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Notfallsanitäter/in

Notfallsanitäter/innen beurteilen bei medizinischen Notfällen den Gesundheitszustand von kranken, verletzten oder hilfsbedürftigen Personen, entscheiden, ob ein Arzt/eine Ärztin gerufen werden muss, und veranlassen dies nötigenfalls. Bis zum Eintreffen des Arztes bzw. der Ärztin bzw. bis zum Transport der Patienten führen sie die medizinische Erstversorgung durch und ergreifen ggf. lebensrettende Sofortmaßnahmen. Sie stellen die Transportfähigkeit der Patienten her und betreuen sie während der Fahrt zum Zielort (z.B. ins Krankenhaus). Sie überwachen die lebenswichtigen Körperfunktionen der Patienten und erhalten diese aufrecht.
Nachdem sie die Patienten in die stationäre Weiterbehandlung übergeben haben, stellen Notfallsanitäter/innen die Einsatzfähigkeit ihrer Fahrzeuge wieder her, säubern und desinfizieren die Rettungsmittel und erstellen Transportnachweise, Einsatzberichte und Notfallprotokolle. Sind sie im Innendienst einer Rettungswache, Rettungsleitstelle oder einer Integrierten Leitstelle für Feuerwehr und Rettungsdienst eingesetzt, nehmen sie Notrufe entgegen und disponieren die Einsätze.

Sortiment an Bord eines Rettungswagen.
Foto: Winkler Alexander

Ausbildungsort/-dauer

3-5 Jahre (Vollzeit/Teilzeit)
Berufsfachschule und Rettungsdienstorganisation/Krankenhaus

Wo arbeitet man?

Notfallsanitäter/innen finden Beschäftigung
– bei Rettungs- und Krankentransportdiensten
– bei Blutspendediensten
– bei städtischen Feuerwehren

Worauf kommt es an?

– Entscheidungsfähigkeit und Reaktionsgeschwindigkeit (z.B. beim Treffen schneller Entscheidungen in Notfallsituationen)
– Entscheidungsfähigkeit und Reaktionsgeschwindigkeit (z.B. beim Treffen schneller Entscheidungen in Notfallsituationen)
– Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein (z.B. beim sorgsamen Reinigen und Versorgen von Wunden, beim Durchführen invasiver Maßnahmen am Unfall- bzw. Einsatzort)
– Einfühlungsvermögen (z.B. beim Betreuen von Patienten am Einsatzort und während des Transports)
– Psychische Stabilität (z.B. bei der Konfrontation mit schweren Verletzungen, Blut oder dem Tod eines Unfallopfers)

Schulfächer:

– Chemie (z.B. zum Verständnis der Wirkungsweise von Medikamenten)
– Biologie (z.B. zum Verständnis der biologischen Vorgänge Krankheit und Heilung)
– Physik (z.B. Kenntnisse über einfache physikalische Reaktionen)
– Deutsch (z.B. zum Anfertigen von Protokollen oder bei der Erklärung der Maßnahmen gegenüber Patienten und Angehörigen)

Für die Ausbildung wird i.d.R. ein mittlerer Bildungsabschluss vorausgesetzt. Die Berufsfachschulen wählen Bewerber/innen nach eigenen Kriterien aus.

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