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In Neuenhagen und Strausberg waren insgesamt mehr als 300 Teilnehmer dabei

Zulauf bei Silvesterläufen

Detlef Klementz / 02.01.2012, 07:45 Uhr
Neuenhagen/Strausberg (MOZ) Mehr als 300 Jogger, Walker und Wanderer haben am Sonnabend an den Silvesterläufen in Neuenhagen und Strausberg teilgenommen. Damit wurden in beiden Fällen die Vorjahreszahlen deutlich übertroffen.

Als sich vor 10 Uhr immer mehr Frauen und Männer an der Trainierbahn einfanden, war sich Gerald Sachs von der Abteilung Handball der SG Rot-Weiß Neuenhagen ziemlich sicher: "Wir sind mehr als die 107 bei der Premiere im Vorjahr." So war es denn auch, die ausgelegten Listen wiesen 165 Teilnehmer aus. Die Idee zu der Silvesteraktion hatte Sachs mit seiner Frau Jana Reuß, die das illustre Feld vor dem Lauf zur Erwärmung animierte. Mit dabei waren Kristina und Dirk Wolf, die regelmäßig so zwei- bis dreimal in der Woche laufen. Gleich daneben stand Marianne Wachtmann. Die 74-Jährige macht auch sonst viel Sport: "Man muss sich doch fit halten", findet sie.

Nachdem das knappe Dutzend Bambini seinen Lauf absolviert hatte, nahmen die Erwachsenen Aufstellung. Dabei ging es wiederum nicht um Zeiten und Medaillen, sondern "den Spaß an der Bewegung", wie Gerald Sachs betonte. Je nach Lust und Kondition konnten die Teilnehmer eine oder auch mehrere der drei Kilometer langen Innenrunden auf der Trainierbahn laufen. Auch ein paar Nordic Walker waren gekommen. Anschließend gab es Pfannkuchen, Tee und Glühwein, den auch Bürgermeister Jürgen Henze mit ausschenkte.

Ganz ähnlich ging es beim Silvesterlauf in Strausberg zu, der bereits zum siebten Mal stattfand. Arno Schulz von der LKK Klimatechnik GmbH und Mario Bachmann von der Berliner Volksbank - den beiden Veranstaltern - dankten auf dem Parkplatz hinter der Total-Tankstelle allen fleißigen Helfern. Wie eine Spontanumfrage ergab, war die vierjährige Carlotta aus Berlin die jüngste Teilnehmerin. Die Strausbergerin Charlotte Henze stand mit ihren 83 Jahren am anderen Ende der Skala. Sie hatte Wanderschuhe an und wollte schon ein paar Kilometer der unterschiedlich langen Routen ablaufen, die am Westufer des Straussees entlangführten.

Arno Schulz hatte vor den 143 Teilnehmern deutlich gemacht, dass es auch in Strausberg nicht um Zeiten und Platzierungen ging, sondern um die gemeinsame sportliche Betätigung.

"Dabei sein ist alles", war immer wieder zu hören. Das war auch das Leitmotiv von Andrea Chudaska, Marlen Pletz und Silvia Plötz. Die drei gehören zur Frauensportgruppe der SG Müncheberg. Sie hatten in der MOZ von dem Lauf gelesen und wollten einfach dabei sein. So wie Uwe Wähner vom Straßenverkehrsamt und viele andere, die Bürgermeisterin Elke Stadeler als Starterin auf die Strecke schickte. Am Ziel gab es für alle T-Shirts, Urkunden und Läuferpässe.

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