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Freiwilliges Soziales Jahr

Freiwilliges Soziales Jahr

Das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) bietet jungen Menschen zwischen 16 und 27 Jahren die Chance, etwas für sich und andere Menschen zu tun:

– eine Chance, seine Persönlichkeit und Kompetenzen weiterzuentwickeln,

– die Begegnung mit Menschen und das Erfahren von Gemeinschaft,

– die Möglichkeit, die Gesellschaft mitzugestalten,

– berufliche Orientierung und das Kennenlernen von Berufsfeldern im sozialen, sportlichen, politischen und kulturellen Bereich,

– eine Chance, die persönliche Eignung für einen solchen Beruf zu prüfen.

 

Die Träger vermitteln die Einsatzstellen an die Bewerber/-innen. Während des FSJ werden die Freiwilligen pädagogisch begleitet, u. a. durch Seminare (insgesamt mindestens 25 Tage bezogen auf ein Jahr) und Beratung oder durch Praxisbegleitung und Anleitung in der Einsatzstelle. In den Seminaren werden die Erfahrungen aus der praktischen Tätigkeit reflektiert und Kompetenzen (weiter-)entwickelt. Außerdem haben die Seminare das Ziel, Interesse an gesellschaftlichen Zusammenhängen zu wecken und eine berufliche Orientierung zu ermöglichen.

Mit Menschen arbeiten.
Foto: pixabay

Wo arbeitet man?

Das FSJ wird ganztägig als überwiegend praktische Hilfstätigkeit in gemeinwohlorientierten Einrichtungen, insbesondere in:
– Einrichtungen der Wohlfahrtspflege,
– Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, einschließlich der Einrichtungen für außerschulische Jugendbildung und Einrichtungen für Jugendarbeit
– Einrichtungen der Gesundheitspflege
– kulturellen Einrichtungen (Einsatzstellen) geleistet.

Arbeitsfelder und Einsatzstellen sind vor allem:
– Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen
– Kinderheime und -tagesstätten
– Einrichtungen für behinderte Menschen
– Krankenhäuser und Kliniken
– Alten- und Pflegeheime
– Sozialdienste
– Jugendarbeit
– Kirchengemeinden
– kulturelle Einrichtungen
– Sportvereine
– Einrichtungen der politischen Bildung

Freiwillige lernen den Alltag dieser Einrichtungen und die Arbeit mit und für Menschen näher kennen. Sie werden zusätzlich zu den hauptberuflichen Fachkräften eingesetzt.

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