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Klempner/in

Klempner/innen stellen Blechbauteile für Hausdächer und Fassaden her und montieren sie, z.B. Regenabflussrohre, Fensterbänke, Balkon, Fassaden und Dachverkleidungen. Nach den Vorgaben von Architekten und Bauherren stellen sie die Bauteile aus Blechen etwa durch Biegen, Falzen, Schneiden und Löten her bzw. bringen vorgefertigte Blechteile in die passende Form. Sie fertigen auch Blechverkleidungen für isolierte Rohrleitungen und Behälter und installieren lufttechnische Anlagen, Solarkollektoren, Schneefang- oder Vogelabwehrsysteme sowie Blitzschutzableitungen.

Klempner fertigt ein Zunftzeichen der Dachdecker aus Zinkblech.
Foto: Bettina Winkler/MOZ

Ausbildungsort/-dauer

Ausbildungsbetrieb und Berufsschule/ 3,5 Jahre

Wo arbeitet man?

Klempner/innen finden Beschäftigung
– in Handwerksbetrieben des Bauinstallationsgewerbes
– in Betrieben des Lüftungsinstallationsbaus

Worauf kommt es an?

– Handwerkliches Geschick (z.B. beim Sägen oder Brennschneiden von Blechen)
– Geschicklichkeit und Auge-Hand-Koordination (z.B. beim Montieren von Mess-, Steuer-, Regel- und Sicherheitseinrichtungen oder beim Setzen von Schweißpunkten)
– Sorgfalt (z.B. beim passgenauen Umformen von Blechen, Rohren und Profilen)
– Beobachtungsgenauigkeit (z.B. Erkennen von undichten Stellen an Blechkonstruktionen)
– Flexibilität (z.B. Anpassen an wechselnde Arbeitsorte und  -bedingungen bei Montage- und Reparatureinsätzen)

Schulfächer:
– Werken/Technik (z.B. bei der Bedienung von Werkzeugmaschinen; technisches Zeichnen)
– Mathematik (z.B. für die Berechnung des Materialbedarfs für einen Auftrag)
– Physik (z.B. für die Einschätzung der Belastbarkeit von Blechbauteilen)

 In der Praxis stellen Betriebe überwiegend Auszubildende mit Berufsbildungsreife ein.

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