schließen
Meine Lokalnachrichten
Wählen Sie Ihren Nachrichten-Schwerpunkt direkt über das Suchfeld oder die Liste der Lokalredaktionen.
Razzien in Berlin und Brandenburg: Im Kampf gegen die Rocker-Szene ermittelt die Staatsanwaltschaft jetzt mit einer neu gegründeten Task Force.
München (dapd) Rocker-Banden verfolgen offenbar eine neue Strategie, um einem Vereinsverbot zu entgehen und ihr Vermögen zu retten. Das berichtet das Nachrichtenmagazin "Focus" unter Berufung auf das Bundeskriminalamt (BKA). Demnach haben Mitglieder der Rockergruppe Hells Angels im Jahr 2012 mehrere Kommanditgesellschaften (KG) gegründet, etwa in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz.
Auch wirtschaftliche Interessen scheinen dem Magazin zufolge eine wichtige Rolle zu spielen. Bisher gehören Gewinne, die Rocker mit ihren Securityfirmen oder der Verwaltung von Immobilien erzielen, meist zum Vereinsvermögen und können bei einem Verbot des Vereins eingezogen werden. Ein Fahnder sagte "Focus": "Durch die Auslagerung der Geschäfte in eine KG wird der Zugriff des Staates auf das Geld deutlich erschwert."
Die Polizei hat den Druck auf Rocker-Gruppen wie Hells Angels, Bandidos, Gremium und Outlaws wegen deren Verstrickungen in die Organisierte Kriminalität zuletzt stark erhöht. Einige Vereine wurden verboten, andere kamen einem solchen Schritt durch Selbstauflösung zuvor.
Mehrere Rocker des im Juni 2012 aufgelösten Clubs der Hells Angels in Hannover sind jetzt offenbar auf der spanischen Insel Mallorca aktiv. " Nach unseren... mehr
Der Motorradclub Hells Angels in Cottbus hat sich nach Polizeiangaben aufgelöst. Damit habe die Rockerbande einem Verbot durch die Behörden zuvor kommen... mehr
Die Ermittler kamen meist im Morgengrauen. Sondereinsatzkräfte der Polizei rückten mit Mannschaftswagen an und räumten ganze Rockerclubs leer. Razzien,... mehr