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Freitag, 22. September 2017
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Foto: MOZ/Grafik

Bürgermeisterwahl in Birkenwerder

Bis zur Wahl des neuen Bürgermeisters von Birkenwerder am 19. April stellen wir jede Woche den sieben Kandidaten eine Frage.

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Torsten Werner (B90/Grüne-Linke) Foto: privat

Torsten Werner (B90/Grüne-Linke)

Was ist Ihre erste Amtshandlung als neuer Bürgermeister?

Zuerst will ich mich bei den Wählern bedanken. Denen, die nicht gewählt haben, will ich sagen, dass sie gut aufgehoben sind. Meinen Kindern zeige ich das Rathaus und Papas Büro. Das Wichtigste werden die Mitarbeitergespräche sein, um herauszufinden, wo der Schuh drückt und was sich jeder Mitarbeiter für die Zukunft vorstellt. Ein neuer Kurs geht nur, wenn alle mitziehen. Ich bin optimistisch, dass wir ein gutes Leitmotiv für die Verwaltungsarbeit finden. Wir haben gute Mitarbeiter im Rathaus.

 

Warum sind Sie als Chef einer Verwaltung geeignet?

Seit 20 Jahren gehört Gestalten sowie die Führung von Personal in den Bereichen Service, Technik und Verwaltung zu meinen täglichen Aufgaben. Es gilt, die Stärken zu fördern. Vertragsgestaltung, sicheres Verhandeln gehören zu meinen Aufgaben, aber auch Öffentlichkeitsarbeit und vieles andere mehr. Führungsstärke und gute Organisation sichern den Erfolg eines Betriebes ebenso wie den einer Verwaltung. Meine Philosophie lautet: Mitarbeiter, die Lust an Leistung haben, sind eine treibende Kraft.

 

Wie wird die Ortsmite zur Hälfte Ihrer Amtszeit - also in vier Jahren, im Frühjahr 2019 - aussehen?

2019 fühlen sich Hortkinder längst in ihren neuen Räumen wohl. In der Grundschule ist der Platzmangel gelöst. Der Jugendclub wird seinen Standort gut beleben. 2019 ist die Alte Schmiede ausgebaut und beherbergt das Heimatmuseum. Wohnen werden am Alten Krugsteig Jung und Alt gemeinsam. Weitere Standorte für seniorengerechtes Wohnen sind zentrumsnah entstanden. Das Areal Am Werder ist historisch aufgewertet. Das Postgebäude beherbergt kleine Läden mit einladenden Angeboten. In den darüber liegenden Räumen sind Wohnungen entstanden. Die Rote Brücke wird an den Bahnsteig angebunden sein. Für Fahrräder wird es sichere Stellplätze geben, einen Service und Fahrradverleih für Touristen. 2019 wird der Bund konkret den Regionalbahnhof planen. Ein Bus fährt selbstverständlich durch den Ort. Gegenüber dem Rathaus gibt es einen Bürgerpark mit Eisdiele oder Biergarten. Spiel, Sport, Kulturveranstaltungen können dort stattfinden. Ein Bürgerhaus für alle steht dort oder auf der Obermühle.

 

Bahnhof Birkenwerder: Sollte dieses Areal zum Ortszentrum entwickelt werden?

Der Bahnhof ist durch seine Lage und Funktion schon automatische EIN mögliches Ortszentrum. Fachleute haben stets betont, dass sich aus städtebaulicher Sicht unser Ortszentrum von der Kirche bis hoch zum Bahnhof erstreckt. Der Bahnhof ist natürlich prädesdiniert für eine Entwicklung. Hier fahren viele  Birkenwerderaner zur Arbeit, Schüler müssen in die erweiterten Schulen. Hier kommen Touristen und Besucher an. Ein Treffpunkt für Wanderungen. Das Postgebäude muss zwingend belebt werden, die Plätze  und Freiräume ordentlich gestaltet, Fahrradverkehr und  Unterbringung müssen sich entwickeln aber auch Stellplätze für PKW zum Beispiel entlang der Bahn. Die Nahversorgungslücke in Birkenwerder Ost, kann hier an der Bahn geschlossen werden. Auch muss der Bahnhof an den öffentlichen Nahverkehr eingebunden  werden. Das alles sollte auch unabhängig von der Entscheidung eines  Ausbaus zum Regionalbahnhofe passieren. Ja, der Bahnhof ist auch ein Stück Ortszentrum.

 

Wie stehen Sie zu einer Fusion mit der Nachbarstadt Hohen Neuendorf?

Man muss nicht heiraten, um verlässlich zusammenzuarbeiten. Ich spreche oft mit dem Bürgermeister aus Hohen Neuendorf. Vergangene Woche hatte ich ein Gespräch mit dem Bürgermeister aus Glienicke, Herrn Oberlack. Fakt ist, dass wir uns als S- Bahn-Gemeinden austauschen müssen. Es gibt Synergien, zum Beispiel im Wegenetz, im Tourismus, auch bei der Landschaftsplanung oder der wirtschaftlichen Kooperation. Allem voran stehen verlässliche Treffen und die Arbeit an konkreten Zielen. Dies ist bislang zu wenig passiert und das werden wir ändern. Uns muss es gelingen, gemeinsame Projekte selbstverständlich durchzuführen, wie zum Beispiel die Änderungen der Schulbezirke. Es gibt Kinder, die wohnen an den Rändern und die könnten leichter auf nahe Schulen wechseln. Eine Fusion mit Hohen Neuendorf ist für mich kein Thema, da  auf keinem Gebiet Notwendigkeit besteht. Birkenwerder ist stark, Birkenwerder ist modern und die Kasse ist gut gefüllt. Auf Augenhöhe zusammenarbeiten – das ist der erste Weg.

 

Nennen Sie uns Ihren öffentlich zugänglichen Lieblingsort in Birkenwerder.

Ja, Lieblingsplätze gibt es einige: schwimmen an der Havelbadestelle, der alte Werder, der Boddensee, die Havelbaude oder das unendlich schöne Briesetal. Der Weg  bei der Wassertretanlage an den Orchideenwiesen ist jedoch mein Favorit. So naturnah und eingerahmt mit seinen alten Bäumen, liegt er mitten im Ort. Zu jeder Jahreszeit gibt es dort weite Blicke und  märchenhafte Lichtstimmungen
öffentlich zugänglichen Lieblingsort in Birkenwerder.

 

Werden Sie sich und die Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung einer Stasi-Überprüfung unterziehen?

Ja! Die Stasi war eine Menschen verachtende Behörde. Auch nach Ende des Naziregimes konnten viel zu leicht aktive Nazis leider auch in Schlüsselpositionen Unterschlupf finden. Die Regelanfragen für Mitarbeiter in öffentlichen Behörden finden sowieso statt. Obwohl die Generationen ja langsam aus dem Arbeitsalltag wächst.

