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Ein vergessener Spitzel

Viele sehen ihn als Macher: Wriezens Bürgermeister Uwe Siebert bei einer öffentlichen Veranstaltung.
Viele sehen ihn als Macher: Wriezens Bürgermeister Uwe Siebert bei einer öffentlichen Veranstaltung. © Foto: MOZ/Hannelore Siebenhaar
Henning Kraudzun / 20.02.2012, 13:11 Uhr
Wriezen (MZV) Während in Potsdam hitzig über die Stasi-Vergangenheit von Landtagsabgeordneten und Richtern diskutiert wird, sind ähnliche Fälle in der Provinz längst vergessen. In Wriezen (Märkisch-Oderland) hat sich der Bürgermeister trotz IM-Tätigkeit seit der Wende gehalten.

An Stolz hat es der kleinen Stadt Wriezen nie gefehlt. Die Bürger bezeichnen sie gerne als Hauptstadt des Oderbruchs. Es sind in den vergangenen Jahren viele Häuser saniert, ein evangelisches Gymnasium gegründet und das Krankenhaus modernisiert worden. Die Infrastruktur ist hervorragend ausgebaut - viele sehen dies als Verdienst des früheren Verkehrsministers Hartmut Meyer (SPD). Der ist Ehrenbürger von Wriezen.

Bei vielen Einwohnern der 7700-Seelen-Stadt gilt auch der Bürgermeister als Macher. Murren ist zu hören, wenn man in dessen Geschichte gräbt. Rathauschef Uwe Siebert (parteilos) geriet Anfang der 90er-Jahre in schwere Bedrängnis, nachdem bekannt wurde, dass er sich zu DDR-Zeiten als Stasi-Spitzel betätigte. Er wurde geschasst, konnte Monate später aber wieder den Chefsessel erringen. 70 Prozent der Bürger wählten ihn. Auch in zwei weiteren Urnengängen ging er als Sieger hervor.

Doch einige Kommunalpolitiker wollen sich nicht damit abfinden, dass diese Stasi-Vergangenheit begraben ist wie ein Tagebuch im hintersten Winkel des Dachbodens. "Wir brauchen Reinheit für unser Städtchen", sagt Peter Küster, Chef der Stadtverordnetenversammlung. Die früheren Verwicklungen seien bis heute "sehr undurchdringlich". Küster hat vor zwei Jahren selbst erfahren, dass er von der Staatssicherheit bespitzelt wurde.

Der 41-Jährige ist Kita-Leiter und parteiloser Stadtparlamentarier. 2009 trat er als einziger Kandidat gegen Uwe Siebert bei der Bürgermeisterwahl an - und verlor. "Ich hatte schon im Vorfeld keine Chance", sagt er. Siebert sei nach wie vor beliebt in der älteren Bevölkerung. "Die meinten damals: Lass ihn weitermachen." Andere winken beim Thema Staatssicherheit gleich ab: "Das trifft nicht den Nerv der Stadt", sagt der Unternehmer Lothar Heinschke.

Dabei ist die Geschichte durchaus spannend. Im Schwung der Nachwendezeit sollte sich ein Untersuchungsausschuss mit dem Thema Staatssicherheit beschäftigen. Das Gremium wurde bei Siebert fündig, allerdings kamen entsprechende Gauck-Bescheide nie bei den Abgeordneten an. Der Bürgermeister habe diese "unterschlagen", urteilten die Fraktionen der SPD und CDU damals. Ein Bürger, der lieber anonym bleiben möchte, spricht heute von der "Macht alter Seilschaften".

Siebert ging 1993 mit einer Erklärung in die Offensive: Er räumte Stasi-Kontakte ein, betonte aber, niemandem "einen persönlichen Schaden zugefügt" zu haben. Der Politiker musste kurz nach der Wende wie andere Verwaltungsangestellte in Wriezen eine eidesstattliche Erklärung abgeben, nicht für Mielkes Truppen tätig gewesen zu sein.

Aus der Stasi-Akte, die unserer Zeitung vorliegt, geht das Gegenteil hervor. Erstmals im Oktober 1982 wurde Siebert als IM "Klaus Peters" geführt, handschriftlich verpflichtete er sich zur konspirativen Tätigkeit. Der Auftrag für den gebürtigen Rostocker lautete, "Verbindungen von DDR-Bürgern nach Polen" zu überprüfen. Zu jener Zeit wurde die Gewerkschaft Solidarnosc im Nachbarstaat verboten.

