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Zahntechniker

Zahntechniker/innen stellen in Handarbeit festsitzenden Zahnersatz wie Zahnkronen, Brücken und Implantate oder herausnehmbaren Zahnersatz (Teil- und Vollprothesen) her. Für eine Brücke beispielsweise fertigen sie anhand von Abdrücken ein Gebiss aus Hartgips an. Dieses dient anschließend zur Modellierung der Brücke aus Wachs. Sie verarbeiten dann für den Zahnersatz z.B. Prothesenkunststoffe oder verblenden Teile des Zahnersatzes mit zahnfarbenen Keramikmassen. Sie verwenden auch Metalle wie Titan und Feingold. Darüber hinaus erstellen sie kieferorthopädische Geräte zur Zahnregulierung (Spangen) und reinigen bzw. reparieren Zahnersatz sowie Zahn- und kieferregulierende Geräte.

Von der Krone bis zur Prothese reicht die Produktpalette
Foto: Markus Scholz/MOZ

Ausbildungsort/-dauer

3,5  Jahre Ausbildungsbetrieb und Berufsschule

Wo arbeitet man?

Zahntechniker/innen finden Beschäftigung
– in zahntechnischen Labors
– in Labors von Zahnarztpraxen
– in Zahnkliniken

Worauf kommt es an?

– Geschicklichkeit und AugeHandKoordination (z.B. beim Modellieren, Ausarbeiten und – Einfräsen von Vollund Teilprothesen)
– Sorgfalt (z.B. beim Herstellen von kieferorthopädischen Geräten, Implantaten oder Scharnieren)
– Beobachtungsgenauigkeit (z.B. Erkennen kleiner Abweichungen zwischen Abguss und Prothese)
– Räumliches Vorstellungsvermögen (z.B. Herstellen von zahntechnischen Produkten nach zahnärztlichen Abdrücken)

Schulfächer:
– Physik (z.B. zum Verstehen von Verarbeitungsprozessen)
– Mathematik (z.B. beim Berechnen des Materialbedarfs und des Mischungsverhältnisses von Stoffen)
– Werken/Technik (z.B. beim manuellen und maschinellen Bearbeiten von Werkstücken)

In der Praxis stellen Betriebe überwiegend Auszubildende mit mittlerem Bildungsabschluss oder Hochschulreife ein.

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