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Dietrich Schröder
Dietrich Schröder © Foto: MOZ/ Sabine Steinbeiß
Dietrich Schröder / 20.12.2011, 18:35 Uhr
(MOZ) Die Appelle an Polen sind scheinbar deutlich: Eindringlich warnen Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern vor den Gefahren der Atomkraft. Dass dabei die jüngste Reaktorkatstrophe in Fukushima als abschreckendes Beispiel genannt wird, ist kein Wunder. Die bedrohlichen Bilder von dort stehen uns allen noch vor Augen.

Doch ganz so eindeutig ist die Angelegenheit aber nicht. Denn im Unterschied zu Deutschland wollen sich andere EU-Länder - allen voran Frankreich - nicht von der Kernkraftwerk verabschieden und benutzen dabei sogar die Vermeidung von CO2 als Hauptargument. Ja selbst in Japan wurden nach Fukushima keine anderen AKW abgeschaltet.

Letztlich kann Polen selbst entscheiden, welche Energieform man nutzen will. Die Regierung in Warschau argumentiert vor allem mit dem rasch wachsenden Energiebedarf des Landes, der für die Atomkraft spreche. Dagegen stehen vor allem die Milliardensummen, die Atomkraftwerke kosten und auch die Tatsache, dass sich erste Proteste an der Debatte entzünden, wo konkret die Meiler gebaut werden sollen.

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k.t. 21.12.2011 - 08:36:31

Man sollte den Polen den sauberen Ökostrom verkaufen.....

.......der ist derzeit besonders günstig zu haben bei trüben Wetter und Windstille. Die Franzosen wissen was sie wollen, eine stabile Stromversorgung sichern. Deutschland eiert ja verstärkt noch mit den "Erneuerbaren Energien" rumm. Aber die haben sich wohl erst mal in den Winterschlaf begeben. Mir bleibt nur noch eins: Hoch lebe die Windkraft bei Windstille, Hoch lebe die Solarenergie bei Schneefall. Damit lösen wir doch mit Sicherheit unser Energieproblem. Auf zu neuen Ufern.

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