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Tierarzt muss Tier in Frauenhagen erlösen / Landrat spricht von groben Mängeln

Junges Pferd stirbt auf Eiskoppel

Hier lebt das junge Pferd noch: Es liegt offenbar entkräftet und krank auf dem eisigen Boden einer Frauenhagener Weide. Ein Veterinärmediziner erlöst es schließlich. Der jüngste Todesfall eines lange währenden Dramas.
Hier lebt das junge Pferd noch: Es liegt offenbar entkräftet und krank auf dem eisigen Boden einer Frauenhagener Weide. Ein Veterinärmediziner erlöst es schließlich. Der jüngste Todesfall eines lange währenden Dramas. © Foto: PRIVAT
Oliver Schwers / 08.02.2012, 21:00 Uhr - Aktualisiert 09.02.2012, 16:50
Frauenhagen (MOZ) Eine große kahle Stelle zeichnet das Fell des jungen Pferdes. Es ist eindeutig krank. Ob es sich möglicherweise um eine Flechte oder um Parasiten handelt, lässt sich von Ferne schwer beurteilen. Doch offenbar hat das Pferd noch ein viel größeres Problem. Es kann nicht mehr aufstehen, liegt auf der tief gefrorenen Koppel fest. Ein Todesurteil. Der herbeigerufene Tierarzt erlöst es von seinen Qualen. Wieder ein neuer Todesfall auf der Todeskoppel bei Frauenhagen.

Bis jetzt hat keines der Pferde einen Unterstand oder eine Tränke. Das gilt auch für die rund 150 Rinder, die inzwischen auf einer zweiten Weide stehen und nach Futter suchen. Bei vielen Tieren ist der Ernährungszustand höchst bedenklich.

"Wir stellen nach wie vor absolute Mängel fest", beurteilt Landrat Dietmar Schulze die viel kritisierte Situation der Tierhaltung eines Bauern bei Frauenhagen. Das Veterinäramt der Kreisverwaltung Uckermark wie auch die Fachbehörde des Landes seien eingeschaltet. "Bei Einzeltieren stellen wir weiterhin grobe Mängel fest", so Schulze. Von der Tierhalterin angekündigte Verbesserungen des Zustandes seien teilweise nicht erfüllt worden. "Dafür bekomme ich inzwischen Briefe von allen Tierschützern dieser Welt", berichtet der Landrat auf dem Kreisausschuss des Kreistages.

Mittlerweile beschäftigt das Dauerproblem von Frauenhagen auch viele Abgeordnete. Frei laufende hungrige Kühe auf den Gleisen der Stettiner Bahnlinie, Einzeltiere auf Futtersuche mitten im Dorf, tagelang herumliegende Kadaver verendeter Kreaturen machen seit über zehn Jahren Schlagzeilen. Axel Krumrey (Die Linke) verlangt nach den jüngsten Vorkommnissen Aufklärung über den Umgang mit den Petitionen und Dienstaufsichtsbeschwerden. Nicht nur Tierschützer, sondern auch besorgte Bürger machen Druck auf die Verwaltung. Sie liegen jetzt auf dem Tisch des Landrates. Nach seinen Angaben habe das Veterinäramt zahlreiche Versuche unternommen, um den Zustand der Herde zu verbessern. "Es ist einiges passiert, aber offensichtlich nicht genug", so Dietmar Schulze. Ein Tierhalteverbot auszusprechen, komme einem Berufsverbot gleich. Das sei eine große Hürde. Zudem gehe der betroffene Bauer, der inzwischen keine EU-Beihilfen mehr bekommt, in jedem Falle vor Gericht und dort bis zur letzten Instanz. Der Kreistag wird über den Umgang mit den Petitionen informiert.

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XXX 11.02.2012 - 21:41:06

SCHRECKLICH

Das, was da passiert, ist...einfach nur ohne Worte, dazu fällt mir nichts mehr ein, was es treffend beschreiben würde, schrecklich oder grausam ist untertrieben. So wunderbaren Tieren so etwa an zu tun, das geht einfach garnicht!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! :´(

Leser 10.02.2012 - 22:11:04

@Tierfreund G. G.

In der MOZ sollte (MUSS) verkündet werden das die Menschen das Vertrauen in den Landrat Dietmar Schulze langsam aber sicher verlieren. Spätestens wenn Rücktrittsrufe öffentlich werden. Dann positioniert sich Herr Wichmann oder Herr Bischoff schon ganz alleine und rufen Ministerpräsident Platkrck zu Hifle. Der muss die Sch..... dann ausbaden was seine MdL`s und die im Kreistag nicht hinbekommen.

