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Katrin Hartmann 14.09.2017 06:45 Uhr
Red. Bad Freienwalde, freienwalde-red@moz.de

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Ortsteile machen die Runde komplett

Wriezen (MOZ) Ein oder mehrere Fahrzeugstellplätze? Welcher Standort ist geeignet? Wo gibt es die beste Anbindung, um schnell zu Einsätzen zu kommen? Diese und weitere Fragen hat der Bauausschuss für die Planung eines neuen Feuerwehrdepots aufgegriffen.

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Ins Zentrum der Diskussion gerückt: Das Wriezener Gerätehaus der Feuerwehr ist sanierungsbedürftig.

© MOZ/Katrin Harrtmann

Am kommenden Dienstag wird die Runde komplett gemacht. Dann sollen die noch ausstehenden Feuerwehrgerätehäuser Wriezens von den Mitgliedern des Feuerwehrausschusses besichtigt werden. Auf dem Plan stehen das Depot in Rathsdorf, Altwriezen/Beauregard und Eichwerder.

Unterdessen haben sich die Mitglieder des Bauausschusses mit den ersten Grundlagen für einen Feuerwehrneubau in Wriezen beschäftigt.

Zusammen mit den Wehrmitgliedern soll nun zunächst der Raum- und Flächenbedarf für das Gerätehaus ermittelt werden. Daran hängen wiederum andere Komponenten, sagte Bauausschussvorsitzender Wolfgang Skor (BWBO) am Montag: etwa die Außenanlage, die Zuwegung und die Zahl der Stellplätze.

Gerade die Zuwegung stellt beim aktuell genutzten Gebäude in der Feuerwehrgasse ein Problem dar. Weil das Haus direkt hinter Wohngebäuden gelegen ist, komme es dort oft zu Engpässen mit vor der Tür spielenden Kindern. Auch der Wenderaum für die Fahrzeuge entspreche nicht mehr ihrer aktuellen Größe, hatten die Wehrmitglieder bereits mehrmals beklagt. An dem Backsteinbau lösen sich zudem Steine. Genügend Platz für Fahrzeuge, Materialien und zum Umziehen ist kaum vorhanden.

Wolfgang Skor verwies zudem darauf, dass für einen Neubau entsprechende Grundlagen berücksichtigt werden müssen. So etwa die Unfallverhütungsvorschrift, die breit gefächerte Bau- und Betriebssicherheitsverordnung, Möglichkeiten zur Gefahrenlagerung, Regelungen für Beleuchtung, Türen und Tore. Diese Grundlagen gilt es, nun im Feuerwehrausschuss abzustimmen.

Weiterhin machte er darauf aufmerksam, welche Komponenten in dem Bau enthalten sein sollten. Dazu zählt er auf: sanitäre Anlagen, die in einigen der Gerätehäuser der Ortswehren bislang gänzlich fehlen, ein Raum für Versammlungen, Umkleidemöglichkeiten sowie Heizungen, die insbesondere für die Trocknung der Feuerwehrausrüstung sorgen sollen.

Aus diesen Punkten ergebe sich die Fläche für einen Neubau, mit der sich Feuerwehr und Brandschutzträger anschließend auf die Suche nach einem geeigneten Standort machen können. Daran angeknüpft sind die verkehrliche Anbindung sowie die Lage im Stadtgebiet. Das Haus sollte möglichst zentral liegen und für die Wehrmitglieder im Falle eines Einsatzes schnell erreichbar sein.

Zur Veranschaulichung hatte der Bauausschussvorsitzende zwei Mustergrundstücke von Feuerwehrdepots - mit einem und drei Stellplätzen - mitgebracht. Ob sich diese Muster auch für Wriezen eignen, wird sich nun aus den Gesprächen des Feuerwehrausschusses sowie den Ausarbeitungen der Stadt ergeben. Die Fraktion Bürger für Wriezen und Barnim-Oderbruch (BWBO) hatte in der jüngsten Sitzung der Stadtverordnetenversammlung einen Antrag zur Erarbeitung des Raum- und Flächenbedarfs für ein neues Feuerwehrdepot, die Ermittlung eines möglichen Standorts, eine vorläufige Kostenannahme sowie die Aufnahme des Projekts in die Prioritätenliste für den kommenden Doppelhaushalt 2019/2020 an die Verwaltung gestellt. Dem hatte sich die Stadtverordnetenversammlung einstimmig angeschlossen.

Die Ortswehren müssen sich indes noch gedulden. Zunächst wird es um die Planungen eines neuen Hauptgebäudes in Wriezen gehen. Inwiefern sich die Gerätehäuser der Ortswehren, die dort teilweise in alten Scheunen, Garagen oder in selbstgebauten Gebäuden untergebracht sind, noch rechnen, wird auch Teil der anstehenden Diskussion im Feuerwehrausschuss werden müssen.

Der Ausschuss trifft sich am kommenden Dienstag um 18 Uhr unter dem neuen Vorsitzenden Werner Selle (FDP), zunächst am Wriezener Rathaus.

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