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Bertelsmann-Tochter zieht mit Servicecenter ins Centrum Kaufhaus

Arvato schafft 120 neue Arbeitsplätze

michael dietrich / 29.02.2012, 19:42 Uhr
Schwedt (md) Die Dienstleistungsfirma Arvato hat angekündigt, in der Stadt 120 Arbeitsplätze zu schaffen. Das Tochterunternehmen der Bertelsmann AG hat das frühere Call-Center der Telegate AG im Centrum Kaufhaus gemietet und will dort bis zu 100 Mitarbeiter pro Schicht im Servicecenter beschäftigen. Die Arvato beginnt am Montag in Zusammenarbeit mit der Arbeitsagentur mit Schulungskursen für die Mitarbeiter. Am 1. April soll Betriebsstart in Schwedt sein. Im ersten Schritt sollen 120 Mitarbeiter angestellt werden - Interessenten werden noch gesucht. Sie sollen Kunden großer Unternehmen beraten.

Die Aktiengesellschaft Arvato ist ein internationaler Outsourcing-Dienstleister für den Vertrieb und das Erstellen von Druck- und Medienerzeugnissen, Datenmanagement, Finanzdienstleistungen und die Betreuung von Lieferanten- und Kundennetzwerken und gilt als Europas größte Druckereigruppe.

"Zusammen mit der Vermietung der 1. Etage an Woolworth, dessen Eröffnung im zweiten Quartal geplant ist, sind wir jetzt zu 100 Prozent ausgelastet", so Center-Managerin Sabrina Schade.

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Insider2 19.05.2012 - 23:47:36

7 Jahre Call-Center Schwedt bis 2008 nie wieder

Ich hoffe für alle Arvato-Mitarbeiter, daß nicht die Praktiken des Vorgängers übernommen werden, zumindest so wie es dort in den letzten Jahren war. Arbeitsplätze schön und gut, aber nicht um jeden Preis. Müttern und Frauen, die ja hier mehrmals erwähnt wurden rate ich: "Jeder Nebenjob ist besser,als ein Job im Callcenter. P.S.: Ich habe selbst gekündigt, falls jemand meint ich schreibe aus anderen Gründen hier.

CWoody 06.03.2012 - 18:07:04

Typische Nörgler

Das ist ja wieder mal typisch. Kommt nichts, wird gemeckert, kommt ein neuer Arbeitgeber, wird auch gemeckert und dann noch mit unwahren Aussagen "gewürzt". Hat sich einer der "Meckerer" mal die Mühe gemacht, direkt vom Arbeitgeber Informationen einzuholen? Weder der Stundenlohn von 6,70 € stimmt, noch die Aussagen, dass es keinen Betriebsrat gibt, dass Diverses verkauft werden soll und dass das Unternehmen mit Fördergeldern überhäuft wird. Für die ersten 45 Arbeitnehmer begann gestern die Schulung, damit sie in 4 Wochen ihre Arbeit aufnehmen können. Was ist daran falsch, wenn eine Frau vorher nichts oder sehr wenig hatte und dann arbeiten gehen und auf jeden Fall mehr als die meisten Friseusen hier verdienen kann? Was ist daran falsch, wenn nicht nach dem Alter gefragt wird, sondern die Bewerber in einem einheitlichen Test nach ihren Kenntnissen und Fähigkeiten ausgewählt werden. Die Resonnanz bei vielen Arbeitnehmern, die in größerer Entfernung Arbeit gefunden haben und jetzt eine Möglichkeit sehen, hier vor Ort arbeiten zu können, bestätigt, dass es eine gute Entscheidung von Arvato war, das neue ServiceCenter in Schwedt zu errichten. Allen ArbeitnehmerInnen, die wirklich Arbeit suchen, sei geraten, Ihre Informationen nicht aus ihrem "wohlmeinenden" Umfeld, sondern selbst einzuholen und sich einer ev. Einladung nicht durch Missbrauch ihres Hausarztes zu entziehen.

hajoder 02.03.2012 - 16:34:58

Herr Schwarze was ist...

Herr Schwarze, ihre Kommentare lesen sich so, als würden sie überall mitmischen, nur einen Begriff verstehe ich nicht- "Unternehmervereinigung" das ist ein rotes Tuch für Sie, was ist diese Vereinigung die sie immer wieder erwähnen?

ein Leser 01.03.2012 - 21:14:10

Wo gibt es sonst noch Billiglöhner?

Hat sich rumgesprochen, das es in der Uckermark noch genügend Billiglöhner gibt.

Noch ein Insider 01.03.2012 - 13:49:27

...

Wenn der Fördertopf der Brandenburger Agentur ausgelaufen ist und die Mittel des Amt zur Grundsicherung erschöpft dann wird man kurzer Hand die Agentur aus Neubrandenburg ins Boot geholt. Anderes Bundesland! Den Berwerbern aus UER werden dann Pkw-Fahrten, Trainings und so weiter bezahlt. Um Zeitungen oder Glückslose am telefon anzubieten bedarf es keiner Förderung in solchem Umfang. Das sind Jobs für Rentner die auf den Ruhestand warten oder Studenten als Zubrot. Oder Mütter.

