New York/Miami (DPA) Jetzt ist es offiziell: Die weltweit zweitgrößte Fast-Food-Kette Burger King wechselt den Besitzer und gehört künftig Brasilianern. Für 4,0 Milliarden Dollar inklusive Schulden schluckt der Finanzinvestor 3G Capital das börsennotierte Unternehmen. Der Verwaltungsrat von Burger King habe dem Geschäft zugestimmt, teilte der Schnellrestaurant-Betreiber am Donnerstag mit. Auch die Großaktionäre TPG, Bain und Goldman Sachs stehen hinter dem Verkauf.
Pro Aktie fließen 24 Dollar, ein Aufschlag von 46 Prozent zum Schlusskurs vom Dienstag. Am Mittwoch hatten erste Spekulationen über eine bevorstehende Übernahme die Aktie steil nach oben getrieben. Seitdem verdichteten sich die Hinweise, dass die weithin unbekannte 3G zuschlägt. Hinter dem New Yorker Finanzinvestor stehen wohlhabende Brasilianer.
Bis zum Jahresende will 3G die Transaktion über die Bühne bringen. Alex Behring von 3G sprach von einer Kultmarke, die sich seine Gesellschaft einkaufe. Allerdings müssen die Kartellbehörden noch zustimmen, außerdem kann es theoretisch passieren, dass ein Konkurrenzbieter auftaucht. Bis 2006 war Burger King schon einmal komplett in der Hand von Finanzinvestoren.
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