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Foto: MOZ

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Tatjana Littig 18.06.2017 19:43 Uhr - Aktualisiert 19.06.2017 15:09 Uhr
Red. Beeskow, beeskow-red@moz.de

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Sechs Wege führen zur Streleburg

Friedland (MOZ) Bei prächtigem Wetter haben sich am Sonntag rund 200 Radfahrer auf sechs Touren auf den Weg in die Steleburg nach Friedland gemacht. Die meisten von ihnen, 74 nämlich, wählten die 31 Kilometer lange Tour de MOZ von Friedland über Oelsen, Chossewitz und Groß Briesen.

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Rast inmitten hoher Bäume: Die Tour de MOZ führte von Friedland durch Oelsen ins Oelsental. Dort hielten die Teilnehmer an den drei historischen Wassermühlen - der Walke-, Janke- und Klingemühle. Dieser Bild ist auf dem Weg zur ersten Mühle entstanden.

© MOZ/Tatjana Littig

Fotostrecke

Tour de MOZ Friedland

Niedlich, weiß und wuschelig - Knut zog im Jahr 2007 die Berliner und später die ganze Republik in seinen Bann.  

Tour der MOZ bei der Burg Friedland © MOZ / Tatjana Littig

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Sonntags ist bei Familie Fischer aus Friedland immer Nordic-Walking-Tag. Gestern jedoch wurden Stöcker gegen Räder getauscht. Gemeinsam mit ihrer Tochter absolvierten sie die Tour de MOZ. "Das Wetter passt", sagte Katrin Fischer vor dem Startschuss auf der Streleburg. Obwohl sie sich nur sporadisch an den Touren beteilige, freue sie sich auf das Fahren in Gemeinschaft, erklärte sie. Und Gemeinschaft, das war ein großes Thema am Sonntag. Immerhin beteiligten sich 74 Personen an der rund 31 Kilometer langen Tour, die die Teilnehmer überwiegend auf Rad- und Feldwegen durch malerische Landschaften führte.

Los ging es in Friedland, von dort weiter durch den Wald, vorbei an Reudnitz über Oelsen ins wunderschöne Oelsetal. Christine Kreide und einige andere Oelsener sparten sich die Anfahrt nach Friedland und stießen in ihrem Ort zu den anderen dazu. Im Oelsetal passierten die Radler gleich drei historische Wassermühlen: Walkemühle, Jankemühle und Klingemühle. "Für mich ist das der schönste Teil der Strecke", teilte Tourführer Udo Richter mit. Diese Ansicht teilten viele andere mit ihm. Einer der vielen: Ferdinand Jekel aus Frankfurt. Bereits seit elf Jahren fährt er die Touren mit. Aussetzer gebe es nur krankheitsbedingt, erzählte der Mann mit der ausgefallensten Kopfbedeckung des Tages. Wie diese aussah? Lauter Fahrrad-Drahtfiguren hatte er auf seinem Hut drapiert. "Ich habe auch noch einen Blumen-Zylinder", erzählte Ferdinand Jekel gut gelaunt am Rande.

Nach Rasten an der Walke- und weniger später an der Klingemühle ging es für die heitere Runde über Chossewitz weiter nach Groß Briesen. An der prächtigen Dorfkirche aus Backsteinen, die im Jahr 1893 errichtet wurde, wurden die Radfahrer von Ortsvorsteherin Gabi Geppert und dem Organisten Christoph Kreide begrüßt. Nach einleitenden Worten zur Architektur der Kirche folgte ein kleines Konzert, bevor es für die Gruppe gemeinsam weiter ging.

Mit einem Freund war Klaus Arzt aus Fredersdorf bei Berlin zur Tour de MOZ angereist. "Fast jede Tour mache ich mit seitdem ich im vorigen Jahr zu einer ersten Tour überredet wurde", berichtete er. So fehlten beide auch in der Woche zuvor nicht in Wriezen, die mit 52 Kilometern auch noch um einiges länger war. "Trinken ist das A und O heute", sagte Klaus Arzt pflichtbewusst und tippte gegen seine Wasserflasche. "Die Touren machen Spaß. Es ist ja kein Wettbewerb, es ist keine Tour de France."

Dabei stellte ein Teil der Strecke für einige Radfahrer durchaus eine Herausforderung dar. Wildschweine hatten den Waldweg von Chossewitz nach Groß Briesen aufgewühlt. "Das Stückchen ab Groß Briesen war die Belohnung dafür", meinte Bettina Stahr, die Udo Richter bei der Tour unterstützte. "Das war sehr schön, interessant und entspannend", lautete das Fazit von Katrin Fischer zum Schluss.

Begrüßt wurden alle Radfahren in Friedland von Mitgliedern der Volkssolidarität mit Plaketten und Teilnehmerdiplomen. Es folgte ein gemütliches Beisammensein auf dem Burghof mit Livemusik vom Spielmannszug der Cottbuser Musikspatzen und Tombola. An der Seite von Bürgermeister Thomas Hähle bei der Auslosung dabei: Charlotte Henze aus Strausberg. Mit 88 Jahren war sie die älteste Teilnehmerin. Sie radelte die 80 Kilometer lange Strecke von Storkow und zurück. "Fahrrad fahren ist mein Leben", erklärte sie und lobte Tourführerin Antje Hilsing.

Doch zurück zur Tombola. Als Hauptpreis winkte ein Rad von Fahrrad Müller aus Beeskow. Mit der Nummer 644 siegte Manfred Lobback - das Rad geht an seine Tochter Stephanie in Berlin.

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