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Positive Aussichten für Investitionen

Diskussion zum Bedarf der Wehren

Brigitte Horn / 09.02.2012, 06:28 Uhr
Biesenthal (MOZ) Nach der erneuten Vorlage des Gefahrenabwehrbedarfsplans im Ausschuss A1 des Biesenthal-Barnimer Amtsausschusses hat die Amtswehrführung jetzt Grund zur Erleichterung. Der Tenor in der jüngsten Beratung zu dem überarbeiteten Papier war überwiegend zustimmend. Damit ist zu erwarten, dass es im Amtsausschuss, der tagt am 13. Februar, durchgewunken wird und damit auch die bisher mit einem Sperrvermerk versehenen Investitionen freigegeben werden. Das betrifft unter anderem den Aus- und Umbau des Feuerwehrgerätehauses in Danewitz oder eine Tragkraftspritze für die Löschgruppe Marienwerder.

Klarer als im ersten Entwurf sind zum Beispiel die Aussagen zu Personalstärke und Einsatzbereitschaft der Wehren. Amtsbrandmeister Ingo Falk informierte den A 1, dass es derzeit nahezu 240 Mitglieder in den freiwilligen Feuerwehren der Orte des Amtes gibt. In den nächsten fünf Jahren werden nur sieben Kameraden in die Alters- und Ehrenabteilung wechseln. Demgegenüber ist zu erwarten, dass 15 Mitglieder der Jugendfeuerwehren in den aktiven Dienst treten werden. Positiv bewertet wurde vom Ausschussvorsitzenden André Stahl, dass die Frage der Spezialisierung der Wehren aufgegriffen worden ist. Da gebe es erste Vorschläge, die noch weiter diskutiert werden müssen. Die Löschgruppe von Schönholz könnte die Bekämpfung von Waldbränden als Schwerpunkt haben oder die Ruhlsdorfer Wehr die Wasserrettung. Dementsprechend wäre das in der Ausbildung und Ausrüstung zu berücksichtigen.

Kritisch hingegen wurde die Anschaffung eines Kommandowagens für die Amtswehrführung gesehen. Welche Großbrände habe man denn und wo solle solch ein Auto stehen, fragte die Rüdnitzer Bürgermeisterin Christina Straube. Die eigene Garage würde dafür genutzt werden, sagte der Amtswehrführer. Zudem sei es sicherer, mit Blaulicht zu den Einsätzen fahren zu können. Dennoch: Die Zahl der Einsätze, bei denen die Amtswehrführung da sein muss, sei überschaubar, zweifelte der Ausschussvorsitzende an der Notwendigkeit eines solchen Wagens.

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