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Fachkraft für Wasserversorgungstechnik

Fachkräfte für Wasserversorgungstechnik gewinnen mithilfe verschiedener Anlagen Rohwasser aus Brunnen, Flüssen oder Seen und bereiten es zu Trinkwasser auf. Dieses speichern sie in Hochbehältern und speisen es ins Leitungsnetz ein. In Filteranlagen oder Reaktionsbecken reinigen sie das Wasser von unerwünschten Begleitstoffen, mit Ozon oder Chlor entkeimen sie es. Sie entnehmen Proben, prüfen die Wasserqualität und dokumentieren die Ergebnisse.
Hauptsächlich überwachen und steuern sie automatisierte Anlagen in Wasserwerken und anderen Einrichtungen der Wasserversorgung. Bei Störungen greifen sie eigenständig ein. Als sogenannte "elektrotechnisch befähigte Personen" können sie die elektrischen Einrichtungen in ihrem Zuständigkeitsbereich, wie etwa Pumpen, Rohrleitungen und andere Betriebseinrichtungen, auch reparieren oder verlegen bzw. installieren oder demontieren.

Hauptsächlich überwachen und steuern sie automatisierte Anlagen in Wasserwerken und anderen Einrichtungen der Wasserversorgung.
Foto: MOZ/Gerrit Freitag

Ausbildungsort/-dauer

Betrieb und Berufsschule / 3 Jahre

Wo arbeitet man?

Fachkräfte für Wasserversorgungstechnik finden Beschäftigung in erster Linie
– bei kommunalen Versorgungsbetrieben
– bei industriellen Wasserwerken
– bei Wasseraufbereitungsunternehmen

Worauf kommt es an?

 

In der Praxis stellen der öffentliche Dienst und Industriebetriebe überwiegend Auszubildende mit mittlerem Bildungsabschluss ein.

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