to_top_picture
Anmelden
Anmelden

Freitag, 22. September 2017
ABO-ButtonePaper-ButtonKONTAKT-Button


Foto: MOZ

Zurück zur Tour-Übersicht

Auf unserer Übersichtsseite der Tour de MOZ finden Sie alle Touren im Überblick, Bildergalerien, Videos sowie Tipps rund ums Rad.

mehr

Sie haben 8 von 10 Gratis-Artikeln gelesen.
x
Registrieren Sie sich jetzt und lesen Sie im Monat bis zu 20 Artikel kostenlos.
Jetzt kostenlos registrieren
Bereits registriert? Bitte anmelden

Bernhard Schwiete 30.08.2017 06:40 Uhr

tour-de-moz/artikelansicht/dg/0/

Tour de MOZ: Banner schmücken Fahrt ins Blaue

Storkow (MOZ) Es geht vorbei an sieben größeren und kleineren Seen, zu einer Binnendüne und auch auf einen Kunstmarkt. Die Tour de MOZ zum Rad-Scharmützel hat sowohl landschaftlich als auch kulturell Reize zu bieten.

tour-de-moz/artikelansicht/dg/0/1/1600459/
 

Laura Beister vom Tourismusverein Scharmützelsee (l.) und Stefanie Lemcke von der Burg Storkow zeigen eines der Banner, die den Weg der Tour de MOZ zieren.

© MOZ

Der Start auf dem Marktplatz in Storkow ist bereits Tradition. Von dem weiträumigen, von Bäumen bestandenen Karree aus machen sich die Tour-de-MOZ-Teilnehmer auf den Weg durch das Seenland von Oder-Spree. Im Mittelpunkt der etwa 35 Kilometer langen Rundfahrt steht in diesem Jahr der Scharmützelsee. Zunächst weichen die Radler auf dem Weg dorthin jedoch von der kürzesten Route ab - es ist ein Abstecher, der sich lohnt, wie Sylvia Bartusch, die Leiterin der Storkower Tourist-Info, deren Kopf die Route entsprungen ist, anpreist. "In einem Abstecher geht es über den Salzweg in Richtung Groß Schauen zum Aussichtsturm am Schaplowsee", sagt sie. Von dem zehn Meter hohen Metall-Bauwerk aus bietet sich ein herrlicher Blick auf die Stadtsilhouette von Storkow, aber auch auf das viele Wasser in der Umgebung wie das des Großen Schauener See. "Wir machen in diesem Jahr eine Fahrt ins Blaue", sagt Sylvia Bartusch. Denn Schaplowsee und Großer Schauener See werden nicht die einzigen Gewässer bleiben, die vor den Radfahrern auftauchen.

Vorbei am Schloss Hubertushöhe am Ufer des Storkower See, wo ein weiteres kleines Päuschen geplant ist (siehe Foto-Stopp) geht es nach Wendisch Rietz. Im staatlich anerkannten Erholungsort wird allerdings nicht das Ortszentrum angesteuert. Vielmehr geht es um den Großen und Kleinen Glubigsee, und auch der Springsee liegt zu Füßen der Radler. Motorboote sind auf diesen über kleine Kanäle verbundenen Gewässern verboten - diese Vorschrift ermöglicht erst die einmalige Idylle der Gegend, die auch Paddler zu schätzen wissen.

Über die Wendisch Rietzer Siedlung, in der von den Touristenströmen, die den Ort im Sommer bevölkern, wenig zu merken ist, geht es in Richtung Scharmützelsee, und dort zunächst durch den Wald nach Diensdorf-Radlow, wo das Gelände zum Wasser hin abfällt und zwischen den Wohnhäusern immer wieder ein freier Blick über den größten natürlichen See Brandenburgs möglich ist. Nun sind es nur noch wenige hundert Meter, bis der Kurort Bad Saarow, der sich halbkreisförmig um das Wasser windet, erreicht ist.

Dort geht es zunächst vorbei an einem schlossartigen Ensemble, in dem zwar nie ein König lebte, das seinen Namen Klein Sanssouci aber nicht umsonst trägt. Erbaut vor gut 100 Jahren von einem reichen Unternehmer, war es zur Nazi-Zeit Wehrsportschule der SA, in der DDR Ferien- und Gästehaus des Freien Deutschen Gewerkschaftsbundes (FDGB). Heute befindet es sich in Privatbesitz. In Richtung Bad Saarower Zentrum geht es über den langgezogenen Karl-Marx-Damm mit seinen zahlreichen weiteren imposanten Villen.

In der Seestraße, auf Höhe des Theater am See, lohnt ein weiterer Stopp. Dort findet am Sonntag der Kunstmarkt des Landkreises Oder-Spree statt. Künstler verschiedener Stilrichtungen und auch Kunsthandwerker zeigen dort unter freiem Himmel ihre Werke - wer dort ein Gemälde für sich entdeckt und auf dem Fahrrad nicht sofort mitnehmen kann, darf es sicherlich auch zur späteren Abholung reservieren.

Der Scharmützelsee wird bei der Tour de MOZ nicht ganz umrundet - am Abzweig zur Halbinsel Alte Eichen geht es in die andere Richtung nach Reichenwalde, jenes Dorf, das überregional bekannt ist für sein Restaurant "Alte Schule". Es wurde für seine Küche schon mal vom Restaurantführer Gault Millau ausgezeichnet.

Bevor wieder der Storkower Marktplatz erreicht ist, dürfen die Radfahrer nochmal absteigen - am Sand der Storkower Binnendüne. "Wer möchte, kann sie zu Fuß erklimmen", sagt Sylvia Bartusch. Die Storkower Binnendüne ist eine der größten ihrer Art in Brandenburg. Sie ist klassifiziert als Naturschutzgebiet und Lebensraum der Ameisenlöwen - einer Insektenart.

Artikel empfehlen

Artikel kommentieren

Seite empfehlen

Nachricht an die Redaktion

Druckversion

Lesen Sie auch...

Artikel kommentieren   Lesezeichen setzen   Nachricht an die Redaktion   Druckversion

Regionalnavigator

Landkreiskarte Brandenburg Ostprignitz-Ruppin Potsdam-Mittelmark Brandenburg/Havel
MOZ

Ort, PLZ oder Redaktion

 Bilder

MOZ-Branchenbuch

Rund ums Fahrrad