 

Barrierefreies Wohnen: Was tun Sie dafür, damit im Ort solch eine Einrichtung umgehend gebaut wird? Welches Modell schwebt Ihnen dazu an welcher Stelle vor?

Barrierefreies Wohnen wird immer mehr zum Thema, gerade mit Blick auf die allgemeine demografische Entwicklung. Jede Kommune steht vor der Aufgabe, diese und andere Wohnformen bereitstellen zu wollen. Leider hat Birkenwerder in der Vergangenheit wenig konkret darüber nachgedacht, sodass wir jetzt erst am Anfang stehen. Kommunale Flächen dafür gibt es, zum Beispiel den Alten Krugsteig oder am Rathaus, das Grundstück am Ende der Gustav Freytag Straße. In welcher Trägerschaft dies geschehen könnte, muss jetzt geprüft werden. Es könnten erfahrene Genossenschaften, private Bauträger, aber auch interkommunale Projekte mit den Nachbargemeinden werden. Hier stehen wir in den Anfängen. Es wird höchste Zeit, sich damit zu beschäftigen. Wir werden mit jedem Tag nicht jünger.

 

 

Torsten Lindner (SPD) Foto: Julia Tham

Torsten Lindner (SPD)

Was ist Ihre erste Amtshandlung als neuer Bürgermeister?

Ich sehe direkt nach der Wahl zwei wichtige Aufgaben: Zunächst muss ganz praktisch das Raumproblem in Schule und Hort gelöst werden. Die Planung muss konkretisiert und so schnell wie möglich begonnen werden. Als Zweites wird es nötig sein, den Stillstand durch das Fehlen des Bürgermeisters zu beenden. Dazu werde ich zunächst mit meinen Mitarbeitern Gespräche führen. Nur so kann ich entscheiden, wie gemeinsam mit ihnen die volle Handlungsfähigkeit der Verwaltung wieder herzustellen ist.

 

Warum sind Sie als Chef einer Verwaltung geeignet?

Als Psychologe, Familientherapeut und Supervisor gehört es zu meiner Arbeit, Teams zu führen und verbindend zwischen verschiedenen Gruppen zu wirken. Zudem bin ich es gewohnt, mich komplizierten und konfliktreichen Situationen zu stellen. Als Betriebsrat bin ich mit schwierigen Verhandlungen vertraut und habe Erfahrungen mit Verwaltungsabläufen. Ich bin basisdemokratisch orientierter Sozialdemokrat und werde zudem Impulse für eine bürgernahe Verwaltung setzen.

 

Wie wird die Ortsmite zur Hälfte Ihrer Amtszeit - also in vier Jahren, im Frühjahr 2019 - aussehen?

Die Schule und der Hort werden ihren Erweiterungsbau haben, und der Jugendklub arbeitet erfolgreich in seinem fertiggestellten Haus. Die Planungen für eine ortstypische Randbebauung mit Wohnungen, vielleicht auch einem kleinen Café auf der Fläche gegenüber dem Rathaus, ist abgeschlossen, und der Bau mit einer einladenden Öffnung zu den Briesewiesen kann beginnen. Am Bahnhof halten Regionalbahnen, und der P&R-Parkplatz wird reichlich genutzt und entlastet die umliegenden Straßen. Es gibt hoffentlich auch eine Lösung für das Postgebäude, in dem genug Platz für kleine Läden vorhanden und auch eine Nutzung als Bürgerhaus möglich ist. Vor allem ist ein geschlossenes Konzept für den ganzen Ort entstanden, das ein lebendiges Leben mit Handel und Kultur ermöglicht.

 

Bahnhof Birkenwerder: Sollte dieses Areal zum Ortszentrum entwickelt werden?

Die Entwicklung der Bahnhofsregion muss sich natürlich in ein Gesamtkonzept für die Ortsentwicklung einfügen. Aus meiner Sicht spricht jedoch einiges dafür, hier einen Schwerpunkt am Bahnhof zu setzen. Zum einen ist dies der Ort in Birkenwerder, an dem durch die vielen S-Bahn Nutzer die Frequenz an täglicher Laufkundschaft am größten ist. Dies dürfte für den Handel besonders interessant sein. Zum anderen gibt es mit dem Gemischtwarenladen bereits einen Magneten, der zusätzliche Kundschaft anzieht. Wenn auch noch mit Unwägbarkeiten verbunden, gibt es mit dem möglichen Regionalbahnhof und Flächen für einen P&R Parkplatz zusätzliches Entwicklungspotential. Hier ist dann auch das alte Postgebäude besonders interessant. Es bietet sowohl Platz für Einzelhandel als auch für mögliche Bürgerhausfunktionen mit Kultur und Raum für Vereine. Sollten sich die Probleme mit den gegenwärtigen Eigentümern also lösen lassen, halte ich die Bahnhofsregion für einen wichtigen Bereich mit viel Potential.

 

Wie stehen Sie zu einer Fusion mit der Nachbarstadt Hohen Neuendorf?

Gegenwärtig sehe ich keine Notwendigkeit für eine Fusion von Birkenwerder und Hohen Neuendorf. Eine kleinere Struktur hat durchaus Vorteile in Bezug auf Bürgernähe und Bürgerbeteiligung. Auch bei größeren Projekten ist eher ein gemeinsames Auftreten mit einer gemeinsamen Position wichtiger, als ein Zusammenschluss. Zu intensivieren ist daher vor allem die Zusammenarbeit der beiden Orte. Grundsätzlich gilt die Frage, was Birkenwerder mehr nutzt. Gegenwärtig sehe ich hier den Vorteil bei einer Eigenständigkeit. Sollten zum Beispiel durch eine Kreis- und Gemeindereform auf Landesebene hier neue Rahmenbedingungen finanzieller oder anderer Natur entstehen, wird dies gegebenenfalls neu zu diskutieren sein. In jedem Fall würde eine solche Entscheidung von den Bürgern Birkenwerders in einer Bürgerentscheidung zu treffen sein.

 

Nennen Sie uns Ihren öffentlich zugänglichen Lieblingsort in Birkenwerder.

Für mich ist, seit ich in Birkenwerder wohne, der Briesesee mit seiner Badestelle der Lieblingsort. Das Wasser ist kühl und man kann wegen des flachen Zugangs auch relativ sorglos mit seinen Kindern dort baden. Er bietet auch nach einem Spaziergang durch das Briesetal im Sommer eine angenehme Abkühlung. Zudem lässt er einen durch seine Lage im Wald immer wieder die schönen Natur von Birkenwerder spüren.

 

Werden Sie sich und die Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung einer Stasi-Überprüfung unterziehen?

