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Hubertus Rößler 12.03.2017 19:26 Uhr - Aktualisiert 13.03.2017 09:26 Uhr
Red. Eisenhüttenstadt, eisenhuettenstadt-red@moz.de

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Tanzende Astronauten zum Jubiläum

Eisenhüttenstadt (MOZ) Die 25. Tanzwoche ist mit einem bunten Programm unter viel Beifall eröffnet worden. Premiere hatte auch das Projekt "Urboun(ce)", das neben den Darbietungen internationaler Künstler bei der "Nacht der kurzen Stücke" am Sonnabend noch einmal gezeigt wurde.

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Futuristisch: Die Dancecompany P13 des Tanzkreises Fürstenwalde stellte in Leuchtkostümen die Mondlandung auf ihre Weise dar.

© MOZ/Gerrit Freitag

Es ist stockdunkel im Saal des Friedrich-Wolf-Theaters. Plötzlich beginnt eine Handvoll tanzender Astronauten auf der Bühne in Neonfarben zu leuchten. Ihre schwarzen Kostüme sind mit Leuchtdioden ausgestattet, die passend zum Rhythmus im Gleichtakt an- und ausgehen. Die "Mondlandung" der Dancecompany P13 des Tanzkreises Fürstenwalde ist eine von 18 Programmpunkten, die bei der kurzweiligen Eröffnungsveranstaltung der Jubiläums-Tanzwoche am Freitagabend auf der Bühne aufgeführt werden.

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25. Tanzwoche in Eisenhüttenstadt

Niedlich, weiß und wuschelig - Knut zog im Jahr 2007 die Berliner und später die ganze Republik in seinen Bann.  

Eröffnung der 25. Tanzwoche im Friedrich-Wolf-Theater in Eisenhüttenstadt © MOZ/Gerrit Freitag / Gerrit Freitag

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Immer wieder brandet tosender Applaus auf, die Stimmung im ausverkauften Theater ist großartig. Daran haben auch die Tänzer aus Fürstenwalde ihren Anteil, die neben der Mondlandung noch weitere ungewöhnliche Projekte auf die Bühne bringen. Für gute Laune sorgt auch ihre Abschlussnummer "Klatscher", bei der die jungen Damen immer schneller ihre Bewegungen ausführen.

Schon zuvor gibt es eine Überraschung, als Moderatorin Joanna Jambor und Bürgermeisterin Dagmar Püschel anlässlich des Jubiläums sieben Pokale überreichten. "Damit wollen wir Menschen würdigen, die mit ihrem jahrelangen Einsatz und ihrer Hingabe vor allem abseits der Bühne solch eine Veranstaltung überhaupt erst ermöglichen - sozusagen die guten Feen der Tanzwoche", erklärt die Moderatorin. Geehrt werden Katrin Herzog (Vorsitzende bei Fire & Flame), Silke Lüdemann (ist dort seit 20 Jahren für die Kostüme verantwortlich), Harald und Simone Selle (Mitbegründer der Tanzwoche), Carolin Burkhardt (Vorsitzende Tanzensemble kuz), Cornelia Bäßler (die gute Seele des Vereins) sowie Carmen Lenz, die stellvertretend für die Schneiderstube den von der Firma Heckmann hergestellten und gesponserten Pokal entgegennahm. "Ohne Kostüm ist auch der schönste Tanz nur halb so viel Wert", sagt Joanna Jambor.

Gewollt eher schlicht sind die Kostüme beim Projekt "Urboun(ce)", bei dem Mitglieder der vier Eisenhüttenstädter Tanzvereine als Hip Hopper gemeinsam auf der Bühne stehen. Der Name setzt sich aus urban - städtisch - und bounce - Schwung - zusammen. "Wir wollen dabei Break Dance und Hip Hop in einem neuen Kontext zeigen. Jeder Teilnehmer konnte sich dabei mit einbringen", erklärte Axel "Micky" Schiffler".

Der Choreograph aus Berlin stand bei der "Nacht der kurzen Stücke" am Sonnabend auch selbst auf der Bühne. Gemeinsam mit zwei Tänzern und einem DJ führte er bei "Work in projazz" eine Art Kurzgeschichte auf.

Für viel Farbe im am Sonnabend leider nur spärlich besetzten Saal sorgte Janine Pißner. Während ihres Tanzes "Im Konfettiregen" verteilte sie die bunten Schnipsel auf der Bühne. "Zur Tanzwoche komme ich immer gerne nach Hütte zurück. Mittlerweile gebe ich Tanzunterricht in Hessen", berichtete die gebürtige Eisenhüttenstädterin im Gespräch mit Moderatorin Anja Hempel. Auch für diese war es als ehemalige kuz-Tänzerin eine Rückkehr zu ihren künstlerischen Anfängen.

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