Uwe Siebert, der als Lehrer in der Polytechnischen Oberschule "Salvador Allende" arbeitete, engagierte sich damals auch im Esperanto-Klub. Erster Auftrag war die Bespitzelung eines Bekannten, den die Staatssicherheit auf "mögliche Verbindungen zur polnischen Konterrevolution" beleuchten wollte. Entsprechende Berichte von Siebert gehen aus den Akten indes nicht hervor.

In der Folge lieferte der Pädagoge laut Akte regelmäßig Berichte zu seinem Umfeld. Er machte Aussagen über Kollegen, schilderte politische Diskussionen in seiner Schule. Zudem schwärzte er auch mal eine Mitropa-Kellnerin an, die sich über fehlende Pressefreiheit beschwerte. Siebert meldete ebenso, dass bei einer Feier der Handball-Mannschaft ein Sportler sagte, dass "in der DDR vieles ungerecht" sei.

Man könnte sagen, der Gesellschaftliche Mitarbeiter der Staatssicherheit (GMS), zu dem Siebert später "umgruppiert" wurde, hielt sein Ohr überall auf Empfang. Spezialaufträge gehörten dazu, etwa die Überwachung des Bahnhofs, um dort "Aufklärungshandlungen" westlicher Militärdiplomaten zu dokumentieren. Immer wieder wird von MfS-Offizieren notiert, der GMS sei "auskunftsbereit". Er habe "keine Bedenken, Personen zu belauschen". Als GMS seien "staatstreue Bürger" ausgewählt worden, sagt Rüdiger Sielaff, Leiter der Stasi-Unterlagenbehörde in Frankfurt (Oder). "Es war eine besondere Form der Inoffiziellen Mitarbeit." 237 in der Volksbildung tätige IM führte die Staatssicherheit 1989 in ihrer Liste, zwei Drittel davon arbeiteten an Polytechnischen Oberschulen.

Erst im November 1989, kurz vor dem Fall der Mauer, reißen Sieberts Verbindungen zur Staatssicherheit ab. Damals war er neuer Bürgermeister der Stadt. Vom letzten Treffen wird aktenkundig, der GMS sei "erregt" gewesen, als er über "Vorkommnisse und provozierende Äußerungen" berichten sollte. Der Geheimdienst urteilt daraufhin: "Er ist unehrlich."

Siebert will bis heute keine Stellungnahme zu seiner Vergangenheit abgeben. Eine Anfrage dieser Zeitung veröffentlichte er im Wortlaut auf der Webseite der Stadt, deklarierte sie als "Ultimatum der MOZ" und leitete sie an Stadtverordnete und andere Medien weiter. Eine Antwort blieb er aber bislang schuldig.

Auch Stadtvertreter wollen wissen, woran sie sind. "Siebert sollte sich klar bekennen", fordert der CDU-Abgeordnete Norbert Bartsch. Die Vergangenheit des Rathauschefs sei lange versteckt geblieben. "Uns ist der Fall weggeschwommen", sagt er und spricht auch von politischen Fehlern. Die SPD-Fraktion plant, eine erneute MfS-Überprüfung von Abgeordneten und Verwaltungsspitze zu beantragen.

"Die Stasi-Verstrickungen unseres Bürgermeisters wurden damals heruntergespielt", sagt die Sozialdemokratin Jutta Werbelow. "Er agiert, wie er will." Sie fordert, dass die Bürger die vollständige Wahrheit erfahren. Der Tierarzt Ulf Stumpe meint: "Wir müssen endlich klare Verhältnisse schaffen." Warum diese Forderungen erst jetzt stehen, kann indes keiner sagen.

Manfred Zapf, Landrat im Altkreis Bad Freienwalde, wählt ähnliche Worte. "Ich konnte nicht verstehen, dass man einen enttarnten Stasi-Mann weiter im öffentlichen Dienst arbeiten lässt". Siebert habe viele Unterstützer in Potsdam gehabt, behauptet er. Der heutige Landrat in Märkisch-Oderland, Gernot Schmidt (SPD), sagt nur so viel: "Die Menschen müssen offen und ehrlich mit ihrem Lebensweg umgehen."