In Birkenwerder ist es seit der Wende Tradition, dass sich die Gemeindevertreter einer Stasi-Überprüfung unterziehen. Ich denke, dies sollte auch für Bürgermeister gelten, und würde mich daher selbstverständlich einer Überprüfung unterziehen. Die Mitarbeiter im öffentlichen Dienst sind meines Wissens alle überprüft worden. Hier sehe ich daher nicht unbedingt eine Notwendigkeit. Bei Neueinstellungen halte ich dies aber für vor 1971 Geborene für sinnvoll, wenn sie nicht schon im öffentlichen Dienst gearbeitet haben. Später Geborene waren zum Zeitpunkt der Wende nicht volljährig und müssen daher aus meiner Sicht nicht mehr überprüft werden.

 

Barrierefreies Wohnen: Was tun Sie dafür, damit im Ort solch eine Einrichtung umgehend gebaut wird? Welches Modell schwebt Ihnen dazu an welcher Stelle vor?

Barrierefreies Wohnen ist auf jeden Fall ein Thema, welches schnell angegangen werden muss. Dazu ist es zunächst nötig, so schnell wie möglich Flächen dafür zu benennen. Hier böten sich zum Beispiel Gemeindeflächen am Alten Krugsteig oder an der B 96 als Randbebauung am alten Sportplatz an. Eine schnelle Umsetzung ließe sich meines Erachtens dadurch erreichen, dass dies gemeinsam mit dem Landkreis in Angriff genommen wird. Dieser plant in nächster Zeit, Wohnungen zu bauen. Alternativ kann auch eine genossenschaftliche Lösung geprüft werden. Die Wohnungsgrößen müssen in erster Linie kleine Einheiten bieten. Es geht darum, für ältere Menschen Wohnraum zu schaffen, die ihre Häuser, aber nicht den Ort verlassen wollen. In gleicher Weise müssen auch jüngere Menschen und kleine Familien im Ort leben können

Roger Pautz (CDU) Foto: privat

Roger Pautz (CDU)

Was ist Ihre erste Amtshandlung als neuer Bürgermeister?

Ich habe viele Ideen, die ich in unserer lebenswerten Gemeinde umsetzen möchte. Als erste Amtshandlung werde ich alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung zu einer Klausurtagung einladen. Zum einen, um jeden Einzelnen meines Teams persönlich besser kennenzulernen und zum anderen, um eine gemeinsame Bestandsaufnahme durchzuführen, wo wir stehen. Eine wirklich bürgernahe Verwaltung wird es nur mit Teamgeist und guter Führungskultur des Bürgermeisters geben.

 

Warum sind Sie als Chef einer Verwaltung geeignet?

Wir brauchen einen Bürgermeister, der zuhört, sich kümmert und die Beschäftigten zu einem wirklichen Dienstleistungskurs motiviert. Als gelerntem Hotelfachmann liegt mir Dienstleistungsorientierung im Blut. Als Bürgermeister kann ich mein politisches Gespür, meine Verwaltungserfahrung, Kenntnisse jahrelanger Gremienarbeit und meine Teamführungskompetenz aus Konrad-Adenauer-Haus und Bundestag einbringen, um eine echte Bürgernähe der Gemeindeverwaltung für alle erfolgreich umzusetzen.

 

Wie wird die Ortsmite zur Hälfte Ihrer Amtszeit - also in vier Jahren, im Frühjahr 2019 - aussehen?

Unser Ortszentrum ist Mittelpunkt des Lebens unserer grünen Gemeinde. Für mich erstreckt sich unser Zent–rum vom Bahnhofsvorplatz bis zur evangelischen Kirche. Der Platz vor dem Postgebäude wird aufgewertet. Unser Handel und Gewerbe entlang der Clara-Zetkin-Straße und Hauptstraße wird durch gutes Gemeindemarketing belebt. Waren des täglichen Bedarfs, frisches Obst, Gemüse, Drogerieartikel gibt’s hier zu kaufen. Das Obermühlengrundstück ist Bildungscampus mit Hort und Bibliothek. Unsere Feuerwehr bleibt eigenständig. Alle Planungen wurden bis 2019 mit breiter Bürgerbeteiligung und klar positivem Bürgerentscheid gefasst. Der alte Sportplatz wird nur am Rand entlang der B 96 bebaut mit einem Bürgersaal, fußläufig zum barrierefreien Wohnen am Alten Krugsteig. Wanderwege führen durch das Briesetal bis zum Heimatmuseum im alten Wasserwerk, eine kleine Hütte lädt Wanderer zum Verweilen ein. An lauen Sommerabenden gibt es Freilichtkino für Jung und Alt bei leckerer Eiscrème mit Blick ins Briesetal.

 

Bahnhof Birkenwerder: Sollte dieses Areal zum Ortszentrum entwickelt werden?

Unser Zentrum erstreckt sich von Kirche bis zum Bahnhof. Zum integrierten Gemeinde- und Entwicklungskonzept für Birkenwerder gehört die Entwicklung des Bahnhofsgeländes. Aus meinen vielen Gesprächen mit Bürgern weiß ich, dass gerade unsere Senioren gern Waren des täglichen Bedarfs auch in Birkenwerder Ost besorgen möchten. Denn viele sind ohne Auto, zu Fuß unterwegs und auf nahe Einkaufsmöglichkeiten angewiesen. Das Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs bietet großes Flächenpotential, das mit schlauer Nutzung unser Ortszentrum stärkt. Ich mache mich stark für zusätzliche Einkaufsmöglichkeiten, Park & Ride für unsere täglich über 2000 Pendler, für die zügige Schaffung des Regionalbahnhofs sowie Zugangsmöglichkeiten von der roten Brücke zum Bahnhof. Fast 90 Prozent aller in Birkenwerder sozialversicherungspflichtig Beschäftigten fahren über die Gemeindegrenzen zur Arbeitsstelle, ebenso viele pendeln ein. Das bietet große Chancen für unser Handel und Gewerbe, die wir gemeinsam nutzen müssen.

 

Wie stehen Sie zu einer Fusion mit der Nachbarstadt Hohen Neuendorf?

Ich bin schon immer klar für ein eigenständiges Birkenwerder. Wir haben eine effektive Gemeindeverwaltung, unsere eigene Freiwillige Feuerwehr, engagierte Ehrenämtler, einen ausgeglichenen Haushalt, gute Rücklagen. Warum sollten wir das ohne Not aufgeben? Beim HGT habe ich die Demografie-Studie der Bertelsmann-Stiftung für Birkenwerder vorgestellt. Demnach werden wir bis 2030 weiterhin einen ordentlichen Zuzug haben, wodurch unsere Steuereinnahmen steigen. Demografisch und ökonomisch gibt es keinerlei Notwendigkeit und erst recht keine Eile beim Zusammenschluss mit Hohen Neuendorf. Zusammenarbeit in Projekten, bei einer Buslinie und wie beim Einwohnermeldeamt ja, aber Heirat nein. Insbesondere Konkurrenzkandidat Torsten Werner war früher klar auf dem Kurs der rot-roten Landesregierung, die Fusionen und Gebietsreformen durchdrücken will. Mit dem näher rückenden Wahltermin macht er jetzt völlig unglaubwürdige Rückzieher. Wer Werner wählt, ist schneller Hohen Neuendorfer, als er gucken kann.