Tierfreund G. G. 10.02.2012 - 18:36:44

Mir tut es in der Seele weh, wenn ich das Elend seh'

Da fallen mir doch spontan die passenden Filmtitel dazu ein wie: „Die unendliche Geschichte“, „Akte X“ oder „Das Schweigen der Ämter (Lämmer)“. Schlimm das selbst das Verwaltungsgericht Potsdam handlungsunfähig ist und eine Beschlagnahmung der Tiere nicht in Frage kommt. Willkommen im Rechtsstaat Deutschland, wo Akten von rechts nach links geschoben werden – es sind ja nur Lebewesen – nur Tiere. Wehe ein Hundehalter räumt das Häufchen, bei großen Hunden natürlich den Haufen, nicht weg und das Ordnungsamt ist in der Nähe, dann kann sofort gehandelt werden. Wo Tiere aber dringend auf Hilfe angewiesen sind, wird ihnen diese verwehrt. Wie kann man die Tierquälerei zulassen – ein Sterben auf Raten. Es wurde doch viel zu lange debattiert. Wie ich mitbekommen habe, ist die Hilfsbereitschaft sehr groß, doch man weis nicht so richtig, wie man das am wirkungsvollsten macht. Liebe MOZ und Tierfreunde, es wäre schön, wenn man irgendwie mehr Infos erhalten könnte, was man noch machen muss, an wen kann man sich noch wenden, woher ist Unterstützung zu erwarten um diesem Elend ein Ende zu machen, das Amt scheint mit dem Problem überfordert zu sein.

S. Riedel 10.02.2012 - 08:44:18

Die gleichen Verantwortlichen wie...

2004 , als die Tierschützer den "Gnadenhof" Steinhöfel nach jahrelangen Misständen geräumt haben und das VetAmt untätig zusah? Und war es ebenfalls der AmtsVet Wendland, der nicht in der Lage war, in Templin die üble Traberzucht zu beenden? Auch da haben Bürger und Tierfreunde ihr Geld rausgerückt, um den Tieren zu helfen? Herr Dr .W. stand damals schon auf "privatrechtliche Vereinbarungen", um seinen Hintern aus der Verantwortung zu kriegen. Wir können Nutztiere heute nicht mehr artgerecht , aber vielleicht vernünftig halten. Und etliche Hektar offenes, eingezäuntes Land ohne Wind- und Witterungsschutz, kaum Wasser und vergammeltes Futter ist bei diesen Witterungsbedingungen denen zu wünschen, die an ihrem Schreibtisch sitzen und den Tierbestand dort als "in Ordnung" befinden. Es wird gegen das Tierschutzgesetz verstossen, seit zehn Jahren. Ignoranz und Feigheit beim Landkreis UM, welche jeden Monat pünktlich entlohnt wird. Es zeigt uns Bürgern unseren Stellenwert in dieser Gesellschaft, wenn tausende Stimmen an der Tür eines VetAmtes und eines Landrates abprallen wie ein Popel am Panzer.

Benno Kozlowski 10.02.2012 - 08:42:16

Ja wo sind denn jetzt

all die angeblichen Tierschuetzer , Naturfreunde, und sonst was fuer komische Leute. Jetzt wo es mal was reales zu tun gibt, sieht man diese ganzen imaginaeren Institutionen nicht und das wenn man diese wirklich mal braucht. Was fuer ein Gewese wenn es um Kaefighaltung und Schweinemast geht, dann ist das Geschrei gross. Aber jetzt wo es echt mal was zu tun gibt sind all die Heuchler nicht zu sehen und zu hoeren.

Kienmann 10.02.2012 - 06:57:41

weit und breit

kein Pastor Breithaupt, kein Krischan. Klambüdel.... aber Diederich Heßlinge ohne Ende

Gartzer 09.02.2012 - 17:07:04

Vielleicht telefonisch beschweren, hier:

Frau Dr. med. Michaela Hofmann Leiterin des Gesundheits- und Veterinäramt Telefon 03984 70-1153 gesundheits-und-veterinaeramt@uckermark.de

Gartzer 09.02.2012 - 16:40:36

Nun noch Kopfschütteln

°°wo ist eigentlich das ordnungsamt von dem? In Gartz hätten sie schon danach wieder geschrie'n!°° Da könnten Sie etwas Wahres gesagt haben. Ich bin verblüfft wie untätig, hilflos, unfähig, inloyal, eingeschüchtert unser SPD Landrat in der Sache wirkt. Er ist doch eigentliuch Fachmann wenn man seinem Lebeslauf glauben darf. Das kommt für mich erdrückend hinzu. Bissher dachte ich immer die Rücktrittsforderung gegen ihn und ein Berufsverbot gegen den Kreisvitirinärarzt auszusprechen wäre übertrieben. Jetzt merke ich ist´s nicht! Also Herr Wichmann, Herr Rhohn, Herr Banditt; CDU/LINKE/SPD im Kreistag vereinigt Euch und stellt einen Mißtrauensantrag gegen ihm!!!

