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Simone Weber 21.02.2017 15:20 Uhr
Red. Rathenow, redaktion-rn@brawo.de

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Im Schwimmbecken abgetaucht

Rathenow (MOZ) "Seemann, lass das Träumen" - Diesen Schlager, den Lolita 1960 sang, spielten auch Tino Lange und Hermann Trilck. Das Akkordeon-Duo aus Kyritz sorgte zur Schiffsmodellparade am Freitag für die musikalische Stimmung in der Schwimmhalle. Die Marinekameradschaft Rathenow von 1909/1998 e.V. lud zum zehnten Mal zu dieser Veranstaltung ein und führte ihre Schiffsmodelle vor.

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Rolf Meiers "U 47" in der Rathenower Schwimmhalle.

© weber

Zu den Modellen gehörte auch das im März 1942 in Dienst gestellte deutsche U-Boot "U 177". Das knapp zwei Meter lange Modell im Maßstab 1:45 konnte die Zuschauer auch unter Wasser beeindrucken. Auf Tauchfahrt erreicht "U 177" eine Geschwindigkeit von zirka vier Kilometer pro Stunde. Unter den zirka 175 kleinen und großen Gästen träumte mancher vielleicht davon, selbst ein Schiffsmodell zu bauen. Zumindest einige der kleinen Gäste konnten einmal, unter Anleitung des Marinekameradschafts-Vorsitzenden Hinrich Eilert, ein Schiffsmodell selbst steuern. So wie der fünfjährige Laurin aus Friesack, der mit seinen Eltern und seinen Rathenower Großeltern die Modellparade verfolgte. Auch Günter Rall, Geschäftsführer der Rathenower Wärmeversorgung als Betreiber der Schwimmhalle, versuchte sich am Joystick der Funkfernbedienung.

Zur Schiffsmodellparade wird auch immer der Rathenower Rolf Meier eingeladen. Der Rathenower hat ein deutsches Schnellboot "S 100" aus den 1930er Jahren als 1:100-Modell gebaut. "Über das Internet habe ich mir vor etwa fünf Jahren auch ein U-Boot-Modell gekauft", erzählte Meier. "So ein U-Boot kostet zirka 1.000 Euro. Es gibt aber auch welche, die das Zwei- oder Dreifache kosten." Zur Zeit ist der Modellbauer mit dem Schlachtschiff "Bismarck" beschäftigt. Das Modell im Maßstab 1:200 soll 2,40 Meter lang werden.

Modelle von Wasserfahrzeugen aller Art baut auch der Rathenower Helmut Wernicke. Zu Veranstaltungen im Optikpark führt er sie immer wieder vor. Seine eigentliche Leidenschaft sind aber Flugmodelle. So führte er in der Schwimmhalle auch ein Hubschraubermodell vor. Immer dabei ist seine Ehefrau Edith Wernicke. Sie unterstützt ihn bei ihrem Hobby und filmt die Modellvorführungen und stellt sie auch ins Internet.

"Ich freue mich schon auf die neue Saison. Da kann ich mein neustes Modell testen", so Helmut Wernicke. "Den Winter über habe ich zirka drei Monate lang an einem Modell der Raumstation ISS gebaut. Es besteht aus Heizungsrohr-Isolationsmaterial und Polystyrol. Im Freien hänge ich das Modell an einen Quadrokopter und lasse es so schweben." Helmut Wernicke hat im Internet recherchiert und kein weiteres Modell der ISS gefunden.

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