 

Nennen Sie uns Ihren öffentlich zugänglichen Lieblingsort in Birkenwerder.

Mein absoluter Lieblingsort ist Briese. Dorthin führen uns sonntägliche Spaziergänge. Im Sommer bietet der Briesesee willkommene Abkühlung. Immer wieder gern besuchen wir mit der ganzen Familie, unseren Freunden und unseren Patenkindern die Waldschule Briesetal, die von der engagierten Leiterin Birgit Witzel und ihrem Team prima geführt und in Schuss gehalten wird. Der benachbarte Monkey-Kletterwald ist eine willkommene Initiative für Kinderbesuch. Auch der Briesekrug lädt zum Verweilen ein.

 

Werden Sie sich und die Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung einer Stasi-Überprüfung unterziehen?

Als Bürgermeister gehe ich mit gutem Beispiel voran und werde mich „gaucken“ lassen. Dies fordere ich auch von meinen Mitbewerbern im Amt ein. Unser Bürgermeister für Birkenwerder muss in jeder Hinsicht integer sein. Das sind wir gerade auch den Menschen aus der Bürgerrechtsbewegung und der Runden Tische in Birkenwerder, als das Blatt sich wendete 1989/1990, schuldig. Wir haben mit dem CDU–Ortsverband das Stasi-Gefängnis in Hohenschönhausen besichtigt, das uns alle mahnt, heute für Demokratie und Freiheit einzustehen. 25 Jahre nach dem Fall der Mauer habe ich Vertrauen in meine langjährigen Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung. Wichtig ist mir, dass wir gemeinsam dafür einstehen, bürgernah zu arbeiten und jede Form der Willkür auszuschließen.

 

Barrierefreies Wohnen: Was tun Sie dafür, damit im Ort solch eine Einrichtung umgehend gebaut wird? Welches Modell schwebt Ihnen dazu an welcher Stelle vor?

Ich trete für ein attraktives Birkenwerder für alle Generationen ein. Darum werde ich dafür sorgen, dass die Senioren, denen die kulturelle Identität unseres Orts wichtig ist, auch im fortgeschrittenen Alter hier bleiben können. Wir brauchen dringend barrierefreien, erschwinglichen Wohnraum in Birkenwerder. Dies ist wichtig, damit insbesondere unsere älteren Mitbürger auch dann hier leben können, wenn sie mal nicht mehr ihr Einfamilienhaus bewirtschaften können. Deshalb haben wir als CDU-Fraktion in der Gemeindevertretung durchgesetzt, dass wir für die Ortsentwicklung wichtige gemeindeeigene Grundstücke zunächst nicht mehr verkaufen. Eben auch, um die Möglichkeit zu haben, endlich barrierefreie Wohnungen für Senioren und Familien zu schaffen, zum Beispiel in Form genossenschaftlichen Bauens sowie auch privat unterstützt. Als Grundstücke dazu bieten sich der Alte Krugsteig, die Erich-Mühsam-Straße und die Randbebauung am alten Sportplatz entlang der B 96 an. Senioren gehören in unsere Mitte.

 

 

Silvio Reinke (ALiBi) Foto: privat

Silvio Reinke (ALiBi)

Was ist Ihre erste Amtshandlung als neuer Bürgermeister?

Als erste Amtshandlung werde ich bei einem Rundgang durch das Rathaus die Sekretärin, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter freundlich begrüßen und sie zu einer Dienstberatung in den Rathaussaal bei Kaffee und Kuchen einladen.

 

Warum sind Sie als Chef einer Verwaltung geeignet?

Ich bin als Chef einer Verwaltung geeignet, weil ich nunmehr auf eine 15- jährige Arbeitserfahrung innerhalb einer öffentlichen Behörde und Verwaltung zurückschauen kann. Mit Tätigkeiten, die behörden- und verwaltungsrechtlich strukturiert sind, bin ich vertraut. Lange Arbeitszeiten und hohe  Erwartungshaltungen meiner Mitmenschen kenne ich aus meinem Berufsleben.
Ich werde die neuen Herausforderungen mit aller Professionalität und viel Engagement angehen.

 

Wie wird die Ortsmite zur Hälfte Ihrer Amtszeit - also in vier Jahren, im Frühjahr 2019 - aussehen?

Die Gestaltung der Ortsmitte in Birkenwerder ist ein vor Jahrzehnten eingeleiteter Prozess. In der Diskussion zu diesem Thema befinden wir uns wieder im Anfangsstadium. Eine Aussage darüber zu treffen, wie die Ortsmitte nach vier Jahren aussehen wird, hängt von vielen Faktoren ab. Eine Basis für die Gestaltung ist die Umsetzung der vorhandenen Beschlüsse zum IGEK (Integriertes Gemeinde-Entwicklungskonzept). In diesem Konzept sind die Gedanken und Wünsche der Bürgerinnen und Bürger dokumentiert. Die Verlagerung des Sportplatzes war ein Beschluss, der umgesetzt wurde. Nunmehr befindet sich gegenüber dem Rathaus eine Brache. Daran wird sich in vier Jahren etwas verändert haben. Meine Vision ist es, genossenschaftliches Wohnen für Seniorinnen und Senioren mit einer Parkgestaltung an diesem Ort zu realisieren. Es geht aber nicht nur um diese Fläche. Die Ortsmitte umfasst den Bereich zwischen Kirche und Bahnhof, welcher attraktiver und lebendiger werden muss, wie es im IGEK verankert ist.

 

Bahnhof Birkenwerder: Sollte dieses Areal zum Ortszentrum entwickelt werden?

Mit mir als Bürgermeister wird das Areal Bahnhof Birkenwerder nicht zum Ortszentrum entwickelt. Das Ortszentrum ist für mich immer der Bereich zwischen Kirche, Rathaus und Bahnhof und muss als Gesamtheit gesehen werden. Der Haupteinkaufsbereich für die Gemeinde kann nur beiderseits der Clara-Zetkin-Straße und der Hauptstraße liegen (Integriertes Gemeinde Entwicklungskonzept).Darauf wird von mir der Fokus der Arbeit und der Gestaltung liegen. Eine Verlagerung des Ortszentrums an den Bahnhof würde das gestalterische, planerische Aus für diesen Bereich Ortsmitte bedeuten und wäre schlicht und ergreifend unsinnig. Der Ortskern ist ein Zentrum in dem man Einkäufe tätigt, verweilt, sich trifft und austauscht. Mit einem „unverwechselbaren Blick“ auf das Gleisbett der Deutschen Bahn und bei vorbeirauschenden Güterzügen ist dies sicherlich als problematisch zu betrachten. Ich werde das Areal Bahnhof Birkenwerder planerisch für die Verbesserung der Gesamtsituation am Bahnhofsvorplatz heranziehen.