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burckhard ziethen 11.03.2012 - 14:15:24

stasi

wriezen wird doch von alten stasigenossen regiert,will das keiner war haben.alles alte sed genossen,wie gehabt.

egal 29.02.2012 - 19:30:56

@Herbert Leu

davon abgesehen das ich Parteilos bin (Gott sei Dank) und für die SED zu jung war (glück gehabt) muss ich jetzt sagen: Ja! Ein recht auf Demokratie haben auch diese Leute!! Sonst hätte die Demokratie keinen Wert mehr. Es gilt schon im Grundgesetz das alle Bürger gleich zu behandeln sind......... Gewählt ist halt gewählt.

herbert leu 29.02.2012 - 16:40:42

@ Egal

"Es war wie schon erwähnt lange bekannt welche Geschichte der BM hat, und er wurde trotzdem immer wieder gewählt. Das nennt man übrigens Demokratie! Leute die in der DDR ihren Mitbürgern jegliche "Demokratie" bei Strafe vorenthalten haben, besitzen nun die Frechheit diese für sich einzufordern? Das ist typisches Merkmal für die Mitglieder der Partei Die Linke. Hier wird die Demokratie zur Hure gemacht.

Grandioso 29.02.2012 - 16:25:26

Ein vergessener Spitzel

Bei diesen Schreiberlingen, die sich unter verschidensten Pseudonymen in abfälliger Weise zum Bgm Wriezens äußern, befinden sich auch solche, die grinsend und hofierend am Geburtstag des Bgm dessen Bier trinken, ihn hoffieren und devot buckeln. Was seid ihr Wriezener doch für Heuchler!

www.freitag.de 27.02.2012 - 20:08:03

Noch ein vergessener Spitzel

http://www.freitag.de/politik/0018-wiedersehen-herr-gauck

Egal 26.02.2012 - 21:28:25

Lustig

Es ist schon lustig wie immer wieder die gleichen Personen im "Namen" der Wriezner sprechen unter unterschiedlichen Nicknamen. Soll es so nach mehr aussehen? LOL Es war wie schon erwähnt lange bekannt welche Geschichte der BM hat, und er wurde trotzdem immer wieder gewählt. Das nennt man übrings Demokratie! Schonmal davon gehört? Wer den BM wählt ist dabei völlig egal......es ist auch völlig egal ob dem anderen Kandidaten 200 Stimmen fehlen. Gewählt ist gewählt. Jetzt wo man so Demokratisch nicht weiter kommt alte Geschichtren raus zu holen ist echt arm. Die ganze Versammlung gehört aufgelöst....so eine vetternwirtschaft gibt es kaum ein zweitesmal.......... Was wollen andere besser machen? Haben die dann mehr Geld in der Stadtkasse? Oder geht es wirklich nur darum das wenige Geld in ihre eignen Vereine oder Ortsteile zu lenken? Was wollen dann andere anders machen ohne Geld?

Die Gerechten 26.02.2012 - 19:26:47

Für ein besseres Wriezen

Wo bleibt die Stellungnahme des Bürgermeisters ? ? ? ? Das ist er uns Bürgern schuldig. Aufwärts für unsere schöne Oderbruchhauptstadt wirds nur gehen mit einem neuen Bürgermeister.

Aktenzeichen x y ... 26.02.2012 - 19:12:21

Bessere Zeiten für Wriezen

Wie lange müssen wir noch diesen Bürgermeister in Wriezen ertragen? ? ? Wenn der BM noch eine Ehre und Anstand hat,würde er dazu endlich Stellung nehmen oder seine Koffer packen. Wer soll denn zu so einem Bürgermeister noch Vertrauen haben und aufsehen können.? ? ? Abgeordnete Ihr müßt den Misstrauensantrag stellen! ! ! ! ! Wir Wriezener Bürger wollen das. Laßt euch nicht einschüchtern !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Hoffnung 26.02.2012 - 13:54:58

Frühjahrsputz im Rathaus

Werte Abgeordnete, Ihr müßt jetzt handeln,denn Ihr habt unser Vertrauen. Stellt endlich den Misstrauensantrag ! ! ! ! ! Das erwarten wir Wriezener Bürger von Euch. So geht es nicht weiter in unserer Stadt. Wir brauchen Ruhe,Zufriedenheit und wieder Vertrauen . Es muß in Wriezen wieder aufwärts gehen,aber nicht mehr mit diesem Bürgermeister.! ! ! Herr Siebert zeigt keinen Anstand und nimmt Stellung. Von jedem anderen verlangt er das doch. Werte Abgeordnete Ihr könnt es doch nich zulassen,dass der Bürgermeister zu Hause sitzt und sich freut und darüber amüsier,dass Ihr nicht handelt. Abgeordnete Ihr seit doch für uns Bürger da! Handelt endlich! ! ! ! ! Es reicht uns Allen.Wir sind alle sehr unzufrieden.

