Das Nachrichtenportal für Brandenburg
Startseite Märkische Onlinezeitung - MOZ.de

Kauffrau/-mann für Tourismus und Freizeit

Kaufleute für Tourismus und Freizeit entwickeln, vermitteln und verkaufen touristische Produkte und Dienstleistungen: Beispielsweise informieren und beraten sie - ggf. in einer Fremdsprache - Interessenten zum touristischen und kulturellen Angebot einer Region bzw. eines Ortes und nehmen Reservierungen sowie Buchungen entgegen. Sie geben Auskünfte, z.B. über die Öffnungszeiten von örtlichen Einrichtungen, verteilen oder verkaufen Informationsbroschüren, stellen touristische Angebotspakete zusammen und kalkulieren hierfür Preise. Ferner initiieren und koordinieren sie Freizeitangebote unter Berücksichtigung der Zielgruppen- bzw. Kundenwünsche. Sie planen Veranstaltungen und stellen deren Organisation sicher. Dabei arbeiten sie eng mit Partnern vor Ort zusammen, z.B. Vereinen, bauen Netzwerke auf und pflegen diese. Außerdem fördern sie durch Öffentlichkeitsarbeit und Werbung den regionalen Tourismus.

Kauffrau für Tourismus und Freizeit.
Foto: Martin Schutt/dpa

Ausbildungsort/-dauer:

Ausbildungsbetrieb und Berufsschule/ 3 Jahre

Wo arbeitet man?

Kaufleute für Tourismus und Freizeit finden Beschäftigung
– in Reise- und Tourismusbüros
– in Beherbergungsbetrieben
– bei Ausflugs- und Reiseunternehmen
– in Freizeiteinrichtungen

Worauf kommt es an?

– Kaufmännisches Denken, Verhandlungsgeschick und Durchsetzungsvermögen (z.B. touristische Produkte entwickeln, dabei die Reise- und Veranstaltungspartner auf bestimmte Konditionen festlegen)
– Kommunikationsfähigkeit und Kunden- und Serviceorientierung (z.B. Kunden umfassend über touristische Leistungen beraten und die Kundenwünsche berücksichtigen)
– Kontaktbereitschaft und interkulturelle Kompetenz (z.B. auf immer neue Kunden am Beratungsschalter eingehen, kulturelle Besonderheiten berücksichtigen)
– Flexibilität, Sorgfalt und Konzentrationsfähigkeit (z.B. häufig wechselnde Aufgaben und Arbeitssituationen in Reisebüros mit mehreren Beratungsplätzen)
– Kreativität und organisatorische Fähigkeiten (z.B. regionale und lokale Touristik-Angebote entwickeln und organisieren)

Schulfächer:

– Wirtschaft (z.B. für das Erfassen betrieblicher Kennzahlen, bei der Mitarbeit im Controlling)
– Deutsch (z.B. bei Informations- und Verkaufsgesprächen mit Kunden)
– Mathematik (z.B. für die Kalkulation von Tourismus- und Freizeitangeboten)
– Englisch und weitere Fremdsprachen (z.B. für die Beratung ausländischer Gäste)

Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis stellen Betriebe überwiegend Auszubildende mit Hochschulreife ein.

© 2017 MOZ.de Märkisches Medienhaus GmbH & Co. KG