Wie stehen Sie zu einer Fusion mit der Nachbarstadt Hohen Neuendorf?

Wenn ich Bürgermeister von Birkenwerder bin, setze ich mich unbedingt für den Erhalt der Eigenständigkeit der Gemeinde ein. Wir haben den großen Vorteil, mitten im Siedlungsgebiet von Hohen Neuendorf zu liegen und dabei das Zentrum zu sein. Selbstverständlich gibt es Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit Hohen Neuendorf. Eine Möglichkeit wäre, Abwasserzweckverbände zusammenzulegen, um Kosten für die Bürger einzusparen und die Jugend- und Seniorenbetreuung auszubauen. Weitere Varianten bieten auch gemeinsame Dienstleistungsangebote bei einer Einwohnerzahl von zirka 33 000. Ehrlichkeit ist an dieser Stelle aber auch angebracht. Eine Entscheidung, ob die Eigenständigkeit von Birkenwerder erhalten bleibt, trifft endgültig das Land beziehungsweise der Innenminister. Sollten wir die Eigenständigkeit verlieren,  kann dies nur sozialverträglich geschehen. Ich werde mich dafür stark machen, die Arbeitsplätze aller Mitarbeiter der Gemeinde Birkenwerder zu erhalten.

 

Nennen Sie uns Ihren öffentlich zugänglichen Lieblingsort in Birkenwerder.

Spezielle Bereiche in Birkenwerder möchte ich gar nicht benennen. Ein Spaziergang durch den Ort bringt immer wieder neue Erlebnisse und eröffnet schöne Ecken.   Besonders reizvoll  erscheint mir die Naturnähe unserer Gemeinde. Sowohl Wasser als auch Wald sind schnell erreichbar und ermöglichen, die Pflanzen -und Tierwelt  begreifbar und erlebbar zu machen. Zahlreiche Erholungsmöglichkeiten sind vor Ort gegeben.

 

Werden Sie sich und die Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung einer Stasi-Überprüfung unterziehen?

Selbstverständlich werde ich meine Person einer Stasi- Überprüfung unterziehen. Dieses ist als Mitarbeiter im Öffentlichen Dienst des Landes Berlin zwar schon mehrfach mit negativem Ausgang erfolgt, aber ich entziehe mich einer erneuten Überprüfung nicht. Ebenfalls werden, wenn nicht schon geschehen, alle in der Gemeinde Verantwortung tragenden Personen einer Überprüfung unterzogen. Dies betrifft die Gemeindevertretung und die Gemeindeverwaltung. Nur so kann man feststellen, ob Offenheit und Transparenz dem Bürger gegenüber ernst gemeint sind. Wer nichts zu verbergen hat, kann dieser Überprüfung  gelassen entgegensehen.

 

Barrierefreies Wohnen: Was tun Sie dafür, damit im Ort solch eine Einrichtung umgehend gebaut wird? Welches Modell schwebt Ihnen dazu an welcher Stelle vor?

Ich werde barrierefreies Wohnen im Ortszentrum (alter Sportplatz) entstehen lassen. Dieses ist natürlich nur möglich, wenn die Interessen der Seniorinnen und Senioren und derjenigen, die sich barrierefreies Wohnen wünschen, ernst genommen werden. Es muss bei den Entscheidungsträgern endlich ein Umdenken stattfinden. Als Modell schwebt mir vor, diese Wohnungen genossenschaftlich errichten zu lassen. Es wird nur so viel Fläche vom Grundstück verkauft, wie für den Bau und die Infrastruktur notwendig ist. Damit bleibt der Planungsspielraum der Gemeinde erhalten. Durch eine Mitgliedschaft in der Genossenschaft ist die Mitsprache der Bewohner und der Gemeinde bei der Gestaltung und Ausführung gewährleistet. Ein weiterer Vorteil ist das lebenslange Wohn- beziehungsweise Nutzungsrecht, das man als Mitglied genießt. Über die Höhe der Beiträge wird mit der Genossenschaft zu verhandeln sein. Es ist aber unbedingt darauf zu achten, dass ein sozialverträgliches Maß bei den Mietpreisen nicht überschritten wird.

Stephan Zimniok (BiF) Foto: privat

Stephan Zimniok (BiF)

Was ist Ihre erste Amtshandlung als neuer Bürgermeister?

Zunächst möchte ich zuhören – den Mitarbeitern im Rathaus, den Ansprechpartnern aus den Kitas, dem Jugendclub und den anderen Einrichtungen. Zuhören, um den aktuellen Stand, die dringendsten Probleme und Erwartungen zu erfahren. Damit wird es mir möglich sein, akuten Handlungsbedarf schnell zu erkennen und die Prioritäten meines Handelns als Bürgermeister zu setzen. Bereits vorab führe ich intensive Gespräche und möchte mit einer halbtägigen Hospitation Einblicke in all diese Bereiche erhalten.

 

Warum sind Sie als Chef einer Verwaltung geeignet?

Meine Eignung ergibt sich aus meinem offenen Wesen und der Fähigkeit, zuhören zu können. Diese Eigenschaften, wie auch das Selbstbewusstsein für eigene Entscheidungen sowie ein zielorientierter Pragmatismus zeichnen mich aus. All dies, gepaart mit einem Studium zum Diplomverwaltungswirt und 20-jähriger Führungserfahrung als Dienstgruppenleiter und Hundertschaftsführer, sollte eine gute Basis sein. Ich führe kooperativ und gelte als durchsetzungsstark und überaus sozialkompetent.

 

Wie wird die Ortsmite zur Hälfte Ihrer Amtszeit - also in vier Jahren, im Frühjahr 2019 - aussehen?

Die Entwicklung der Ortsmitte hat Birkenwerder in den letzten Jahren stark politisiert. Ein Bürgermeister, der Einwohnern nur persönliche Präferenzen diktiert, ist nicht mehr zeitgemäß. Meine eigenen Vorstellungen zur Ortsmitte sollen den Bewohnern Birkenwerders und den Entscheidungsträgern nicht strikte Vorgabe, sondern Denkanstoß sein. Ich sehe in vier Jahren eine parkähnliche Fläche auf dem alten Sportplatz, die mit einem großen Spielplatz, einem Mehrzweckplatz für Ballspiele und einem großen Parkanteil die Birkenwerderaner und insbesondere ihre Kinder zum Verweilen einlädt. Eine leichte Randbebauung mit einem netten Restaurant inklusive großer Terrasse ist vielleicht schon durch einen Planungsvorschlag, der großen Anklang bei der Bürgerbefragung fand, auf den Weg gebracht oder gar kurz vor der Fertigstellung. Mir sind bei solchen Vorhaben immer gute Vorschläge von Fachplanern mit anschließendem Bürgervotum sehr wichtig. Deshalb plädiere ich für Vorschläge, nicht für Vorgaben.

 

Bahnhof Birkenwerder: Sollte dieses Areal zum Ortszentrum entwickelt werden?

