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Gerüstbauer/in

Gerüstbauer/innen rüsten Fassaden mit Arbeits- und Schutzgerüsten ein. Sie wählen die erforderlichen Gerüstteile aus, verladen diese mithilfe von Hebegeräten, transportieren sie zur Baustelle und montieren sie. Vor dem Aufbau ebnen sie, wenn nötig, den Untergrund ein oder bringen lasttragende Unterlagen an. Sie montieren Systembauteile und verankern das Gerüst am Bauwerk.
Im Spezialgerüstbau stellen sie nicht nur die üblichen Gerüste an Häusern auf, sondern errichten auch spezielle Konstruktionen wie Traggerüste als Unterkonstruktion für Betonschalungen, z.B. beim Brückenbau, oder fahrbare Arbeitsbühnen, z.B. an Hochhäusern. Wenn die Gerüste nicht mehr benötigt werden, bauen sie diese fachgerecht ab. Sie lagern die Gerüstteile und halten sie instand.

Aufbau eines Gerüstes
Foto: Anjuta Klauke/MOZ

Ausbildungsort/-dauer

3 Jahre Ausbildungsbetrieb und Berufsschule

Wo arbeitet man?

Gerüstbauer/innen finden Beschäftigung
– in Gerüstbaufirmen, Brücken- und Tunnelbauunternehmen oder Ausbaufirmen
– bei Reinigungsunternehmen für Glas- und Fassadenreinigungsarbeiten
– in Montageunternehmen oder Zelt- und Bühnenbauunternehmen

Worauf kommt es an?

Anforderungen:

– Gute körperliche Konstitution

– Handwerkliches Geschick

– Körperbeherrschung und Schwindelfreiheit

– Teamfähigkeit

Perspektiven

– Zusatzqualifikation „Europaassistent/in im Handwerk“

– Gerüstbauermeister/in

– Bachelorabschluss im Studienfach Bauingenieurwesen

Auch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. mit einem Betrieb des Gerüstbauer-Handwerks.

 

 

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