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Sozialassistent/-in

Sozialassistenten und -assistentinnen übernehmen pädagogisch-betreuende, hauswirtschaftliche oder sozialpflegerische Aufgaben und Tätigkeiten. Als Mitarbeiter/innen der freien Wohlfahrtsverbände, von kommunalen Dienststellen oder kirchlichen Verbänden übernehmen sie im Rahmen der Familienpflege vorübergehend die Haushaltsführung in Privathaushalten. In Einrichtungen der Hilfe für Menschen mit Behinderung, z.B. in Heimen oder Wohngruppen, unterstützen sie die Tätigkeit der Erzieher/innen und Heilerziehungspfleger/innen. Im Bereich der Altenpflege helfen sie bei der Erledigung der Aufgaben von Altenpflegern/-pflegerinnen. Sozialassistenten und -assistentinnen unterstützen Hilfsbedürftige bei alltäglichen Tätigkeiten. Sie erledigen z.B. Einkäufe, bereiten Mahlzeiten zu, pflegen Wäsche und Wohnung und übernehmen Aufgaben bei der Grundpflege kranker und bettlägeriger Menschen. Sie helfen den zu betreuenden Personen bei der Körperpflege, sind aufmerksame Gesprächspartner und leiten zu Beschäftigungen an. Darüber hinaus betreuen sie Kinder bei den Hausaufgaben und regen sie zu sinnvoller Freizeitbeschäftigung an. Auch Beratungsgespräche, z.B. hinsichtlich der Schulwahl, bieten sie an.

Zwei Berufsfachschüler im ersten Lehrjahr.
Foto: MOZ/Gerrit Freitag

Ausbildungsort/-dauer

2 Jahre Berufsfachschule und Praktikumsbetrieb

Wo arbeitet man?

Sozialassistenten und -assistentinnen finden Beschäftigung
– in Wohn- und Pflegeheimen für betreuungsbedürftige Menschen
– in Einrichtungen zur Betreuung und Pflege von Menschen mit Behinderung
– bei ambulanten sozialen Diensten
– in Kindergärten und -horten
– in Privathaushalten betreuungsbedürftiger Personen

Worauf kommt es an?

– Handgeschick (z.B. bei der Haushaltsführung und Zubereitung der Mahlzeiten)
– Verantwortungsbewusstsein (z.B. beim Mithelfen bei der Durchführung einfacher ärztlicher Verordnungen)
– Einfühlungsvermögen und Kontaktbereitschaft (z.B. im Umgang mit Kindern und Jugendlichen oder Pflegebedürftigen)
– Sorgfalt (z.B. beim Ausführen von Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen)
– Flexibilität (z.B. Wechseln zwischen hauswirtschaftlichen, pflegerischen und erzieherischen Aufgaben an wechselnden Einsatzorten)

Schulfächer:
– Kunst/Musik (z.B. beim Anleiten zum Malen, Basteln und Musizieren)
– Biologie (z.B. um den Aufbau des menschlichen Organismus zu verstehen)

Für die Ausbildung wird in der Regel die Berufsbildungsreife  oder ein mittlerer Bildungsabschluss vorausgesetzt. Die Berufsfachschulen wählen Bewerber/innen nach eigenen Kriterien aus.

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