Ich möchte die Ortsentwicklung nicht an einer Örtlichkeit festmachen. Das Zentrum Birkenwerders erstreckt sich für mich vom Bahnhof über die Clara-Zetkin-Straße, das Rathaus mit Rathaussteig bis zur Kirche an der Hauptstraße. Für den Bahnhof stelle ich mir die Umwidmung zum Regionalbahnhof vor. Hierzu sind aber umfangreiche Gespräche nötig, die den Entscheidern auch Angebote zur Attraktivitätssteigerung des Bahnhofsumfeldes vermitteln, denn nicht wir entscheiden in dieser Angelegenheit, sondern Bund und Bahn. Einhergehend sind zeitnah Verhandlungen mit der Post aufzunehmen. Hier ist zu prüfen, in wieweit das Gebäude am Bahnhofsvorplatz nutzbar gemacht werden kann, um den Platz aufzuwerten. Die Entwicklung des Bahnhofs allein halte ich für falsch, da die gemeindlichen Bedürfnisse hier räumlich nicht zu decken sind. Aus den genannten Gründen sollte die Entwicklung des Ortszentrums ganzheitlich, am Bedarf und den finanziellen Möglichkeiten der Gemeinde orientiert, betrachtet werden.

 

Wie stehen Sie zu einer Fusion mit der Nachbarstadt Hohen Neuendorf?

Ich sehe derzeit keinen akuten Handlungsbedarf im Sinne einer Fusion. Eine bessere Zusammenarbeit ist aufgrund der geografischen Verhältnisse aber unabdingbar. So können eine Buslinie, die Etablierung Birkenwerders als Regionalbahnhofsstandort, aber auch infrastrukturelle Projekte wie Verkehrsplanung und Lärmschutz partnerschaftlich viel besser umgesetzt werden. Die Einwohner Birkenwerders haben sich vor 15 Jahren per Bürgerentscheid gegen die Fusion entschieden und das respektiere ich. Die Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden sollte dennoch weiter vorangetrieben werden, um wichtige Synergieeffekte für unseren Ort nicht zu verpassen, allerdings unter der Voraussetzung einer Zusammenarbeit auf Augenhöhe. Die Entscheidung für eine Fusion sollte aber immer die Bürgerschaft treffen, denn ich weiß, dass viele Altbirkenwerderaner ihre regionale Identität nur ungern gegen den Status eines Stadtteils von Hohen Neuendorf aufgeben würden. Das ist klar zu respektieren. Dafür stehe ich.

 

Nennen Sie uns Ihren öffentlich zugänglichen Lieblingsort in Birkenwerder.

Am Schönsten finde ich es, einen schönen Sommertag am Briesesee zu verbringen. Dieses tolle Fleckchen erinnert mich an unbeschwerte Jugendtage im Norden Oberhavels. Die naturnahe Badestelle und das rege Treiben der Jüngsten mit ihren Eltern, aber auch die Abgeschiedenheit zu späterer Stunde begeistern mich immer wieder aufs Neue. Ich sehe den Kindern beim Schwimmen, Angeln oder Entdecken zu, schwatze mit Freunden beim Picknick oder genieße einfach die Sonne und die tolle Natur meiner Heimat.

 

Werden Sie sich und die Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung einer Stasi-Überprüfung unterziehen?

Für meinen Fall ist dies schon im Rahmen der neuen Gemeindevertreterversammlung geschehen. Nach 25 Jahren sind allerdings nicht mehr viele Mitarbeiter aus dem alten System im Rathaus beziehungsweise in der Gemeinde beschäftigt, deshalb sehe ich ohne konkreten Verdacht keinen Handlungsbedarf, gehe aber davon aus, dass alle schon überprüft wurden.

 

Barrierefreies Wohnen: Was tun Sie dafür, damit im Ort solch eine Einrichtung umgehend gebaut wird? Welches Modell schwebt Ihnen dazu an welcher Stelle vor?

Die vergebene Chance am Wensickendorfer Weg sehe ich als Motivation, genau in diesem Bereich und in meiner Funktion als Bürgermeister zu agieren. Die Suche nach Investoren, die sich auf diesem Gebiet ansiedeln wollen, ist eine Maßnahme, die im Bereich Gemeindemarketing eine wichtige Rolle spielen wird. Ich versichere, dieses Thema im Gespräch der Politik zu halten. Ich persönlich favorisiere eine zentrumsnahe Lage und damit den Alten Krugsteig und als südliche Randbebauung am alten Sportplatz. Ich kann mir auch eine genossenschaftliche Variante vorstellen, um über den Erwerb von Anteilen durch Birkenwerderaner Plätze in den altersgerechten und barrierefreien Wohneinheiten zu sichern. Es gibt einige Möglichkeiten und sicherlich enormen Nachholbedarf bei dieser Thematik. Erste Ansätze gibt es über die Planungswerkstatt, die auch mögliche Standorte für altersgerechtes Wohnen im Rahmen der ganzheitlichen Betrachtung gemeindlicher Bedarfe prüfen wird.

 

 

Jens Kruse (Einzelbewerber) Foto: privat

Jens Kruse (Einzelbewerber)

Was ist Ihre erste Amtshandlung als neuer Bürgermeister?

Ich werde dafür sorgen, dass der Haushaltsplan schnellstmöglich fertiggestellt wird. Eine schuldenfreie Gemeinde können wir nur sichern, wenn wir eine möglichst genaue Berechnung der voraussichtlichen Einnahmen und Ausgaben zu Grunde legen. Ausgaben aus diesem Haushalt darf die Gemeinde erst leisten, nachdem der Haushaltsplan von der Gemeindevertretung als Haushaltssatzung beschlossen und veröffentlicht wurde.

 

Warum sind Sie als Chef einer Verwaltung geeignet?

Ich habe eine Ingenieurtechnische und eine Verwaltungsausbildung. Als Bauleiter musste ich Arbeitsabläufe organisieren, Leistung einfordern, lernte Mitarbeiter mit Respekt zu behandeln und im Austausch mit ihnen zu bleiben. Durch meine langjährige Arbeit im Bauamt Birkenwerder sind mir interne Abläufe der Verwaltung vertraut. Als amtierender Bürgermeister habe ich ein Gespür dafür bekommen, wie ich mit der Unterstützung der Mitarbeiter die Verwaltung dienstleistungsorientierter gestalten kann.

 

Wie wird die Ortsmite zur Hälfte Ihrer Amtszeit - also in vier Jahren, im Frühjahr 2019 - aussehen?