Quo 25.02.2012 - 18:03:21

Quo vadis?

Demokratie für viele Länder dieser Welt ein Fremdwort. In Deutschland Realität. Auch die Stadtverordneten von Wriezen können sich dieser Realität stellen. Der BGM Stasi belastet und was passiert in der ersten Sitzung der Stadtverordneten nach der Veröffentlichung? Wenig!!!!!!!!!!!! Wo ist der Misstrauensantrag? Werte Stadtverordnete bekennen Sie Farbe!!!!!!!!!!!! Hier gibt es nur Pro oder Contra, sie haben alle Möglichkeiten dazu. Legen Sie Ihre parteipolitischen Differenzen ab und entscheiden Sie über die Zukunft der Stadt Wriezen, dazu wurden Sie gewählt!!!!!!!! benno

herbert leu 25.02.2012 - 17:51:13

@ Th. Siebert

Lasst das Alte ruhen und schaut nach vorn, nur so kommen wir voran..." Zweifellos richtig Ihre Aussage, nur eben bitte nicht mit den "Alten". Hat der BM eigentlich keinen erlernten Beruf dem er nachgehen könnte? Oder ist sein Lehrberuf nur "Offizier der NVA". Ich möchte jedenfalls von solchen Leuten in Wriezen weder verwaltet noch regiert werden.

K. 24.02.2012 - 19:53:29

Charakter

@KO: dazu müsste man Charakter haben (siehe mein Posting)

ko 24.02.2012 - 18:50:55

Stellungnahme

Warum schafft es der Bürgemeister nicht, sich zu den Vorwürfen zu äußern? Es wäre doch wohl das Mindeste, die Bürger aufzuklären und sich bei einigen bestimmten Leuten zu entschuldigen!

345 23.02.2012 - 20:41:26

Erfolgreich ausgesessen!

Kein Kommentar des BM, kein nichts ... . Und wieder schläft das Thema ein. Also keine Gefahr für den BM. Er hat sich allenfalls einige Tage geärgert, das wars. Wir werden also wieder in 20 Jahren drüber diskutieren oder uns mit § 81 des Kommunalwahlgesetzes (http://www.bravors.brandenburg.de/sixcms/detail.php?gsid=land_bb_bravors_01.c.47177.de#81) beschäftigen.

K. 22.02.2012 - 19:26:45

Peinlich?

Was ist denn daran peinlich? Das man eine andere Sichtweise und Bewertung zu den Dingen hat, als der vergessene Spitzel und sein Fanclub? Keiner ist frei von Fehlern. Darum geht es auch gar nicht. Wichtig ist, wie man dazu steht, damit umgeht und was man daraus gerlernt hat. Wenn man das Verhalten vom vergessenen Spitzel von damals und von heute vergleicht, kann man gewisse Parallelen sehen und die lassen auf den Charakter dieses Menschen schließen. Aber es geht gar nicht mehr nur um die Vergangenheit. Eure Stadt und seine Ortsteile stagnieren doch seit Jahren. Das liegt auch (aber nicht nur) an dem merkwürdigen Demokratieverständnis (siehe Charakter) und dem Umgang mit Kritik und Kritikern (siehe auch Charakter) Eures Bürgermeisters. Nicht jeder, der Kritik übt, will etwas schlechtes. Vielleicht machten sie oder er sich nur Gedanken um die Stadt. Nutzt diie Gelegenheit und macht einen Schnitt. Es wird Zeit, dass es in Wriezen wieder vorwärts geht. Sucht Euch einen neuen Bürgermeister, der mit neuen Ideen, unvoreingenommen und unbelastet neue Impulse für Eure Stadt mitbringt. Am besten von außerhalb. Wriezen hat Potenzial. Es muss zum Leben erweckt werden.

K. 22.02.2012 - 19:11:41

Peinlich?

