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Naturpark Barnim stellt neue Projekte vor

Appel und Birn am Wegesrand

Olav Schröder / 11.01.2012, 07:58 Uhr
Biesenthal (MOZ) Eine Kooperationsvereinbarung über drei Jahre haben der Naturpark Barnim und die Hoffnungstaler Werkstätten auf ihrer Jahresauftaktveranstaltung in der Schaumolkerei in Biesenthal abgeschlossen. Naturparkchef Peter Gärtner und Thomas Keller, Geschäftsführer der Werkstätten, geben damit der bisherigen Zusammenarbeit - so werden auf den Joghurtbechern aus der Biomolkerei bereits jetzt Naturparkziele dargestellt - einen festen Rahmen. Mit dem Kauf bestimmter Produkte wird der Aufbau von Biotopen unterstützt werden.

Zu den neuen Vorhaben, die im neuen Jahr umgesetzt werden sollen, gehört die interkommunale Beschilderung von Radwegen. Das Projekt in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Wandlitz stellvertretend für andere Kommunen wurde bereits begonnen. Gärtner verspricht sich von der einheitlichen Beschilderung einen "Vorsprung im Wettbewerb". Hervorzuheben sei an diesem Projekt, dass es nicht nur gemeinde- und landkreisübergreifend sei, sondern auch gemeinsam mit Berlin durchgeführt werde.

Zwei Freiwilligen-Projekte mit dem Verband der Deutschen Naturparke und einer Versicherung beginnen 2012. Dabei geht es um die Verbindung von zwei Mooren und um "Appel und Birn am Wegesrand". In Hobrechtsfelde sollen gemeinsam mit den Berliner Forsten historische Sorten gepflanzt werden. Ende des Jahres steht dann die Fertigstellung des Besucherzentrums in Wandlitz bevor, in dem das Agrarmuseum und die Naturparkverwaltung einziehen werden.

Führungen, Kartierungen, die Arbeit mit Schülern - dies gehört zum Angebot der Naturwacht als Mittler zwischen Mensch und Natur. Neu ist das Schülerprojekt "Leben im und am Wald". Der Naturpark-Wettbewerb für Kommunen widmet sich 2012 dem Wandertourismus. Nach dem Beginn der Wiedervernässung im Biesenthaler Becken sowie der Umwandlung der Hobrechtsfelder Rieselfeldlandschaft in einen halboffene Weide- und Waldlandschaft im vergangenen Jahr nannte Bernd Hoffmann, Vorsitzender des Fördervereins, als neues Vorhaben die Entwicklung des Schlossberg-Areals in Biesenthal. Dabei geht es um die Sanierung des Turms, die Eröffnung einer Fahrradstation, einer naturtouristischen Ausstellung sowie die Schaffung sanitärer Anlagen.

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