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EuroMaint Rail GmbH eröffnet Außenstelle am Traditionsstandort / Reparatur von Kesselwagen schafft 30 Arbeitsplätze

Licht an im Angermünder Bahnwerk

Es zieht wieder Leben ein: Vor der Halle des ehemaligen Bahnbetriebswerkes stehen Kesselwagen Schlange. Das EuroMaint Werk Leipzig hat hier eine Außenstelle eröffnet.
Es zieht wieder Leben ein: Vor der Halle des ehemaligen Bahnbetriebswerkes stehen Kesselwagen Schlange. Das EuroMaint Werk Leipzig hat hier eine Außenstelle eröffnet. © Foto: MOZ/Oliver Voigt
Daniela Windolff / 18.02.2012, 07:55 Uhr
Angermünde (MOZ) Das Leipziger Werk EuroMaint Rail GmbH eröffnet im ehemaligen Bahnbetriebswerk Angermünde eine Außenstelle. Nach jahrelangem Leerstand sollen hier wieder Schienenfahrzeuge, vor allem Kesselwagen der PCK AG Schwedt, gewartet und repariert werden.

Es brennt wieder Licht in der Halle des ehemaligen Bahnbetriebswerkes. Woran viele schon kaum mehr zu glauben wagten, ist geschehen. Die EuroMaint Rail GmbH, ein Tochterunternehmen des schwedischen EuroMaint Konzerns, nimmt jetzt in Angermünde den Betrieb wieder auf.

Die Außenstelle in der Uckermark ist die vierte des bundesweit agierenden Wartungsunternehmens für Schienenfahrzeuge mit Hauptwerken in Delitzsch, Leipzig, Kaiserslautern, Duisburg und Oberhausen. Insgesamt hat das Unternehmen rund 1000 Beschäftigte in Deutschland.

Mit der Inbetriebnahme der Angermünder Instandsetzungshalle konnten hier bisher 30 Arbeitsplätze geschaffen werden. Weitere sollen folgen, versichert die Unternehmensführung, denn EuroMaint will die Kapazität in Angermünde erhöhen und plant hier künftig rund 3000 Instandhaltungen und 600 Revisionen von Schienenfahrzeugen im Jahr.

Vor allem die lange Eisenbahntradition in Angermünde, erfahrenes Fachpersonal vor Ort und die Nähe zum Industrieraum Schwedt machten den Standort schließlich für EuroMaint interessant. Alles, was auf der Schiene rollt, muss durch Angermünde. Hier sollen nun vor allem Kesselwagen instand gehalten werden.

Das Bahnbetriebswerk Angermünde wurde erst kurz nach der Wende als eines der modernsten in Ostdeutschland neu gebaut. Doch über die Millioneninvestition wuchs schon wenig später Gras. Die Deutsche Bahn schloss 2004 den Servicestützpunkt in Angermünde. Hier waren zuletzt 35 Arbeitskräfte beschäftigt. Seitdem herrschte Stille in dem einst mit großem Jubel eröffneten Lokschuppen in der Templiner Straße. Das Gelände verwilderte. Doch dieser traurige Anblick gehört der Vergangenheit an. Die Deutsche Bahn hat 2010 das Gelände in Angermünde an das Unternehmen B&V Leipzig GmbH verkauft, die es nun an das Unternehmen EuroMaint verpachtet hat.

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entspannterer bürger d. stadt 24.02.2012 - 11:55:17

@ auch ein bürger

aach was müssen wir nicht alles einstecken, wir angermünder. da schließe ich herrn raiser jetzt mal mit ein. aber was genau meinen sie eigentlich mit "einstecken" und erst mit "wir"? ich kenn den kerl eigentlich gar nicht, find ihn trotzdem irgendwie lustig, auch weil er gern mal was kritisch kommentiert. und einstecken kann er auch! also wo ist der "like it" button für herrn raiser?

Wolfgang Pfeiffer 24.02.2012 - 11:07:33

Bitte, bitte: weitere - sachliche - Kritik (von Herrn Raiser) und jedermann!

Entgegen der Äusserung von dem (MOZ)-Leser erbitte ich, ja fordere ich von JEDEM Angermünder Bürger: seid und bleibt (sachlich) kritisch, auch wenn es z. B. (wie bei MOZ-)"Leser" manchmal mit der Rechtschreibung und der Logik nicht so klappt.

Leser 23.02.2012 - 23:14:17

Schön, und nun?

Das ist die Realität! wIR WOLLEN KEINE kOMMENTARE VON ???!!!!