Andrea 09.02.2012 - 15:42:05

Es macht nur noch wütend!

Macht nur weiter so! Außer durch Kriminalität, Ausländerfeindlichkeit sowie Inkompetenz und Ignoranz von Justiz und Behörden macht sich die Uckermark auch noch durch geduldete Tierquälerei einen Namen in der Öffentlichkeit. Ein neues Aushängeschild für eine Region, die sich der Natur und dem Tourismus verschrieben hat. Bitte beenden Sie das Leider dieser Tiere! Für mich gehören Landrad, Amtstierarzt, Richterin usw. statt der Tiere auf die Koppel.

Klaus Klein 09.02.2012 - 15:08:50

Hat Angermünde nebst Ortsteilen tatsächlich noch einen Bürgermeister?

Ich dachte der hätte sich so wie die BWG-Millionenschulden in Luft aufgelöst. Zumindest bis zur nächsten Seniorenweihnachtsfeier, dann taucht er evtl. wieder kurz auf, um zu singen. Es ist unerträglich was dort in Frauenhagen geschieht und diese hier dokumentierte Handlungsunfähigkeit der Behörden verursacht der Region einen immensen Schaden! Da können sich die Spezialdemokraten Krakow und Schulze die "blutige" Hand reichen. Haben diese alten Herren eigentlich noch ein Herz in der Brust oder wird das bei Amtsantritt grundsätzlich entfernt und durch eine Paragraphen-Suchmaschine ersetzt? Wer denen bei der nächsten Wahl auch nur noch eine Stimme gibt gehört auf diese Koppel!

D. Sch. 09.02.2012 - 14:47:09

@Kerstin Witte

Da täuschen sie sich, dass wenn man Bild holt, das Leid der Tiere beendet wird! Bild hat nämlich schon öfter darüber berichtet, auch Fernsehsender wie TVAL oder neu Uckermark TV und der rbb berichteten schon! Hier hat man noch seinen Dickschädel und sitzt solche Sachen einfach aus! Ich kann mich nicht erinnern, dass hier im Landkreis mal irgendeiner wegen irgendeiner Verfehlung von seinem Amt zurückgetreten ist (siehe z. B. den Fall Lübbenow).

D.Sch. 09.02.2012 - 14:40:37

Warum

äußert sich in dieser Sache eigntlich (fast) keiner aus Frauenhagen in den Medien? Ist es Scham oder Gleichgültigkeit oder gar Angst? Ist es Zufall, dass der Name des Ortsvorstehers und des Bauern beide mit dem gleichen Buchstaben anfangen? Vom Bürgermeister, Herrn Krackow, ganz zu schweigen! wo ist eigentlich das ordnungsamt von dem? In Gartz hätten sie schon danach wieder geschrie'n!

Kerstin Witte aus Eberswalde 09.02.2012 - 14:05:55

unfassbar

Ich bin erschüttert über so viel Untätigkeit. Ist nicht der Tierschutz in unserem Grundgesetz verankert? Wo waren in den ganzen Jahren "Aktion Tier" oder andere Organisationen? Liebe Uckermarker Bürger! Vielleicht kann Euch so eine Organisation helfen, Eure Behörden nebst Amtstierarzt haben wohl alles ihnen mögliche getan und das sieht nicht nach viel aus. Ansonsten holt RTL, Bild usw. wenn nur das Leid der Tiere dadurch endlich beendet wird. Warum wurden dem Vorbesitzer nicht nach Ausspruch des Tierhaltungsverbotes die Tiere sofort weggenommen? Dann hätten sie es jetzt schon hinter sich. Ich kann es nicht fassen, dass diese verbrecherische "Tiehaltung" schon so lange geht, und von Amtsseite angeblich nicht umgehend eingegriffen werden kann.

