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Dienstag, 25. Juli 2017
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Foto: MOZ

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Marco Marschall 10.07.2017 07:55 Uhr - Aktualisiert 10.07.2017 08:55 Uhr
Red. Eberswalde, eberswalde-red@moz.de

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Mehr als 80 Engel auf zwei Rädern

Eberswalde (MOZ) Wer sich bei den Wetterkapriolen der vergangenen Wochen auf den Drahtesel schwingt, beweist Mut zum Risiko oder hat wetterfeste Kleidung im Gepäck. "Ach, wenn Engel reisen ...", beginnt Jürgen Hübner am Morgen der Tour de MOZ bestens gelaunt. Der 75-Jährige ist an diesem Tag Tourführer. Ihm zur Seite Wolfgang Ulm, der auch andernorts schon vorangefahren ist. Was Hübner zu diesem Zeitpunkt am Treffpunkt in der Bergerstraße noch nicht weiß: er soll recht behalten. Denn abgesehen von ein paar Tropfen lacht der Himmel über den Köpfen der 83 gemeldeten Radfahrer am Sonnabend tatsächlich fast die gesamte 42 Kilometer lange Strecke.

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Start: Jürgen Hübner fährt voraus. Die Teilnehmer der Tour folgen.

© Andreas Gora

Fotostrecke

Tour de MOZ

Niedlich, weiß und wuschelig - Knut zog im Jahr 2007 die Berliner und später die ganze Republik in seinen Bann.  

83 Teilnehmer bei Tour de MOZ in Eberswalde © MOZ / Marco Marschall

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Und auch der Mann mit den Miniaturfahrrädern auf seinem Hut zeigt sich vor Tourstart in bester Stimmung. "90 Prozent der Touren mache ich mit", sagt Ferdinand Jekel (73) aus Frankfurt. Er ist mit seinen ausgefallenen wechselnden Kopfbedeckungen so etwas wie das Maskottchen der Tour de MOZ. 1500 Kilometer legen er und seine Frau Sieglinde (68) in jedem Jahr zurück.

Der Fahrradcomputer von Charlotte Henze steht vor dem Start am Vormittag bei 30000Kilometern. Die ist die Strausbergerin natürlich nicht in diesem Jahr gefahren. "Ein paar habe ich aber schon in den Beinen", sagt die wohl älteste Teilnehmerin. "Am Freitag werde ich 89", flüstert sie. Das Erstaunliche: Anders als mittlerweile viele Tourteilnehmer fährt die betagte Radlerin ohne elektronische Unterstützung. Sie vertraut auf ein modernes Tourenrad - aber kein E-Bike.

Viele Radfahrer sind an diesem Tag aus anderen Landkreisen Brandenburgs angereist. MOL, LOS steht an etlichen der Nummernschilder unter den Fahrradheckträgern. Einige aber radeln direkt aus der Waldstadt an. Karin Preuß (51) ist eine von ihnen. Auch sie fährt kein E-Bike und vertraut allein auf Muskelkraft. Die Strecke entlang am Treidelweg über Kupferhammer bis zum Werbellinsee, die an diesem Tag vor ihr liegt, kennt sie natürlich. Zwei Jahre musste sie aussetzen. Doch nahm sie in der Vergangenheit schon an anderen Touren der MOZ teil. Wenn es Neues zu erkunden galt, saß Karin Preuß häufig mit im Sattel. "Man lernt Brandenburg kennen", sagt sie.

Für Irmgard Büttner (67)aus Frankfurt ist es die Premiere am Startpunkt Eberswalde. Die Tour entlang am Finowkanal ist Neuland für die Frau, die einst in der Waldstadt gelernt hatte. Dass sie schon bei anderen dabei war, sieht man am hellblauen T-Shirt. Die neuen Touren-Trikots, die Daniel Boldt am MOZ-Bus verteilt, sind etwas dunkler und atmungsaktiv. Am Kleinbus tragen sich dann alle noch schnell für eine Bratwurst zur Mittagspause an der Schleuse Grafenbrück ein. Und auf geht die Fahrt!

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