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Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/in

Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/innen pflegen, betreuen und beobachten Säuglinge, kranke Kinder und Jugendliche in stationären Einrichtungen oder im ambulanten Bereich. Nach ärztlichen Anweisungen führen sie pflegerische und medizinische Maßnahmen durch. Sie waschen und betten Patienten, wickeln Säuglinge und Kleinkinder, wechseln Verbände oder verabreichen nach ärztlicher Anordnung Medikamente. Darüber hinaus assistieren sie bei ärztlichen Untersuchungen und operativen Eingriffen. Sie trösten die Kinder bei Angst und Schmerzen oder regen sie zum Spielen an. Ebenso beraten sie Eltern und andere Bezugspersonen hinsichtlich spezieller Pflegemaßnahmen. Zudem übernehmen sie Organisations- und Verwaltungsaufgaben und dokumentieren Patientendaten.

Krankenpfleghelferin beim Messen der Körpertemperatur eines Kindes im Patientenzimme
Foto: ARBEITSAGENTUR

Ausbildungsort/-dauer

3,5 Jahre (Vollzeit/Teilzeit)
Berufsfachschule und Krankenhaus

Wo arbeitet man? 

Gesundheitsund Kinderkrankenpfleger/innen arbeiten hauptsächlich in:
– Kinderkrankenhäusern bzw. ?kliniken
– in Facharztpraxen
– in Gesundheitszentren
– in Wohnheimen für Kinder und Jugendliche mit Behinderung

Worauf kommt es an?

Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein sind unabdingbar: Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/innen müssen die medizinischen Vorgänge fehlerfrei dokumentieren und Medikamente genau nach ärztlicher Anordnung dosieren. Ebenfalls wichtig sind Einfühlungsvermögen und psychische Stabilität, um auf die Ängste und Nöte kranker oder sterbender Kinder und Jugendlicher sowie ihrer Eltern angemessen reagieren zu können.

Interesse an Biologie und Chemie sollte vorhanden sein: Weil Krankheit und Heilung biologische Vorgänge sind, braucht man Kenntnisse in Biologie. Um die Wirkungsweise von Medikamenten zu verstehen, muss man sich mit biologisch-chemischen Zusammenhängen und pharmazeutischen Wirkprinzipien auskennen.

Für die Ausbildung wird in der Regel ein mittlerer Bildungsabschluss oder eine andere gleichwertige abgeschlossene Schulbildung vorausgesetzt. Auch wer über die Berufsbildungsreife verfügt und eine mindestens zweijährige Berufsausbildung absolviert hat oder über eine Erlaubnis als Gesundheits- und Krankenpflegehelfer/in in der Kranken- oder Altenpflegehilfe verfügt, kann zur Ausbildung zugelassen werden.

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