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Straubing (dapd) Trotz Lieferverzögerungen und verhältnismäßig geringer Ertragskraft im Konzern gibt sich Siemens-Finanzvorstand Joe Kaeser für die Zukunft optimistisch. "Siemens ist nicht in der Krise, und Siemens ist auch kein Restrukturierungsfall", sagte Kaeser den Zeitungen der Verlagsgruppe Straubinger Tagblatt/Landshuter Zeitung (Montagausgaben). Der Konzern habe bei der Profitabilität zuletzt "etwas den Anschluss an die Spitzengruppe in der Branche verloren", räumte der Manager ein. "Das muss sich wieder ändern, und wir kennen die Ursachen", sagte er.
Angesichts der technischen Probleme - etwa bei den neuen ICE-Zügen für die Deutsche Bahn oder der Anbindung von Windparks auf See ans Stromnetz - sagte Kaeser, Siemens habe versucht, "zu viele Projekte, bei denen wir Neuland betreten, auf einmal anzupacken". Dieser Prozess des Markteintritts müsse besser werden. Grundsätzlich habe der Konzern aber "die Kompetenz und das Know-how für Großprojekte", gab sich Kaeser überzeugt.
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