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Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandel

Kaufleute im Groß- und Außenhandel der Fachrichtung Großhandel kaufen Waren und Dienstleistungen bei Herstellern ein und verkaufen diese an Handels-, Handwerks- und Industrieunternehmen weiter. Sie beraten ihre Kunden umfassend über die Eigenschaften der Güter und sorgen für eine termingerechte Lieferung an den richtigen Ort. Für den Wareneinkauf ermitteln sie Bezugsquellen und den Bedarf an Waren. Sie holen Angebote ein, vergleichen Konditionen und führen Einkaufsverhandlungen mit Lieferanten.
Nach dem Wareneingang kontrollieren Kaufleute im Groß- und Außenhandel der Fachrichtung Großhandel Rechnungen und Lieferpapiere und sorgen für eine fachgerechte Lagerung. Im Warenausgang planen sie die Auslieferung, indem sie z.B. die Waren versandfertig machen. Sie kalkulieren Preise, bearbeiten Verkaufsaufträge und stellen Rechnungen für den Wiederverkauf von Waren aus.

Containerhafen.
Foto: Marcus Brandt/dpa

Ausbildungsort/-dauer

3 Jahre Betrieb und Berufsschule

Wo arbeitet man?

Kaufleute im Groß- und Außenhandel der Fachrichtung Großhandel finden Beschäftigung in Unternehmen nahezu aller Wirtschaftsbereiche.

Worauf kommt es an?

– Sorgfalt (z.B. beim Durchführen der Betriebsbuchhaltung oder beim Kontrollieren der Waren)
– Kontaktbereitschaft (z.B. mit Kunden und Lieferanten)
– Verhandlungsgeschick und Durchsetzungsvermögen (z.B. beim Führen von Vertragsverhandlungen über den Kaufpreis bzw. über Lieferkonditionen)
– Kaufmännisches Denken (z.B. beim Erstellen von Kalkulationen und Angeboten)

Schulfächer:

– Deutsch (z.B. für das Führen der Korrespondenz)
– Mathematik (z.B. für das Kalkulieren von Frachtkosten)
– Wirtschaft (z.B. für das Buchen von Geschäftsvorgängen)

 In der Praxis stellen Betriebe überwiegend Auszubildende mit Hochschulreife oder einem mittleren Bildungsabschluss ein.

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