Was ist den daran peinlich? Das man eine andere Sichtweise und Bewertung zu den Dingen hat, als der vergessene Spitzel und sein Fanclub? Keiner ist frei von Fehlern. Darum geht es auch gar nicht. Wichtig ist, wie man dazu steht, damit umgeht und was man daraus gerlernt hat. Wenn man das Verhalten vom vergesenen Spitzel von damals und von heute verglicht, kann man gewisse Parallelen sehen und die lassen auf den Charakter dieses Menschen schließen. Aber es geht gar nicht mehr nur um die Vergangenheit. Eure Stadt und seine Ortsteile stagnieren doch seit Jahren. Das liegt auch (aber nicht nur) an dem merkwürdigen Demokratieverständnis (siehe Charakter) und dem Umgang mit Kritik und Kritikern (siehe auch Charakter) Eures Bürgermeisters. Nicht jeder, der Kritik übt, will etwas schlechtes. Vielleicht macht er sich nur Gedanken um seine Stadt. Nutzt diie Glegenheit und macht einen Schnitt. Es ist Zeit, dass es in Wiriezen wieder vorwärts geht. Sucht Euch einen neuen Bürgermeister, der mit neuen Ideen, unvoreingenommen und unbelastet neue Impulse für Eure Stadt mitbrigt. Wriezen hat Potenzial. Es muss zum leben erweckt werden.

Wrz 22.02.2012 - 17:05:57

Peinlich

"Jeder fasse sich an seine Nase". Und damit meine ich nicht nur die Stasi-Vergangenheit, sondern vor allem auch ein unvoreingenommenes, offenes, faires, korrektes und vertrauenswürdiges Verhalten. Können das die "Kläger" von sich behaupten? Ich glaube kaum. Es wird von Seilschaften und Machtmißbrauch geredet. Mit Macht muss man umgehen können. Ein Mißbrauch dieser liegt aber in der Natur des Menschen. Das sieht man im Großen wie im Kleinen. Eines aber wäre wünschenswert. Der BM sollte ganz offiziell Stellung nehmen. Das passiert leider auch nicht. Falscher Stolz? Sicherlich wäre es wirklich ratsam, einen unvoreingenommen BM zu wählen, aber mal ehrlich.... wie lange wäre er das denn?

Wriezener 22.02.2012 - 13:40:19

Weg mit dem Spitzel

Der BM hat nichts mehr im Rathaus verloren.Leider kann er den Rentnern immer genug Honig um den Bart schmieren.Sonst hätte er wohl kaum die Wahl gewonnen...Schade ist auch, dass jemand keine Chance auf einen Job bekommt, der in manchen Sachen anderer Meinung ist als er. Aber seine Anhänger sehen sowas nicht. Ich wäre für einen neuen BM.

Becker 22.02.2012 - 13:09:20

Wriezener Bürgerin

Vorbei ist der Kuschelkurs, Zeit der Furcht vor Vergeltung und des Mundtotmachens.Und das ist auch gut so. Ein BM der nur seine eigenen Vorschläge bestätigt ist kein Demokrat. Er verwirklicht nur sich. Die letzte Wahl zeigte das auch, denn er wurde nicht mit überwältigendewr Mehrheit wiedergewählt, sondern nur mit knapper Mehrheit von etwa 200 Stimmen. Die Wriezener, die etwas bewegen wollten in unserer Stadt unterstützten und wählten Peter Küster. Diese wurden nach der gewonnenen Wiederwahl des amtierenden BM mit Schimpf und Schande bedacht. Kritische Stimmen werden in Wriezen nicht akzeptiert. Kritik ist jedoch auch etwas was vorwärts bringt, wenn man sich damit sachlich befasst und nach Lösungen sucht. Aber das geht nicht in Wriezen. Die Bürger mit einer Meinung und der dazugehörigen Stimme werden weggeekelt. So darf es nicht weiergehen. Wir wollen mit der Vergangenheit abschließe. Das ist okay. Aber bitte nicht mit den alten Seilschaften weiterarbeiten. Macht Schluß damit. Liebe Abgeordnete lasst euch nicht unterkriegen und führt den Kampf jetzt auch zu Ende. Auch ich schreibe den Kommentar annonym, da ich die Allmacht bereits zu spüpren bekommen habe.

