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Erzieher/in

Erzieher/innen beobachten das Verhalten und Befinden von Kindern und Jugendlichen, betreuen und fördern sie, analysieren die Ergebnisse nach pädagogischen Grundsätzen und beurteilen z.B. Entwicklungsstand, Motivation oder Sozialverhalten. Auf dieser Grundlage erstellen sie langfristige Erziehungspläne und bereiten Aktivitäten sowie pädagogische Maßnahmen vor, die z.B. das Sozialverhalten oder die individuelle Entwicklung unterstützen. Sie fördern die körperliche und geistige Entwicklung der Kinder und Jugendlichen, indem sie diese zu kreativer Betätigung sowie zu freiem oder gelenktem Spielen anregen. Weiterhin dokumentieren sie die Maßnahmen und deren Ergebnisse, führen Gespräche, unterstützen und beraten bei schulischen Aufgaben und privaten Problemen.
Darüber hinaus bereiten sie Speisen zu, behandeln leichte Erkrankungen und Verletzungen und leiten zu Körperpflege- und Hygienemaßnahmen an. Erzieher/innen reflektieren die erzieherische Arbeit im Team, ggf. auch zusammen mit Vorgesetzten oder Fachleuten aus Medizin, Psychologie und Therapie, und arbeiten mit anderen sozialpädagogischen Fachkräften zusammen. Zu Eltern bzw. Erziehungsberechtigten halten sie engen Kontakt und stehen diesen informierend und beratend zur Seite.

Erzieher fördern die körperliche und geistige Entwicklung der Kinder und Jugendlichen, indem sie diese zu kreativer Betätigung sowie zu freiem oder gelenktem Spielen anregen.
Foto: RioPatuca Images-fotolia.com

Ausbildungsort/-dauer

 

Fachschule/Fachakademie/Berufsfachschule/Berufskolleg und Praktikumsbetrieb/

3-6 Jahre (Vollzeit/Teilzeit)

 

Wo arbeitet man?

Erzieher/innen finden Beschäftigung
– in Kindergärten, Kinderkrippen und Horten
– in Kinder-, Jugendwohn- und Erziehungsheimen
– in Familienberatungs- und Suchtberatungsstellen
– in Tagesstätten oder Wohnheimen für Menschen mit Behinderung
– in Erholungs- und Ferienheimen

Worauf kommt es an?

– Verantwortungsbewusstsein (z.B. beim Beaufsichtigen von Kindern auf einem Klettergerüst)
– Einfühlungsvermögen und Konfliktfähigkeit (z.B. im Umgang mit traurigen oder sich streitenden Kindern oder Jugendlichen)
– Kommunikationsfähigkeit (z.B. bei Gesprächen mit Erziehungsberechtigten, Teambesprechungen)
– Psychische Stabilität und körperliche Belastbarkeit (z.B. im Umgang mit Kindern oder Jugendlichen mit Behinderung)
– Beobachtungsgenauigkeit (z.B. bei der Beobachtung des Verhaltens und Befindens der Kinder oder Jugendlichen)

Schulfächer:
– Kunst (z.B. beim Anleiten der Kinder zum Basteln und Malen)
– Musik (z.B. beim Singen und Musizieren mit den Kindern)
– Biologie (z.B. um Kinder mit der Tier- und Pflanzenwelt vertraut zu machen)

Für die Aus- bzw. Weiterbildung wird i.d.R. ein mittlerer Bildungsabschluss vorausgesetzt. Die Berufsfachschulen wählen Bewerber/innen nach eigenen Kriterien aus.
Die beruflichen Voraussetzungen sind von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich geregelt

 

 

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