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Brunnenbauer/in

Brunnenbauer/innen führen Bohrungen durch, um unterirdische Wasservorräte zu erschließen und nutzbar zu machen. Durch Probebohrungen stellen sie fest, wo gutes Trinkwasser zu finden ist. Dann richten sie die Baustelle ein, bohren Brunnenschächte, verlegen Rohre und bauen Pumpwerke ein, um das Wasser nach oben zu befördern. Mit ihren Bohrungen machen sie auch Bodenschätze ausfindig oder erkunden Grundwasservorräte. Außerdem sanieren sie ältere Brunnen und bauen Grundwasserabsenkungsanlagen für die Gründung, d.h. das Fundament von Bauwerken.

Brunnen werden benötigt, um an unterirdisches Wasser zu gelangen.
Foto: pixabay

Ausbildungsort/-dauer

Ausbildungsbetrieb und Berufsschule, 3 Jahre


Wo arbeitet man?

Brunnenbauer/innen finden Beschäftigung

– bei Bauunternehmen des Tiefbaus und des Spezialtiefbaus

– bei der Baustellenvorbereitung

– im Bereich der Wasserversorgung.

 

Worauf kommt es an?

– Handwerkliches Geschick

– Auge-Hand-Koordination (z.B. beim Abdichten von Fertigteilen in Brunnenschächten)

– Sorgfalt und Umsicht


Perspektiven: 

– Zusatzqualifikationen, z.B. im Bereich Europäisches Waren- und Wirtschaftsrecht durch die Zusatzqualifikation „Europaassistent/in im Handwerk“

– Brunnenbauermeister/in

– Bachelorabschluss im Studienfach Wasser- und Bodenmanagement, Wassertechnologie

Auch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. mit einem eigenen Brunnenbauerbetrieb.

 

 

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