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Foto: MOZ

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Elke Lang 04.09.2017 06:49 Uhr
Red. Fürstenwalde, fuerstenwalde-red@moz.de

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Zwei Touren an einem Tag

Storkow (MOZ) In Storkow ist die Tour de MOZ eine Sache des Tourismus-Teams der Stadt, das sich zusammen mit vielen ehrenamtlichen Helfern der Förderung des Fahrradfahrens verschrieben hat. Sammelpunkt war am Sonntag der Marktplatz, vom dem aus gleichzeitig viele Teilnehmer des alljährlichen Radscharmützels starteten.

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Etabliert: Die Tour de MOZ führte die rund 50 Teilnehmer von Storkow aus über Groß Schauen und Wendisch Rietz zum Glubigsee und wieder zurück.

© Elke Lang

Wer an diesem Tag zu früh aus dem Bett gefallen war, wurde hier garantiert munter. Dafür sorgten lautstark sieben Trommler der Berliner Gruppe "Alegria do Samba". Auf dem sonst eher ruhigen Marktplatz vermischten sich die rund 50 Tour-de-MOZ-Radler mit der mindestens genauso starken Gruppe der Radscharmützler. Man kannte sich, da sich in beiden Gruppen immer viele Teilnehmer aus Storkow und Umgebung befinden.

Die Tour de MOZ ist als geführte Radwanderung durch verschiedene Regionen noch etwas Besonderes. Der 22-jährige MOZ-Mitarbeiter Lucio Schwethelm, der das dritte Jahr die organisatorische Leitung innehat, begrüßte am Sammelplatz unter der über 200 Jahre alten großen Friedenseiche alle seine Radler mit Handschlag. "Bist du auch wieder hier", freuten sich viele, ihn zu sehen. Lucio nimmt das Duzen gelassen, denn "unter Fahrradfahrer ist das eh üblich". Er kennt seinen festen Kreis von bis zu 20, 25 Leuten schon gut, und oft kommen unterwegs auf der Strecke noch mehr Bekannte dazu.

Zu denen, die Lucio schon sehr gut kennt, gehört Marin Edinger aus Fünfeichen. Der 69-Jährige hat in diesem Jahr schon zehn Teilnahmestempel gesammelt. Er fährt jede Woche sportliche 100 Kilometer mit dem Rad. An der Tour de MOZ beteiligt er sich gern, "weil man sich kennt und mit vielen gut unterhält". Er war schon oft in der Storkower Gegend. "Landschaftlich kenne ich das hier alles", sagt er, "aber allein fahren ist nicht so schön wie in Gemeinschaft."

Weder das Radscharmützel noch die Tour de MOZ sind sportliche Ereignisse, bei denen es auf Erfolge ankommt. Dabei zu sein ist alles, und wenn mit E-Bike. "Davon gibt es bei unserer Tour immer mehr", hat Lucio Schwethelm festgestellt, "aber die meisten fahren wie ich selbst noch mit einem normalen Rad."

Vorbereitet worden war die Tour wieder von Sylvia Bartusch. Als Ortskundige mitgefahren sind ihr Kollege Marcel Bergemann vom Tourismus-Team und Roswitha Ackermann. Während das Radscharmützel in Richtung Zugbrücke aufbrach, startete die Tour in Gegenrichtung nach Groß Schauen, von dort über den Salzweg mit Aussichtsturm nach Wendisch Rietz zum Glubigsee und zurück. Tourismuschef Andreas Gordalla sieht es als Aufgabe, "mehr Leute vom Auto auf das Fahrrad zu bekommen und sie für unsere Radregion zu begeistern". Mit der diesjährigen Tour ist das wieder gelungen.

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