Insider ;-) 01.03.2012 - 00:40:38

Mitarbeiter revoltieren gegen Arvato

http://www.nw-news.de/owl/regionale_wirtschaft/4233489_Mitarbeiter_revoltieren_gegen_Arvato.html Wir sind mit Ihrer Arbeit sehr zufrieden – deshalb werden wir Sie künftig schlechter bezahlen", so lautet Arvatos Botschaft an die Callcenter-Mitarbeiter in Teltow im Klartext. Und sowas in der sonst so konservativen nw Zeitung. Och die Verdis haben etwas http://tk-it-sat.verdi.de/betriebe_von_a-z/tarifinformationen_arvato_services

Schwedter 01.03.2012 - 00:28:13

Arvato

Sicherlich haben Sie sich nur verschrieben 200 Arbeitsplätze werden es höchstens durch die Aufstockung durch Leiharbeiter oder Saisonkräfte zu Silvester. Ich muß schon sagen also unser Bürgermeister hat sich erneut einen sehr prominenten Arbeitgeber in die Stadt geholt. In meinem Bekanntenkreis hat sich die Meldung am Abend schnell herum gesprochen und viele überlegten schon welchen Hausarzt ihres Vertrauen sie konsultieren können wenn die Karthausstraße zum Stell dich ein ins Acessmentcenter bittet. Erbärmlich was hier so alles gfördert. Ist in Frankfurt Oder nicht auch kürzlich erst ein Callcenter wider vor die Hunde gegangen?

Andreas Schwarze 01.03.2012 - 00:04:24

Fakt ist:

Ein Callcenter für Schwedt (mal wieder)? 200 Arbeitsplätze? Ich weiss nicht ob ich lachen oder weinen soll! Was die hier beschriebenen ca. 6 Euro Bruttostundenlohn angeht befinden sich Averto, Telegate & wie sie alle heißen in SDT ja dann in bester Gesellschaft mit diversen, hier im MOZ-Forum schon oft diskutierten, Dienstleistern. Betriebsräte sind nicht gern gesehen oder es traut sich aus der Belegschaft niemand einen zu gründen. In Fall TELEGATE förderten im lustigen Wechsel ARGE, Amt zur Grundsicherung (Landkreis) die Maßnahmen. Arbeitsverträge nach dem (Teilzeit)Befristungsgesetz waren an der Tagesordung. Schließlich gingen die Lichter aus. Stadt, Arbeitsamt und Landkreis blieben mit leeren Förderkassen zurück. (leider vom Redakteur - sonst sehr kritisch - Oliver Schwers - völlig unbemerkt). Leider vermeldete er noch Wochen vor dem Aus angebliche Neueinstellungen. Bsp.: "Doch die Damen und Herren mit den Kopfhörern hinter den Computerbildschirmen benötigen Zuwachs. Dringend sucht Telegate nach Personal. Über zwei Zeitarbeitsunternehmen lässt man sich Leute aussuchen." http://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/38238 Bestimmt wird der CCL von Averto dann auch fix in die Unternehmervereinigung aufgenommen, erhält vom Bürgermeister die "Goldene Anstecknadel", Herr Platzeck kommt zur Eröffnung, Herr Koeppen reißt eigens aus dem Berliner Hauptstadtbüro an. Ich sehe schon die Schlagzeilen vor Augen! Ansonsten unterhält Averto auch ein Callcenter in der unweit von Schwedt entfernten Metropole Szczecin. Zu den Arbeits- u. Lohnbedingungen gibt es einschölägige Erfahrungen. Ich erinnere mich noch: Bertelsmann-Unternehmen: “Hier wird nur deutsch gesprochen” Im Dezember 2006 fand sich in dem Grossraum-Büro von Arvato in Szczecin (Stettin) plötzlich eine Schild mit der Aufschrift “Hier wird nur deutsch gesprochen !!!”. QUELLE; http://www.infoseite-polen.de/newslog/?p=273 Nunja. Eine Nachfrage bei VERDI, VZBV & Co. hätte diesem "ProCallCenter" Bericht die nötige Würze gegeben. Der NEUEN Leiterin der Arbeitsagentur Eberswalde und unserem Landrat kann ich nur raten ein Unternehmen von Format wie dieses nicht noch mit den knappen Mitteln aus SGB(II) zu überhäufen. Zahlt den Arbeitswilligen lieber Umzugskosten in die Hauptstadt, Pendlerkosten (welche es ja momentan nur nach Ermessen und Finanzlage der Agentur gibt), aber bitte nicht für sowas....

ein Leser 29.02.2012 - 23:21:26

@(Ex)TelefonAgent

Leider haben Sie 2 Punkte noch vergessen, Förderung durch die Stadt Schwedt, Förderung durch das Arbeitsamt (Lohnzuschüsse)

(Ex)TelefonAgent 29.02.2012 - 20:33:05

Zu welchen Bedingungen?

120 Teil,- Vollzeit o. Minijobs? 6,70 €|brutto Stunde wie beim Vorgänger TELEGATE? Ohne Arbeitnehmervertretung (Betriebsrat)? Das sind die Dinge die ich mit im Artikel beworbenen Unternehmen asoziere.

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