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Bilanz aus Amtssicht zum Neujahrsgespräch

Dammann: 2011 - ein fast normales Jahr

Gabriele Rataj / 18.01.2012, 07:45 Uhr
Buckow (MOZ) Was war 2011 - ein normales, besonderes, gutes oder schlechtes Jahr? Diese Frage beantwortete Amtsdirektor Rolf-Dietrich Dammann zum Neujahrsgespräch am Montag salomonisch mit "fast normal".

Als Erfolgsgeschichte bezeichnete Dammann u. a. die über zwei Jahrzehnte gelaufene Buckower Stadtsanierung mit dem Kino als einem der letzten begonnenen Objekte. Seit 1991 seien mehr als zwölf Millionen Euro in die 14 Hektar Stadtfläche investiert worden, resümierte er und stellte fest, dass sich die meisten aber auch schnell an gute Zustände gewöhnen würden. Für den Aussichtsturm hingegen hätten die Mittel nicht gereicht. Dieses Jahr wird Geld z. B. in die komplette Erneuerung des Wegeleitsystems fließen.

Auch für die anderen Gemeinden bilanzierte der Amtsdirektor Entstandenes und richtete den Blick zugleich auf 2012 ins Auge gefasste Schwerpunkte. Nach dem neuen Spielplatz und dem Straßenbau richtet Garzau-Garzin in diesem Jahr beispielsweise das Augenmerk auf den Garziner Dorfplatz. In Oberbarnim konzentriert man sich im zehnten Jahr des Zusammenschlusses als Gemeinde vorrangig auf die Werterhaltung der Wohn-, Straßen- und Wegesubstanz. Waldsieversdorf hingegen braucht neue Technik für den kommunalen Bauhof.

Für Rehfelde schlügen fortschreitende Sanierung der Grundschule, fertiggestellter Bürgersaal und Baufortschritt am Bahnhofsgebäude zu Buche, so Dammann. 2012 gehe es mit Erneuerung des Turnhallendachs an der Schule (120 000 Euro), weiteren Arbeiten am Gemeindezentrum (211 000 Euro), am Bahnhof (564 000 Euro) und für den Radweg zwischen Kreisel und Schule (336 000 Euro) erneut "richtig in die Vollen".

Als Träger des Brandschutzes dankte Dammann den Feuerwehren für stete Einsatzbereitschaft bei leicht zurückgehender Einsatz-Zahl. Der Arbeit mit der Jugendfeuerwehr maß er angesichts des demografischen Wandels große Bedeutung bei. Unter dem Sicherheitsaspekt wird daher 2012 auch in ein Fahrzeug für die Zinndorfer Wehr und das Bollersdorfer Gerätehaus (je 290 000 Euro) investiert. Eine Erneuerung benötigt auch die Einrichtung im Alten Warmbad.

Viel Gutes sei vollbracht worden und es bleibe vieles zu tun, machte es Amtsausschussvorsitzender Reiner Donath kurz, um Zeit für Gespräche zu lassen. Nicht ohne der Verwaltung zu danken und allen zu wünschen, viele Kleinigkeiten gemeinsam schneller zu lösen.

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