim Konstruieren von Bauteilen müssen u.a. statische und bauphysikalische Gesichtspunkte berücksichtigt werden)

 

In der Praxis stellen Betriebe überwiegend Auszubildende mit mittlerem Bildungsabschluss oder mit Hochschulreife ein.

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