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Brandenburg nutzt Grüne Woche als Werbebühne

Gewürzgurken aus dem Spreewald sind garantiert wieder dabei.
Gewürzgurken aus dem Spreewald sind garantiert wieder dabei. © Foto: ZB
11.01.2012, 14:22 Uhr - Aktualisiert 11.01.2012, 15:00
Potsdam (dapd) Das Land Brandenburg will auf der Grünen Woche in Berlin wieder für die Vielfalt seiner Agrarprodukte und den ländlichen Tourismus werben. Fast 300 märkische Aussteller werden sich auf der weltgrößten Agrar- und Verbrauchermesse vom 20. bis 29. Januar präsentieren, wie Agrarminister Jörg Vogelsänger (SPD) am Mittwoch in Potsdam ankündigte. "Die Grüne Woche ist die beste Wirtschaftsförderung für den ländlichen Raum und für die 36.000 Arbeitsplätze in der Brandenburger Landwirtschaft", sagte er.

 

Zum 20. Mal ist Brandenburg auf der Messe in einer eigenen Halle vertreten. An 76 Ständen präsentieren sich in der Messehalle 21a Unternehmen der Land- und Ernährungswirtschaft, Direktvermarkter, Landgasthöfe, Tourismusanbieter und Vereine. Zudem werden auf einer Bühne nach Angaben des Ministeriums insgesamt 1.500 Akteure handwerkliche und kulinarische Produkte sowie Bräuche und Traditionen aus Brandenburg vorstellen.

 

 

Als ein Markenzeichen der Brandenburg-Halle kündigte Gerd Lehmann vom Förderverband "Pro Agro" ein gläsernes Kochstudio an, in dem 28 Restaurants und Landgasthöfe märkische Küche und Gastlichkeit präsentieren werden. Zum traditionellen Brandenburg-Tag am 23. Januar werden Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) und weitere Prominente aus der Region wie Entertainer Wolfgang Lippert, Radprofi Roger Kluge oder Fußballerinnen von Turbine Potsdam zum Kochlöffel greifen.

 

"Natürlich ist es vor allem eine Besucher- und Verbrauchermesse", sagte Lehmann. Er nannte die Grüne Woche aber auch ein "Podium für Geschäftskontakte". 2010 habe "Pro Agro" begonnen, Vertreter von Handelsketten zu Rundgängen durch die Brandenburg-Halle einzuladen. In der Folge hätten sich zunehmend regionale Produkte bei Supermarkt-Ketten wiedergefunden.

 

Für dieses Jahr haben Lehmann zufolge sieben Handelsunternehmen ihren Besuch in der Landeshalle angekündigt. "Somit dient die Grüne Woche auch dazu, die Türen zu einem größeren Markt zu öffnen."

 

Für Wolfgang Scherfke vom Landesbauernverband ist die Grüne Woche eine Leistungsschau. "Wir wollen zeigen, was in Brandenburg wächst, produziert und gekocht wird", sagte er. Es gelte aber auch, politische Botschaften zu vermitteln, sagte Scherfke. Daher würden auch Themen wie Berufsnachwuchs und der Rückgang landwirtschaftlicher Nutzflächen eine Rolle spielen.

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