Edwin Raiser Angermünde 23.02.2012 - 18:04:32

Liebe(r) MOZ Leser

Normalerweise nehme ich zu anonymen Kommentaren keine Stellung! Aber einen Hinweis erlaube ich mir doch: ICH SCHREIBE NIEMALS ANONYME KOMMENTARE!! Für meine Meinung stehe ich mit meinem Namen: Edwin Raiser Angermünde

MOZ Leser 23.02.2012 - 15:19:21

Ich übersetze mal ..

es hat keiner geschrieben, dass Herr Raiser unrecht hat, aber Herr Raiser ist so kritisch und hat bis zum heutigen Tag nichts aber auch wirklich nichts bleibendes gebacken bekommen. Ich gehen davon aus, dass es "den Bürgern dieser Stadt" mächtig auf die Nüsse geht. So wie ich den Artikel vom "entspannterer bürger d. stadt" lese, könnte der evtl. auch vom Herrn Raiser stammen. Ist mir auch egal, ich weiß, dass der Getränkehandel, die Gastronomie nichts geworden sind. Mir ist auch nicht bekannt, dass Herr Raiser irgendwo etwas geschafft hat oder er etwas sinnvolles macht. Ich glaube das interessiert auch niemanden in Angermünde. Das betrifft jetzt auch ander Kommentare von Herr Raiser... Die Angermünder wollen nur nicht von jemanden kritisiert werden, der selber nicht besser kann.

Auch ein Bürger dieser Stadt 23.02.2012 - 13:11:19

(ketzer-)stadt?

Wer austeilt , muss auch einstecken können. Und wir Angermünde müssen sehr viel einstecken.... nicht nur über die MOZ. Zitat: "und wenn man ihn in der stadt sieht, sieht er doch auch beschäftigt aus .. " Ich lach mich schief. Ist es den Leuten anzusehen, ob sie beschäftig, oder nicht beschäftig sind ? Wenn ja, dann haben sie sich geirrt. Ich schreibe das, was die meisten denken :-)

entspannterer bürger d. stadt 23.02.2012 - 10:03:34

er hat doch recht...

wie mir scheint, was hat das mit der stadtverwaltung zu tun, wenn sich auf dem bahngelände ein unternehmer ansiedelt. kann mich nicht erinnern, dass die angermünder wirtschaftförderer massiv auf investorensuche waren, bezüglich der bahnwirtschaft. und wenn ich mich recht erinnere hat hr. raiser mal eine gastronomie betrieben, insofern hat er doch der stadt schon weiter geholfen, im ertragen der zustände meine ich... und wenn man ihn in der stadt sieht, sieht er doch auch beschäftigt aus, also was los mit euch, ihr bürger dieser (ketzer-)stadt? hackt nicht so auf euren mitbürgern rum!

Noch ein Bürger dieser Stadt 22.02.2012 - 08:49:17

Ehre wem Ehre gebührt ...

@ auch ein Bürger dieser Stadt... Super geschrieben, ich sehe das nicht anders und brauche hier keinen Kommentar dazu zu schreiben.Einen habe ich noch ; Man musch auch selbscht schaffe, sonscht gehscht kabutt.

Auch ein Bürger dieser Stadt 21.02.2012 - 23:10:25

Ist wohl schon richtig... aber

Herr Raiser schafft auch keine Arbeitsplätze, Die Wut gegen die Angermünder Stadtverordneten usw ist immer wieder raus zuhören. Aber ich denke, die meisten Angermünder können auch sehen und hören und begreifen, was Herr Raiser bis jetzt für "seine" Stadt geschaffen hat. Ich gehe davon aus, dass Herr Raiser für das was er Schaffe tut doch ein recht gutes Leben bei uns hier im Oschte führen kann.

Edwin Raiser Angermünde 20.02.2012 - 09:51:52

Bürger dieser Stadt

Nur um etwas klar zu stellen, mit der Ansiedlung, bzw. Wiederinbetriebnahme des Bahnbetriebswerkes hat die Verwaltung der Stadt Angermünde rein gar nichts zu tun. Die Schaffung der Arbeitsplätze wurde durch private unternehmerische Aktivität herbeigeführt. Weder der Bürgermeister der Stadt Angermünde noch das Amt für Wirtschaftsförderung waren daran maßgeblich beteiligt. Also Ehre wem Ehre gebührt, aber das war eine unternehmerische Initiative, keine der Lokalpolitik oder der Gemeindeverwaltung. Um so erfreulicher!

Bürger dieser Stadt 19.02.2012 - 17:03:05

lieber HerrBürgermeister Polzehl

dort werden Arbeitsplätze geschaffen. Nehmen Sie sich ein Beispiel.

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