Das Nachrichtenportal für Brandenburg
Startseite Märkische Onlinezeitung - MOZ.de

Konstruktionsmechaniker/in

Konstruktionsmechaniker/innen fertigen Metallbaukonstruktionen aller Art an, etwa Aufzüge, Kräne und ähnliche Förderanlagen, aber auch Brücken, Fahrzeugaufbauten, Schiffe sowie ganze Hallen oder Bohrinseln. Die Einzelteile dieser Konstruktionen stellen sie anhand technischer Zeichnungen und Stücklisten zunächst im Betrieb her. Um diese später verschrauben zu können, kanten, biegen oder bohren sie Bleche, die sie ebenso wie Stahlträger vorher genau nach Maß mithilfe von Brennschneidern, Sägen oder CNC-gesteuerter Maschinen zuschneiden.

Auf der Baustelle montieren sie dann die Einzelteile bzw. die schon im Betrieb vorgefertigten Baugruppen zusammen, richten sie aus und verschweißen sie. Große und schwere Bauteile bewegen sie mit Hebezeugen. Schließlich übergeben sie den Kunden die Konstruktionen und Systeme, erläutern deren Handhabung, auftragsspezifische Besonderheiten und Sicherheitsvorschriften. Wartungs- und Instandsetzungsaufgaben, wie etwa die Überprüfung elektrotechnischer Komponenten der Steuerungstechnik an Förderanlagen, gehören ebenfalls zu ihrem Aufgabengebiet.

Das Fertigen von Kränen und ähnlichen Förderanlagen gehört zu den Tätigkeiten eines Konstruktionsmechanikers.
Foto: flickr/Robert Agthe

Ausbildungsort/-dauer

Betrieb / Berufsschule/ 3,5 Jahre

Wo arbeit man?

Konstruktionsmechaniker/innen arbeiten hauptsächlich – in Unternehmen des Metall-, Maschinen- oder Fahrzeugbaus – im Baugewerbe

Worauf kommt es an?

Sorgfalt ist beispielsweise für das äußerst präzise Zuschneiden von Blechen erforderlich. Um mit anderen Fachkräften beim Montieren von Metallkonstruktionen wie Aufzüge und Kräne zusammenzuarbeiten, benötigt man Teamfähigkeit.

Kenntnisse in Mathematik sollten vorhanden sein, da man z. B. den Materialbedarf oder Längen, Flächen und Winkel an Metallkonstruktionen berechnet. Auch Physik ist wichtig, z.B. um die Eigenschaften von Konstruktionen einzuschätzen. Wissen in Werken und Technik ist für die Bedienung und den Einsatz von Fräs-, Bohr- und Schneidemaschinen hilfreich. Kenntnisse im Bereich Technisches Zeichnen erleichtern das Lesen und Anfertigen genauer Skizzen und Pläne.

In der Praxis stellen Betriebe überwiegend Auszubildende mit mittlerem Bildungsabschluss ein.

© 2017 MOZ.de Märkisches Medienhaus GmbH & Co. KG