K 22.02.2012 - 11:53:15

Sagt mal Wriezener

ist bei Euch der Einäugige König? Oder hat sich die Politik und die Parteien schon soweit zurückgezogen, dass es keine besseren Alternativen als den vergessenen Spitzel gibt? Ist schon schlimm, was man hier so liest. Mit Demokratie und politischer Hygiene hat die Anbiederei an diesen Bgm. Nicht viel zu tun. Na ja, und wenn man in Eure Stadt kommt... Doll ist es ja nicht gerade. Aber wenn ihr damit zufrieden seid.... Habt doch mal Mut und schickt den vergessenen Spitzel nach Hause? Und dann wählt Euch einen vernünftigen Bgm. Am besten einen von außerhalb des Tellerrandes. Dann geht es mit Wriezen vielleicht wieder aufwärts.

B 22.02.2012 - 08:32:52

Man bekommt Schiss... ?

Mit soviel Gegenwehr hat man sicher nicht gerechnet. Man dachte wohl, alle würden nur auf die jungen "Wilden" mit den tollen Ideen warten. Die Infos, die Siebert ggf. mal rausgegeben hat, stehen den hinterfurzigen Quatschereien der jungen "Wilden" nicht nach... Sorry - lächerlich das ganze - aber amüsant!

Wriezener 22.02.2012 - 08:10:28

Was soll das?

Was treibt die MOZ? Warum wird dieser Artikel aus der Heimat "Bad Freienwalde" entfernt?

Frank Kroening 22.02.2012 - 07:41:11

Noch trauriger ist...

dass die MOZ mit ähnlichen Methoden arbeitet, die Herrn ansiehst vorgeworfen werden. Mein gestriger Kommentar in dem ich klar machte, dass Herr Siebert keine Spezialaufträge hatte sondern schon Pioniere angehalten waren ausländische Militärfahrzeuge zu melden (und das hüben und drüben) wurde einfach negiert. Auch verwies ich einige Kritiker von U.S. darauf in ihre eigenen Lebensläufe zu gucken oder aber zu schweigen. Aber das passt nicht in das Meinungsbild der MOZ.

Th. Siebert 22.02.2012 - 07:34:09

Es geht um Wriezen...

Ich bin eigentlich immer noch erstaunt, welche Hetzjagd hier teilweise veranstaltet wird... Hier gibt es anscheinend einige Großmäuler die sich Ihrem Schutz der Anonymität ziemlich sicher sind, oder warum traut sich niemand mit seinem richtigen Namen zu seiner Meinung zu stehen? Die Bürger sollten entscheiden was sie wollen! Und das haben Sie getan, indem sie den BM in seinem Amt mehrfach bestätigt haben. Es ist sicher nicht alles Gold was glänzt, jedoch insgesamt hat die Stadt in den letzten Jahren vom äußeren Erscheinungsbild her eine gute Entwicklung genommen. Lasst das Alte ruhen und schaut nach vorn, nur so kommen wir voran...

16269 22.02.2012 - 07:06:36

ohje

traurig..... eine so wichtige diskussion.....und alle die gegen den bmw sind, bewegen sich auf dem niveau der bildzeitung. wenn das die neue riege der stadt werden soll ....ohje...was kann da besser werden? wer bitte traut sich nur annähernd zu in seine schuhe zu steigen und glaubt dort rein zu passen? niemand den ich in wriezen kenne wäre in der lage diesen posten zu bekleiden . traurig....

V 21.02.2012 - 21:48:47

Was hat man euch eigentlich in den Kaffee gemacht?

Hallo Ihr schlauen Hirsche. Habt ihr eigentlich nichts anderes zu tun als den alten Mist vor 20 Jahren auszubuddeln? Kümmert euch doch mal eher um die Vollidioten, die Nachts in unsere Heimatstadt randalieren, alles kaputt schlagen und wir alles wieder mit unseren Steuergeldern aufbauen müssen. Denen müsstet ihr euch mal widmen, da hättet ihr die Wriezener hinter euch. Aber lieber veranstaltet ihr ja eine Hetzkampange gegen die Leute, die etwas für Wriezen tun. Schlagt euch mal weiter in der SVV und verteilt eure Mittel weiterhin schön "gerecht". MfG

Der Adler 21.02.2012 - 21:18:33

Bitte an unsere Abgeordnete

Danke liebe Abgeordneten,dass ihr endlich in Wriezen aufräumen werdet. Alle Achtung für euren Mut. .Lasst euch nicht von Herrn Siebert und seinen Anhängern,die auch nur an sich denken , einschüchtern. Ihr habt alle immer den Kopf eingeschaltet und seit für uns Bürger da.Macht euch stark! ! Herr Siebert rühmt sich nur mit seinen Leistungen. Aber als Mensch ist er das" Letzte" Wriezen kann unter dieser Herrschaft nicht weiter regiert werden.Macht Wriezen wieder sauber! ! Abgeordnete ihr habt unser Vertrauen.

