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Hebamme/Entbindungspfleger

Hebammen/Entbindungspfleger beraten Frauen und ihre Angehörigen hinsichtlich aller Belange einer Schwangerschaft, helfen Schwangeren bei Beschwerden und führen Kurse zur Geburtsvorbereitung durch. Sie übernehmen Vorsorgeuntersuchungen, überwachen Risikoschwangerschaften und führen komplikationslose Entbindungen selbstständig durch. Bei ärztlichen Geburtshilfemaßnahmen assistieren sie. Nach der Entbindung versorgen sie Neugeborene und Entbundene und dokumentieren die Geburt. In der Zeit bis zu acht Wochen nach der Geburt betreuen sie Mütter und ihre Neugeborenen regelmäßig und beraten in Fragen des Stillens sowie der Säuglingspflege und ?ernährung. Weiter leiten sie Kurse zur Rückbildungsgymnastik. Als Familienhebamme bzw. ?entbindungspfleger betreuen sie besonderen gesundheitlichen, medizinisch sozialen oder psychosozialen Risiken ausgesetzte schwangere Frauen und Mütter mit Kindern bis zum vollendeten 1. Lebensjahr.

Hebamme mit einer Schwangeren beim Ultraschall.
Foto: Kzenon - fotolia.com

Ausbildungsort/-dauer

Berufsfachschule und Klinik, 3 Jahre

Wo arbeitet man?

Hebammen und Entbindungspfleger finden Beschäftigung:

– in geburtshilflichen Abteilungen von Krankenhäusern

– in Hebammenpraxen, in Ge?burtshäusern

– freiberuflich auch in Privat?räumen und Räumen sozialer oder öffentlicher Einrichtungen

Worauf kommt es an?

Anforderungen:

– Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein

– Kontaktbereitschaft und Einfühlungsvermögen

– Entscheidungsfähigkeit

– Psychische Stabilität

Fortbildungsmöglichkeit

Mit entsprechender Qualifikation können sie auch in leitenden Funktionen tätig werden. Hebammen und Entbindungspfleger können z.B. freiberuflich tätig sein oder sich mit einer hebammengeleiteten Einrichtung wie einer Hebammenpraxis oder einem Geburtshaus selbstständig machen..

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