H. Brinkmann 09.02.2012 - 13:52:00

Eigentlich schreibe ich keine Kommentare und Leserbriefe

Bei diesem unglaublichen Vorgang wird die Unfähigkeit unserer Ämter und der Justiz deutlich dokumentiert. Um Gottes Willen kein Rückrat zeigen, eine Entscheidung treffen für die man irgendwann einstehen muß, wenn dann der Tierquäler vor Gericht geht. Bei der letzten Verhandlung wurde ihm der Wille zur Besserung angerechnet und er wurde wieder nicht bestraft. Wenn irgendwer auf der Autobahn zu schnell fährt wird er fotografiert, verfolgt, ausfindig gemacht und ordentlich bestraft mit Recht. Da arbeitet die Verwaltung auf Hochtouren, das funktioniert wunderbar. Es interessiert sich niemand ob ein Fahrerlaubnisentzug einem Berufsverbot gleichkommt. Wenn ein angeblicher Bauer (diese Berufsbezeichnung verdient er nicht) 150 Tiere zu Tode quält wird nichts unternommen, denn es könnte ja einem Berufsverbot gleichkommen. Übt er denn den Beruf überhaupt aus? Diese Begründung für die Untätigkeit der Verwaltung ist einfach unglaublich. Vom Amtstierarzt wird den Tieren "kein schlechter Zustand" bescheinigt. Sogar ein Laie sieht auf den Fotos in der Zeitung, das die Tiere krank und unterernährt sind. Ich frage mich, ob dieser "Bauer" diese Frau, die die Tiere angeblich gekauft hat und damit die Justiz wieder handlungsunfähig gemacht hat, dieser Amtstierarzt, der Landrat und alle beteiligten Beamten und Verwaltungsangestellten überhaupt noch nachts schlafen können. Ich wünsche jedem einzelnen schöne Träume von hundertfünfzig gequälten Kreaturen.

LKK 09.02.2012 - 13:12:44

Herr Landrat was machen sie blos ?????????

Dieses Leid ist nicht zu ertragen. Schlimmer geht es doch nicht mehr. Unsere Herr Landrat soll den Lesern bitte mitteilen, was erforderlich ist, um dieses Leid zu beenden. Wann können dem "Bauern" UNMENSCHEN diese Tiere entzogen werden ? Wie soll es mit Frauenhagen weiter gehen? Warum werden keine richtigen Schritte gegen Misshandlung unternommen? Wann können wir Uckermärker mit einer wirkungsvollen Anweisung unseres gewählten Landrates rechnen? Wir Uckermärker fordern sofortige Beendigung dieser Tierhaltung in Frauenhagen. Wir erwarten in diesem Fall auch mehr persönlichen Einsatz. Die Tiere Leiden immer noch. Wenn das soweiter geht sind sie nicht mehr unser Landrat. Wir wollen das nicht. Kein Uckermärker wird sauer sein, wenn wir als Landkreis auf die evtl.Kosten sitzen bleiben. Aber beenden sie endlich die Tierhaltung in Frauenhagen. Liebe MOZ unterstützt unsere Belange und geht mit euren Erfahrungen und Berichte an TV usw.

pferdefreund 09.02.2012 - 12:59:14

weis der mann eigentlich noch wovon er redet?

wenn ich die geschichte richtig mitverfolgt habe wurde doch dem ehemaligen bauern und koppelbesitzer das tiere halten bereits verboten, dann trat eine neue "pächterin" auf, mit der nun neu verhandelt werden musste. aber wieso redet der landrat zum schluss dann davon, dass der bauer in jedem fall bei einem tierhalteverbot durch sämtliche instanzen geht, wenn er doch gar nicht der zuständige ist? mir scheint der herr schulze hat schon völlig den überblick verloren oder sich bis heute nicht wirklich mit der sache auseiandergesetzt.

Karin 09.02.2012 - 12:49:58

Professionalität hat einen Namen...

"Uckermark" und "Schulze" sind es nicht. Bitte schnell und still zurücktreten, oder endlich etwas tun und nicht nur ohnmächtig herumlabern Herr Landrat! Konsequentes Handeln und verantwortungsvolle Arbeit für einen Landkreis sieht anders aus. Uckermärker vereinigt euch und befördert diesen unfähigen Landrat aus seinem Amt, wenn er nicht endlich was unternimmt!!!

namenlos 09.02.2012 - 12:26:45

@Schustermann

Das Tierhalteverbot betrifft nicht der jetzigen Pächterin, sondern den vorherigen Pächter.

Leser 09.02.2012 - 12:05:39

Landrat

RÜCKTRITT GEFORDERT. UND PUNKT.

Klaus Klein 09.02.2012 - 11:30:23

Kommt in die Uckermark, da kann die ganze Familie halb verwesten Tieren beim sterben zusehen.

