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Medientechnologe/in Druck

Medientechnologen/-technologinnen Druck stellen mit verschiedenen Druckmaschinen und -verfahren beispielsweise Werbedrucksachen, Zeitungen, Magazine, Bücher, Verpackungen oder Tapeten her. Sie analysieren die Druckaufträge auf technische Machbarkeit und prüfen, ob die Druckdaten vollständig und verwendbar sind. Weiter planen sie den Arbeitsablauf, überprüfen Druckformen, die sie zum Teil auch selbst herstellen, oder bereiten Daten für digitale Druckverfahren vor.
Wenn die Druckmaschinen eingerichtet und Farbe und Bedruckstoff aufeinander abgestimmt sind, erstellen Medientechnologen und -technologinnen Probedrucke, die den Kunden zur Freigabe vorgelegt werden. Während des weitgehend automatisierten Druckvorganges überwachen sie die Genauigkeit des Drucks und die Farbdosierung, um eine gleichbleibend hohe Qualität des Endprodukts sicherzustellen. Je nach Auftrag veredeln sie die fertigen Druckbogen durch Lackieren oder Kaschieren. Die Weiterverarbeitung zum Endprodukt (Falzen, Schneiden, Binden) kann ebenfalls zu ihren Aufgaben gehören. Nach dem Druck reinigen sie die Maschinen, prüfen deren Funktionen oder wechseln Teile aus.

Wechsel von Druckplatten.
Foto: Pauline Brosch

Ausbildungsort/-dauer

3 Jahre Ausbildungsbetrieb und Berufsschule

Wo arbeitet man?

Medientechnologen/-technologinnen Druck finden Beschäftigung in erster Linie
in Druckereien

Worauf kommt es an?

– Sorgfalt (z.B. beim Messen und Prüfen von Ton- und Farbwerten der Druckergebnisse)
– Geschicklichkeit und Auge-Hand-Koordination (z.B. beim Herstellen von Druckformen bzw. beim Bestücken der Druckmaschinen mit Druckfarben)
– Beobachtungsgenauigkeit und Aufmerksamkeit (z.B. beim Vergleichen der Andrucke mit den Vorgaben oder beim laufenden Überprüfen des Druckvorgangs)
– Entscheidungsfähigkeit und Reaktionsgeschwindigkeit (z.B. schnelles Eingreifen bei Störungen im Druckprozess)
– Technisches Verständnis (bei Wartung und Reparatur der Druckmaschinen -anlagen)

Schulfächer

– Werken/Technik (z.B. für die auftragsbezogene Einrichtung von Druckwerken)
– Mathematik (z.B. für die Berechnung von Flächen, Gewichten und Maßen)

In der Praxis stellen Betriebe überwiegend Auszubildende mit mittlerem Bildungsabschluss ein.



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