Die Grundsteine für ein barrierefreies Wohnprojekt und den dringend benötigten Schulerweiterungsbau im Ortszentrum von Birkenwerder sind gelegt. Der Baubeginn steht unmittelbar bevor. Für Pendler gibt es am S-Bahnhof zusätzliche Parkplätze und Fahrradabstellflächen. Ein Rufbus wurde eingerichtet und kann auch für Fahrten ins Ortszentrum angefordert werden. In einem der Bauvorhaben werden auch öffentliche Bereiche entstehen, die von allen Bürgern genutzt werden können. Variable Räume, die unterschiedliche Nutzungen ermöglichen, können die Funktion eines Bürgerhauses übernehmen. Dort ist auch Platz für die Bibliothek und das Geschichtsstübchen. Bei den Planungen haben die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde entscheidend mitgewirkt, in der ersten Phase in einer Bürgerbefragung, später bei der Auswahl eines Architektenentwurfs. Im Dialog mit ihnen wurde ein Gemeindeentwicklungskonzept erarbeitet, als Orientierungsrahmen für behutsame und nachhaltige Entwicklung der Gemeinde.

 

Bahnhof Birkenwerder: Sollte dieses Areal zum Ortszentrum entwickelt werden?

Es wäre eine große Chance für Birkenwerder, wenn wir das Bahnhofsumfeld entwickeln könnten. Ich würde den Bahnhofsbereich als das „Tor“ zur Ortsmitte ansehen. Der Bahnhof hat für viele Menschen eine zentrale Bedeutung, für Berufspendler, für Schüler und für Besucher. Ausreichend Parkplätze und Fahrradabstellflächen können motivieren, öfter die Bahn zu nutzen. Ein attraktives Bahnhofsumfeld mit Touristeninformation, Geschäften und Gastronomie, würde zum Verweilen einladen. Vom belebten Bahnhofsareal aus sollte für Besucher erkennbar sein, dass es sich lohnt, den Weg in Richtung der Ortsmitte mit dem Rathaus und der Kirche, zu gehen. Dann rückt auch der Bahnhof näher an die Ortsmitte heran. Allerdings befindet sich das Areal nicht  in kommunaler Hand und es müssten erst erfolgreiche Verhandlungen mit den Eigentümern vorangehen. Es ist aus meiner Sicht ein lohnenswertes  Ziel, weitere Anstrengungen in dieser Hinsicht zu unternehmen, auch für einen Regionalbahnhof in Birkenwerder.

 

Wie stehen Sie zu einer Fusion mit der Nachbarstadt Hohen Neuendorf?

Aus meiner Sicht überwiegen die Vorteile, wenn wir eigenständig bleiben. Die Wege sind kürzer, der Kontakt zwischen Bürgern und Ansprechpartnern in der Verwaltung ist direkter und  die Identifikation der Menschen mit Birkenwerder bleibt erhalten. Die Finanzen und Projekte sind überschaubarer.  Die Entscheidungen werden immer im Interesse der Bürger von Birkenwerder getroffen. Ich trete für eine intensive Zusammenarbeit mit Hohen Neuendorf ein. Bei dem Ausbau der Infrastruktur sollten Gemeindegrenzen keine Hindernisse darstellen. Eine Ringbuslinie, eine kurze S-Bahn-Taktung und die Regionalanbindung sind wichtige gemeinsame Projekte. Durch die territoriale Verflechtung könnte eine gemeinsame Netzbetreibergesellschaft für die Stromverteilung von wirtschaftlichem Vorteil sein. Im Bereich Bildung könnte man über die Aufweitung der Schulbezirke nachdenken. Bei bereits bewährten Projekten der Nachbarkommune, wie zum Beispiel dem Bürgerhaushalt, könnten wir von den Erfahrungen profitieren.

 

Nennen Sie uns Ihren öffentlich zugänglichen Lieblingsort in Birkenwerder.

Für mich ist das ortsinnere Briesetal entlang der Briese zwischen Boddensee und der Humboldtallee mein persönlicher, öffentlicher Lieblingsort. Es ist für mich immer wieder faszinierend,  wie schnell man den Straßenlärm und die Hektik hinter sich lassen kann und in eine andere Welt eintaucht. Hier zählt nur die Ruhe und Ursprünglichkeit der Natur, die mir selbst sehr wichtig sind und die ich zu jeder Jahreszeit sehr genieße

 

Werden Sie sich und die Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung einer Stasi-Überprüfung unterziehen?

Für mich beantworte ich die Frage mit „ja“. Wenn seitens der Abgeordneten der Wunsch besteht, würde ich mich einer Stasi-Überprüfung unterziehen. Eine Überprüfung der Mitarbeiter der Verwaltung muss auf den gesetzlichen Regularien basieren. Demnach können Beschäftigte im öffentlichen Dienst, die eine leitende Funktion ausüben, ab Vergütungs- /Besoldungsgruppe E/A 9 überprüft werden. Darüber hinaus ist für jeden im öffentlichen Dienst Beschäftigten eine Überprüfung möglich, wenn Tatsachen den Verdacht einer Tätigkeit für den Staatssicherheitsdienst rechtfertigen. In diesem Fall würde ich eine Überprüfung veranlassen. In der Regel würde ich Mitarbeitern vertrauen und den Fokus auf gesetzeskonforme, rechtsstaatliche und bürgernahe Arbeit legen.

 

Barrierefreies Wohnen: Was tun Sie dafür, damit im Ort solch eine Einrichtung umgehend gebaut wird? Welches Modell schwebt Ihnen dazu an welcher Stelle vor?

Ein großes Anliegen von mir ist, dass das Projekt: „Barrierefreies / Altersgerechtes Wohnen in Birkenwerder“ in naher Zukunft konkrete Formen annimmt. Als Bürgermeister reiche ich eine Beschlussvorlage zur Umsetzung altersgerechten Wohnens ein und achte darauf, dass die Umsetzung ohne Verzögerung erfolgt. Da Menschen in unterschiedlichen Lebensphasen unterschiedliche körperliche Voraussetzungen haben und somit auch unterschiedliche Anforderungen an das Wohnen und ihr Wohnumfeld stellen, schlage ich vor, dass in einem bürgerschaftlichen Dialog mit Experten und Betroffenen herausgefunden wird, welche Wohnformen und Umsetzungsmodelle von den Bürgerinnen und Bürgern bevorzugt werden. Ich persönlich würde eine genossenschaftliche Wohnform favorisieren. Ein Teil des Alten Krugsteigs würde sich wegen der zentralen Lage und der kurzen Wege zu Versorgungs- und Dienstleistungsangeboten sowie der Nähe zur Natur anbieten. Barrierefreiheit ist ein Qualitätsgewinn für alle Nutzer in Birkenwerder.

Frank Wagner (Einzelbewerber) Foto: privat

Frank Wagner (Einzelbewerber)

Was ist Ihre erste Amtshandlung als neuer Bürgermeister?

Seit mehr als einem Jahr ist eine personelle Unterbesetzung der Gemeindeverwaltung zu verzeichnen. Es fehlen unter anderem kompetente Führungskräfte. Die Verwaltung neu zu strukturieren, mit einem neuen Hauptamt zur qualitativen Verbesserung der bürgernahen Arbeit, als Voraussetzung für die positive Entwicklung der Gemeinde – das sind die erste Amtshandlungen, die ansteht.