R.K.nicht aus Wriezen 21.02.2012 - 21:15:16

Arm???

.... die undifferenzierte Lobhudelei einiger Leute hier kann einem schon Angst machen. Frischer Wind für Wiriezen!

Wriezener 21.02.2012 - 20:47:37

Es ist so arm.

Jahrelang sind diejenigen, die heute über den BM schreiben, ihn beleidigen, abwerten u.s.w an seiner Seite gewachsen. Haben sich mit dem gerühmt was er auf den Weg gebracht hat und wenn ihr jetzt mal anfangt zu überlegen, ist das jede Menge. Was kann ein BM dafür, das die Wriezener nicht mehr zu begeistern sind und an Veranstaltungen nicht teilnehmen. Wieviele Wriezener kaufen ihre Waren für den alltäglichen Bedarf woanders, im Internet oder im Versandhandel. Wo unterstützt ihr die Händler in Wriezen? Ihr selber seit es, die Wriezen zu dem gemacht haben was es heute ist. Der Kaisermarkt war doch ne super Sache, wer hat daran geglaubt. Der BM?! Die Stiftung erreicht viel gutes. Wer begeistert sich dafür. Der BM und die, die gerne mit ihm arbeiten. Fangt an nachzudenken, was ihr so von euch gebt. Und unsere lieben Abgeordneten, denken doch auch nur an ihre eigenen Befindlichkeiten. Politik für alle macht ihr doch schon lange nicht mehr. Eure eigenen Dörfer, wie ihr privat eure Zukunft absichern könnt, eure Vereine das ist das was euch wichtig ist. Wir Einwohner von Wriezen sind euch doch total egal. Ihr handelt nur für euch. Der BM versucht immer loyal zu sein. Hat Weitsicht und schaltet auch mal seinen Kopf ein bevor er den Mund aufmacht im Gegensatz zu euch Abgeordneten, die ja in Sitzungen oft durch zu spät kommen glänzen oder erst gar nicht auftauchen. Was ihr da macht ist total lächerlich. Persönlicher Hass, gegen einen Menschen, der in der Vergangenheit viel geschaffen hat wird mehr als deutlich. Sollte der BM gehen, sollten auch die Abgeordneten ausgetauscht werden. Ich möchte nicht, dass solche über die Belange der Stadt entscheiden. Wer garantiert uns denn, dass der neue BM (oder der, der bei der letzten Wahl verloren hat und ja auch bespitzelt wurde!!!) sauber ist? Wie sieht denn diese Vergangenheit so aus und die aller anderen Abgeordneten. Ihr denkt ihr habt so saubere Westen? Ihr seit so falsch.

Das wachende Auge 21.02.2012 - 20:25:43

Sorgt alle für ein sauberes Wriezen

Wriezener Bürger was sollen wir noch mit diesem Bürgermeister????? Er dachte doch immer nur,dass er der "Größte" ist. Alle mußten nur nach seiner Pfeife tanzen.Menschen,die eine andere Meinung hatten als der Bürgermeister wurden von ihm gemobbt,den machte er das Leben zur Hölle.In alle Angelegenheiten mischte er sich ein obwohl er keine Ahnung hatte.Nur seine Meinung zählte! ! ! ! ! 1 Dieser Bürgermeister hat keinen Charakter.Er ist skrupellos und verlogen. Herr Siebert kann nicht sachlich mit Menschen reden.Wenn ihm etwas nicht passt kann er nur brüllen und Leute unter Druck setzen. Topleute mit guten Qualitäten und menschlichen Seiten wurden aus dem Rathaus geekelt. Zu diesem Bürgermeister halten doch nur noch" Kriecher" und die Leute,die auch was zu verbergen haben. Schluß mit der Herrschaft dieses Thyrannen. ! ! ! ! ! Leute macht die Augen endlich auf und sorgt dafür ,dass Wriezen wieder sauber wird.

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