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Der neue Flughafen in Schönefeld

Der neue Flughafen in Schönefeld

Die Kosten steigen ins Unermessliche, hinzu kommt eine Korruptionsaffäre nach der anderen: Das Debakel um den Hauptstadtflughafen BER in Berlin-Schönefeld ist eine unendliche Geschichte.

© Foto: dpa

CDU dringt auf Neustart in der Flughafenpolitik

26.09.2017, 11:45 Uhr
Berlin (dpa) Nach dem Volksentscheid für die Offenhaltung des Airports Tegel dringt die Berliner CDU auf einen Neustart in der Flughafenpolitik. "Der Senat hat umgehend die zur Umsetzung des Volksentscheides erforderlichen Voraussetzungen zu schaffen", heißt es in einem am Dienstag veröffentlichten Beschluss des CDU-Landesvorstands. "Die Mandatsträger der CDU Berlin werden daran auf allen politischen Ebenen konstruktiv mitwirken." Vor allem müsse Vorsorge für ausreichende Fluggastkapazitäten, eine bessere Verkehrsanbindung und angemessenen Schallschutz in der Einflugschneise von Tegel getroffen werden.

Beim Volksentscheid am Sonntag hatten 56,1 Prozent der Wähler für den Weiterbetrieb des Stadtflughafens gestimmt, der eigentlich nach Eröffnung des neuen Hauptstadt-Airports BER schließen soll. Der rot-rot-grüne Senat will daran auch nicht rütteln, allerdings vor dem Hintergrund des Bürgervotums bei den anderen Flughafengesellschaftern Bund und Brandenburg ausloten, ob sich an deren Haltung etwas geändert hat. Momentan deutet nichts darauf hin.

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