 

Warum sind Sie als Chef einer Verwaltung geeignet?

Ich habe in sehr vielen Jahren meines Lebens Erfahrungen in der Mitarbeiterführung gesammelt. Sei es in den sieben Jahren als hauptamtlicher Bürgermeister in der Gemeinde Neuendorf oder in den fast zehn Jahren meiner Selbständigkeit als Chef im Bauhandwerk. In diesen Jahren habe ich gelernt, standfest und zielstrebig zu sein. Ich kenne die Strukturen der Verwaltung und alle Mitarbeiter. Nur im Team können die gestellten Aufgaben gelöst werden. Ich verstehe den Chef der Verwaltung als Teamchef.

 

Wie wird die Ortsmite zur Hälfte Ihrer Amtszeit - also in vier Jahren, im Frühjahr 2019 - aussehen?

Wir schreiben das Jahr 2019: Die neue Gemeindevertretung ist ein Jahr im Amt. Die Planung für die Ortsmitte der alten Gemeindevertretung, die unter großer Beteiligung der Bürger erstellt wurde, ist von den neuen Gemeindevertretern akzeptiert worden. Bauarbeiten für die Umwandlung des alten Sportplatzes in eine Parkanlage sind im Gange. Die Bauzäune um das alte Wasserwerk stehen. Dort soll ein Museumscafé eröffnet werden. Die Baupläne für ein Gebäude an der Hauptstraße B 96 sind fertig. Sie beinhalten Flächen für kleine Ladengeschäfte – wie zum Beispiel ein kleiner Drogeriemarkt, ein Bioladen oder ein Fahrradgeschäft mit Fahrradverleih. Weiter sind dort einige barrierefreie Wohnungen für Senioren geplant. Der früher angedachte Vollsortimenter wurde mit einen „Park and Ride“ Parkplatz für Birkenwerder (hinter der Bahn) in die Planung genommen.

 

Bahnhof Birkenwerder: Sollte dieses Areal zum Ortszentrum entwickelt werden?

Für die Einwohner von Birkenwerder und auch für mich zählt das Areal um den Bahnhof zum Ortszentrum. Das muss aber nicht heißen, dass  hier schon die Entwicklung schon abgeschlossen ist. Der erste Eindruck, den ein Besucher  der mit der Bahn nach Birkenwerder kommt, ist der, den er  im Bahnhofgebäude und gleich darauf auf dem Bahnhofsvorplatz erhält. Das alte Postgebäude mit seiner für Birkenwerder ansprechenden Architektur sollte im unterem Bereich mit kleinen Geschäften und einen Cafe versehen werden. Die oberen Etagen sollten mit bezahlbaren Wohnungen ausgebaut werden. Nach dem Ausbau der Bahnstrecke nach Birkenwerder muss das Ziel sein, dass Birkenwerder ein Regionalbahnhof wird. Für das Gelände hinter dem Bahnhof muss geprüft werden, ob der Platz dort für einen „Vollsortimenter“ ausreichend ist. Parkplätze für Pkw`s und Fahrräder müssen aber auf alle Fälle geschaffen werden, um den Tourismus weiter zu fördern und die Parkplatzsituation im Ortszentrum zu entspannen

 

Wie stehen Sie zu einer Fusion mit der Nachbarstadt Hohen Neuendorf?

Ich bin für gute nachbarschaftliche Beziehungen und für eine gute Zusammenarbeit zwischen Gemeinden und Städten. Birkenwerder ist eine Gemeinde, der es finanziell sehr gut geht und die in der Vergangenheit gezeigt hat, dass sie ihre Probleme selbst lösen kann. Eine Fusion, das heißt eine Zusammenlegung der Gemeinde Birkenwerder mit der Stadt Hohen Neuendorf, ist für mich zu diesem Zeitpunkt kein Thema. Eigenständigkeit bedeutet für mich, die Entwicklung der Gemeinde Birkenwerder selbst bestimmen zu können.
Das heißt:
– Kinder- und Jugendeinrichtungen bleiben in kommunaler Hand
– Steuergelder und finanzielle Mittel bleiben ausschließlich in unserer Gemeinde
– das Rathaus bleibt im Zentrum der Gemeinde
– Erhalt der kurzen Wege
– Identifikation der Bürger mit ihrem/unserem Ort.

 

Nennen Sie uns Ihren öffentlich zugänglichen Lieblingsort in Birkenwerder.

Wenn ich Bürgermeister von Birkenwerder werden sollte, dann wird für mich in Zukunft das Rathaus ein Platz sein, an dem ich mich gerne aufhalten werde, um meine ganze Kraft für die Entwicklung unserer Gemeinde einzusetzen. Um Kraft zu schöpfen und Energie zu tanken, werde ich mit meiner Familie, Freunden und interessierten Bürgern Nordic Walking im schönen Briesetal betreiben und mich an der schönen Natur erfreuen.

 

Werden Sie sich und die Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung einer Stasi-Überprüfung unterziehen?

In der Gemeindeverwaltung gibt es Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die schon vor der Wende für die Gemeinde tätig waren. Anfang der 1990er-Jahre wurden alle Beschäftigte der Gemeindeverwaltung auf ihre Tätigkeit für den Staatssicherheitsdienst der DDR überprüft. Laut Beschluss der Gemeindevertretung vom August 2014 verpflichteten sich fast alle Gemeindevertreter zu einer erneuten Überprüfung auf Stasi-Tätigkeit. Dieser Verpflichtung werde ich mich freiwillig anschließen. Für die Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung sehe ich für eine Überprüfung keine Notwendigkeit.

 

Barrierefreies Wohnen: Was tun Sie dafür, damit im Ort solch eine Einrichtung umgehend gebaut wird? Welches Modell schwebt Ihnen dazu an welcher Stelle vor?

Ich denke, dass es bei dem Stichwort „barrierefreies Wohnen“ darum geht, die Wohnbedingungen für ältere Menschen zu verbessern und ein Angebot von bezahlbaren altersgerechten Wohnungen unterbreiten zu können. Für den älteren Menschen ist es wichtig, so zu wohnen, dass seine Bedürfnisse nach Unabhängigkeit/Selbstständigkeit und Sicherheit befriedigt werden. Die Pflege der sozialen Kontakte spielt eine weitere entscheidende Rolle. Im Alter steht die Erhaltung der Selbstständigkeit in Verbindung mit einem nötigen Maß an Betreuung oder Hilfeleistung im Mittelpunkt. Als Modell würde ich mich für barrierefreies Wohnen mit bezahlbaren Mieten entscheiden. Bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, wäre nach meiner Meinung nur mit dem Modell einer Wohnungsbaugenossenschaft möglich. Als Standort würde ich die Grundstücke in der Hauptstraße 26 und 28/Gustav-Freytag-Straße bevorzugen.

 

 

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