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Sandra Hamann 24.11.2011 21:30 Uhr

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Belgische Airline setzt voll auf Schönefeld

BrĂŒssel (MOZ) Die belgische Fluggesellschaft Brussels Airlines plant weitere Flüge vom künftigen Großflughafen in Schönefeld. „Wir möchten die Marktführerschaft auf der Strecke Berlin-Brüssel am künftigen Hauptstadtflughafen mit dem bestehenden Angebot weiter ausbauen“, erklärt Helmut Gläser, Deutschlanddirektor von Brussels Airlines.

  BaugerĂŒst auf der BBI-Baustelle. © dapd

Die Fluglinie profitiert bei der Nachfrage vor allem von den politischen Kontakten zwischen Berlin und Brüssel. Gerade in Zeiten der Staatsschuldenkrise trage auch das Krisenmanagement der Bundesregierung zu einer gesteigerten Auslastung der Berlin-Flüge von Brussels Airlines bei, heißt es bei der Airline. Die Fluggesellschaft ging 2002 aus der insolventen belgischen Staatsfluglinie Sabena hervor, fusionierte später mit dem belgischen Billigflieger Virgin Express und gehört mittlerweile zum Lufthansa-Konzern.

Sechs Direktflüge, darunter lukrative Tagesrandverbindungen, verbinden gegenwärtig wochentags die Bundeshauptstadt mit der europäischen Schaltzentrale. Gegenüber der Vorjahressaison hat Brussels Airlines die Kapazität auf der Strecke durch die Übernahme moderner Flugzeuge vom Typ Airbus A319 um täglich 200 Sitzplätze, insgesamt um 22 Prozent, erhöht.

Leif Erichsen, Pressesprecher der Berliner Flughäfen lobt die zunehmende Attraktivität des Standortes Schönefeld: „Die zahlreichen täglichen Verbindungen nach Brüssel zeigen, dass die Erlöse für die Airlines im Berliner Luftverkehrsmarkt steigen und sich ein gesunder Wettbewerb entwickelt.“

Die kontinuierliche Ausweitung der Europa-Verbindungen ab Berlin sei ein wichtiges Signal im Hinblick auf die Eröffnung des neuen Flughafens im Juni 2012. Mit dem erweitere man den Einzugsbereich über Grenzen hinweg bis nach Westpolen und in die Tschechische Republik.

Durch die Drehkreuzfunktion des Brüssler Flughafens – hier werden den Passagieren Anschlussflüge zu insgesamt 50 europäischen Zielen und 21 weiteren in Zentralafrika geboten – konnte Brussels Airlines den Anteil der Umsteiger von 19 auf 34 Prozent steigern. Insbesondere die Flüge nach Afrika gewinnen demnach zunehmend an Bedeutung. Daher werden auch die Verbindungen am Wochenende künftig stärker ins Blickfeld genommen.

Von Sandra Hamann

Brüssel. Die belgische Fluggesellschaft Brussels Airlines plant weitere Flüge vom künftigen Großflughafen in Schönefeld. „Wir möchten die Marktführerschaft auf der Strecke Berlin-Brüssel am künftigen Hauptstadtflughafen mit dem bestehenden Angebot weiter ausbauen“, erklärt Helmut Gläser, Deutschlanddirektor von Brussels Airlines.

Die Fluglinie profitiert bei der Nachfrage vor allem von den politischen Kontakten zwischen Berlin und Brüssel. Gerade in Zeiten der Staatsschuldenkrise trage auch das Krisenmanagement der Bundesregierung zu einer gesteigerten Auslastung der Berlin-Flüge von Brussels Airlines bei, heißt es bei der Airline. Die Fluggesellschaft ging 2002 aus der insolventen belgischen Staatsfluglinie Sabena hervor, fusionierte später mit dem belgischen Billigflieger Virgin Express und gehört mittlerweile zum Lufthansa-Konzern.

Sechs Direktflüge, darunter lukrative Tagesrandverbindungen, verbinden gegenwärtig wochentags die Bundeshauptstadt mit der europäischen Schaltzentrale. Gegenüber der Vorjahressaison hat Brussels Airlines die Kapazität auf der Strecke durch die Übernahme moderner Flugzeuge vom Typ Airbus A319 um täglich 200 Sitzplätze, insgesamt um 22 Prozent, erhöht.

Leif Erichsen, Pressesprecher der Berliner Flughäfen lobt die zunehmende Attraktivität des Standortes Schönefeld: „Die zahlreichen täglichen Verbindungen nach Brüssel zeigen, dass die Erlöse für die Airlines im Berliner Luftverkehrsmarkt steigen und sich ein gesunder Wettbewerb entwickelt.“

Die kontinuierliche Ausweitung der Europa-Verbindungen ab Berlin sei ein wichtiges Signal im Hinblick auf die Eröffnung des neuen Flughafens im Juni 2012. Mit dem erweitere man den Einzugsbereich über Grenzen hinweg bis nach Westpolen und in die Tschechische Republik.

Durch die Drehkreuzfunktion des Brüssler Flughafens – hier werden den Passagieren Anschlussflüge zu insgesamt 50 europäischen Zielen und 21 weiteren in Zentralafrika geboten – konnte Brussels Airlines den Anteil der Umsteiger von 19 auf 34 Prozent steigern. Insbesondere die Flüge nach Afrika gewinnen demnach zunehmend an Bedeutung. Daher werden auch die Verbindungen am Wochenende künftig stärker ins Blickfeld genommen.

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