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Kritischen und Tipps bei der Schreibwerkstatt der Uckermärkischen Literaturgesellschaft

Viel Lob an die Autoren

Arbeitsreicher Sonnabend: In kleinen Gruppen arbeiteten die Teilnehmer der Schreibwerkstatt an eigenen Texten und bekamen manchen Tipp von Fachleuten. Foto: MOZ/Oliver Voigt
Arbeitsreicher Sonnabend: In kleinen Gruppen arbeiteten die Teilnehmer der Schreibwerkstatt an eigenen Texten und bekamen manchen Tipp von Fachleuten. Foto: MOZ/Oliver Voigt © Foto: MOZ/Oliver Voigt
Marlies Markgraf-Beise / 21.02.2012, 06:12 Uhr - Aktualisiert 21.02.2012, 06:13
Angermünde (mmb) Etwa zwanzig Autorinnen und Autoren aus der gesamten Uckermark sowie aus dem nördlichen Barnim trafen sich am Sonnabend im Ehm-Welk- und Heimatmuseum Angermünde. Angeleitet von dem Schriftsteller Manfred Richter, der Lyrikerin Elke Hübener-Lipkau sowie den Autoren der Literaturgesellschaft Gerlind Mittelstädt und Renè Schmidt nutzten sie den Wintertag, um die eigenen Texte vorzustellen und an Formulierungen zu feilen.

Die größte Gruppe fand sich bei Manfred Richter ein. Hier wurden Lebenserinnerungen, Märchen und andere Prosatexte zu Gehör gebracht. Unterstützt von dem erfahrenen Erzähler tauschten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über Gestaltungselemente aus und gaben sich gegenseitig Hinweise, wie die Fabel noch besser zum Tragen kommen oder noch mehr Spannung erzeugt werden kann.

Besonders emotional und intensiv wurde in der Gruppe der Lyriker gearbeitet. Die überwiegend männlichen Autoren feilten an jedem Wort, überprüften jedes Detail. Man darf gespannt sein, was sich hiervon in den nächsten Lesungen und Anthologien wiederfindet.

Die dritte Gruppe hatte sich außer dem Vorhaben, an Texten zu arbeiten, auch das Ziel gesetzt, Heimatliteratur näher unter die Lupe zu nehmen. Dieses Thema wird sicher weiterhin eine Rolle spielen, wenn sich die Autorinnen und Autoren der Uckermärkischen Literaturgesellschaft und ihre Gäste im Oktober mit Ehm Welks "Orplid" beschäftigen und in einer Werkstatt eigene Texte dazu entwerfen werden. Auch in dieser Gruppe wurde an den mitgebrachten Manuskripten gearbeitet. Die Themen reichten von der Liebesgeschichte der jüngsten Teilnehmerin über eine Ortsbeschreibung zur Werbung von Touristen bis hin zur Gestaltung eines Fachbuchs.

In der Abschlussrunde äußerten alle ihre Zufriedenheit mit dem Verlauf der Werkstatt. Die Schreibenden hoben hervor, Anregungen und neue Ideen für ihre schriftstellerische Arbeit erhalten zu haben.

Zum Gelingen der Werkstatt trugen auch die Unterstützung durch die Mitarbeiter des Ehm-Welk- und Heimatmuseums sowie die Mittagsversorgung durch das Hotel Weiss bei. Der besondere Dank der Mitglieder der Uckermärkischen Literaturgesellschaft gehört der Bürgerstiftung der Sparkasse Uckermark, die durch ihre finanzielle Hilfe anspruchsvolle Werkstätten und Lesungen ermöglicht.

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