Zitat: "Dafür bekomme ich inzwischen Briefe von allen Tierschützern dieser Welt" Für eine Region die den naturnahen Tourismus als einen wichtigen Wirtschaftsfaktor definiert sollte so etwas eigentlich ein Alarmsignal sein und nicht Anlass für Polemik. Manchem "Entscheidungsmüden" wünscht man im nächsten Leben auf solch einer Koppel geboren zu werden. Wurde der Zustand der Tiere von den kreiseigenen "Fachleuten" nicht kürzlich noch als "durchschnittlich" bezeichnet?

Manuela Gräf 09.02.2012 - 11:00:54

Junges Pferd stirbt auf Eiskoppel

Was ist denn nur bei uns los, dass Mensch und Tier so viel Leid ertragen müssen und bei Missständen, Verwahrlosung und Gewalt erst einmal überlegt wird, dass es ja "so schwierig" werden könnte über unsere Gesetzte zu stolpern?!?! Seit "über 10 Jahren" "absolute Mängel", "grobel Mängel".....und dann scheut man sich ein Tierhalteverbot, bzw. ein Berufsverbot auszusprechen???????????? Es ist unfassbar!!!!!!!!

pferdefreund 09.02.2012 - 10:23:48

schuss damit!

sehr geehrter herr landrat, wozu sitzen sie da auf ihrem fetten amtssessel? einen solchen landrat nebst verwaltung kann sich die uckermark auch sparen, unfassbar, aber vermutlich sehen sie herr schulze die dinge ganz anders und sehen sich und ihre mitarbeiter selbst noch als opfer in dieser misere. nur das sie nicht wie die viecher auf der koppel liegen und verrecken! eine schande für den landkreis und seine bürger! hier sind entscheidungen gefragt, eine einstweilige verfügung oder was weis ich, aber machen sie dem endlich ein ende, sonst wird es am ende noch ihr politisches! so einen komischen "papp- landrat" der in jeder regionalzeitung sein immer gleiches nichtsagendes gesicht zeigt, aber nichts bewegt, wenn es wirklich nötig ist, den will hier bald keiner mehr! ist doch wahr...

Martin Schöneich 09.02.2012 - 09:21:09

Junges Pferd stirbt auf Eiskoppel

Wie lange will man in der Kreisverwaltung noch zuschauen wie hier Tiere sterben? Die Tiere müssen dem Halter weggenommen und ordentlich untergestellt werden. Oder hat der Landkreis Angst wegen der Kosten? geht es wieder ums Geld? Es wurden schon oft Tiere aus verwahrlosten Wohnungen geholt. Die verantwortlichen sollten endlich reagieren oder ihren Platz für entscheidungsfreudigere Mitarbeiter räumen.

Schustermann 09.02.2012 - 08:26:05

Tierhaltungsverbot zwingend erforderlich

Im RBB wurde bereits mehrfach über diese unhaltbaren Zustände berichtet. Auch wurde dort erwähnt, dass der LK der Halterin 1 absolutes Tierhaltungsverbot auferlegt hat, weshalb ich nicht verstehe, dass die immer noch Tiere hält bzw halten darf. Hier sind die verantwortlichen der Kreisverwaltung gefordert, dieses strickte Zierhaltungsverbot umzusetzen

Fleischermeister 09.02.2012 - 08:19:54

Ja richtig

gebt mir ein Bolzenschussgeraet und Benzin, dann ist das Problem aus der Welt. Dann meldet sich der Bauer auf dem Amt um Hartz4 zu beantragen und Ruhe isses. Mein Gott wie lange soll das denn noch so gehen. Sind unsere Politiker wirklich zu beschraenkt dieses Problem zu loesen. Demokratie ist schon ein eigenartiges Pflaenzchen.

H.L aus ANG 09.02.2012 - 07:41:12

Koppeldrama

"Es ist einiges passiert, aber offensichtlich nicht genug", so Dietmar Schulze. Ein Tierhalteverbot auszusprechen, komme einem Berufsverbot gleich. Ich frage mich ernsthaft was außer Schönreden alles passiert ist. Es ist doch nichts passiert und anscheinend will auch keiner dieser Herren etwas unternehmen. Wenn der Tierhalter nichts unternimmt, dann muss eben ein Tierhalteverbot ausgesprochen werden und die Tiere beschlagnahmt werden. Nur weil der Besitzer bis in die letzte Gerichtsinstans klagt, kann man doch nicht tatenlos zu sehen.

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