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Gunnar Reblin 15.01.2017 21:07 Uhr
Red. Neuruppin, lokales@ruppiner-anzeiger.de

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Letzte Kräfte mobilisiert

Gransee (MZV) "Wir wussten, dass es sehr, sehr schwer würde", sagte Trainer Victor Eras nach Spielende. Der Minikader des SV Lindow-Gransee gab nicht allzu viele Optionen her, um Humann Essen mit einem im zweiten Satz einsetzenden Abnutzungskampf noch niederringen zu können. Mit 1:3 mussten sich die Grün-Weißen am Sonnabend geschlagen geben.

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Leidenschaftlicher Einsatz: Wito Krüger hielt den Ball im Spiel. 325 Zuschauer in der Granseer Dreifelderhalle sahen am Sonnabend einen kämpferisch bravurösen Heimsechser, der sich dennoch Humann Essen mit 1:3 geschlagen geben musste.

© MZV/Gunnar Reblin

Die dritte Heimniederlage der Saison hatte sich schon vor dem ersten Ballwechsel angekündigt. "Nur mit ganz viel Glück ist heute etwas drin", wusste vorab auch Manager Dirk Schmidt um die schwere dieser Heimaufgabe.

Und im ersten Satz waren die Lindower auch sichtlich auf der Suche nach Stabilität. Essen, das ganz stark aufschlug, war wacher, präsenter, einfach galliger. Beim Heimteam wackelte die Annahme gewaltig. Beim 8:16 aus Sicht der Gastgeber war der Haken eigentlich gesetzt. Doch dann schalteten die Grün-Weißen in den Kampfmodus. Niklas Rudolf verpasste den Punkt zum 18:20. Der Essener Block tat unheimlich weh. Es wäre das Comeback in diesem Satz gewesen.

Der Durchgang ging mit 18:25 verloren. Der Heimsechser, der auch nicht mehr war, denn der angeschlagene Nicolas Marks und Ole Schwerin kamen im weiteren Verlauf nur kurzzeitig mal auf die Platte, blieb aber im Kampfmodus. Im ausgeglichenen zweite Satz (14:10, 20:16) zog schließlich Wito Krüger mit zwei wuchtigen Versuchen den Gästen beim 23:19 den Zahn. Endstand: 25:23.

Der dritte Satz lebte von der Spannung. Und 325 Fans in der Dreifelderhalle fieberten kräftig mit. Kein Ball wurde verloren gegeben. Mehrfach hechteten die Akteure den Zuschauern entgegen, um die Kugel im Spiel zu halten. Der Punkt zum 19:18 für Lindow-Gransee war Emotion pur. Essens Thies Ketelsen sah wegen Reklamierens gar die Gelbe Karte. Die Crunch Time hatte es in sich. Essen führte plötzlich erstmals in diesem Satz mit 21:20 - und legte nach: 23:21. Mit 27:25 sicherten sich die Gäste schon mal einen Punkt. Und bei den Grün-Weißen blinkte sichtbar der Akku. Zu viele Kräfte wurden gelassen.

Im vierten Durchgang hatte Essen somit leichtes Spiel. Schnell zog der Humann-Sechser auf 6:1, dann auf 10:4 und später auf 19:12 weg. Lindow-Gransee hatte einfach nichts mehr entgegen zu setzen. Endstand: 15:25.

Das Schlussszenario: Auf der einen Seite geknickte Hausherren, auf der anderen Seite jubelnde Gäste, die "Auswärtssieg, Auswärtssieg" intonierten.

Lindow-Gransee: Steck, Pomerenke, Kracht, Rudolf, Boock, Galiao - N. Marks, Schwerin

Essen: Laurin Hußmann, Wojtczak, Gawryluk, Brar Ketelsen, Schroer, Schneider, Thies Ketelsen, Jan Hußmann, Dißmann, Holthausen, Meyer, Hütte

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